Stadtbezirke und Stadtteile in Köln

Kommunale Verwaltungsgliederung der Stadt Köln

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
  • Skulpturen der Kölner Originale "Tünnes & Schäl" in der Schalterhalle der Kreissparkasse am Neumarkt in Köln-Altstadt-Süd (2019).

    Skulpturen der Kölner Originale "Tünnes & Schäl" in der Schalterhalle der Kreissparkasse am Neumarkt in Köln-Altstadt-Süd (2019).

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  • Blick vom Dach des Kölner Doms auf das Brauhaus Gaffel am Dom, den Bahnhofsvorplatz und die Kirche des Jesuitenkollegs Sankt Mariä Himmelfahrt (2014)

    Blick vom Dach des Kölner Doms auf das Brauhaus Gaffel am Dom, den Bahnhofsvorplatz und die Kirche des Jesuitenkollegs Sankt Mariä Himmelfahrt (2014)

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  • Der Richmodisturm in der Richmodstraße in Köln-Altstadt-Nord (2019)

    Der Richmodisturm in der Richmodstraße in Köln-Altstadt-Nord (2019)

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  • Ein die Aachener Straße kreuzender Bahnübergang in Köln-Braunsfeld (2018).

    Ein die Aachener Straße kreuzender Bahnübergang in Köln-Braunsfeld (2018).

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  • Der nach der Kölner Kommödiantin Gertrud "Trude" Herr (1927-1991) benannte Park in Köln-Altstadt-Süd, im Hintergrund das Bürgerzentrum "Bürgerhaus Stollwerck" (2019).

    Der nach der Kölner Kommödiantin Gertrud "Trude" Herr (1927-1991) benannte Park in Köln-Altstadt-Süd, im Hintergrund das Bürgerzentrum "Bürgerhaus Stollwerck" (2019).

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Die kreisfreie Stadt Köln ist mit etwas mehr als einer Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Verwaltungsgliederung der Stadt Köln (Stadtbezirke und Stadtteile)Ehemaliger Stadtteil Wesseling
Internet, Literatur

Verwaltungsgliederung der Stadt Köln (Stadtbezirke und Stadtteile)
Heute leben knapp zwei Drittel der Kölner Einwohner in den linksrheinischen Stadtteilen, wo auch die Ursprünge der historischen Stadt liegen, beginnend mit der römischen Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Linksrheinisch wird die rechte Rheinseite daher gerne augenzwinkernd-herablassend als die „Schäl Sick“ bezeichnet (im kölschen Dialakt die schlechte oder falsche Rheinseite).
Der überwiegende Teil der seit dem Mittelalter meist zu Kurköln (linksrheinisch) bzw. zum Herzogtum Berg (rechtsrheinisch) gehörenden Orte bildete nach der Franzosenzeit (1794-1814) ab dem Jahr 1816 den zunächst preußischen Landkreis Köln mit 13 Bürgermeistereien. Im Rahmen der „zweiten Grenzveränderung der ersten Eingemeindungsaktion“ wurden zum 1. April 1888 fast alle Vorort-Gemeinden als Stadtteile nach Köln eingemeindet (Holdt 2008, Janssen 2008, Kisky u.a. 1966).
Der verbliebene Kreis Köln (so der Name ab 1969) wurde schließlich mit Wirkung vom 1. Januar 1975 im Zuge der Gemeindereform des Köln-Gesetzes aufgelöst. Die Kommunen wurden Kölner Stadtteile oder Gemeinden des gleichzeitig neu gegründeten Erftkreises (seit 2003 Rhein-Erft-Kreis).

Heute gliedert sich Köln verwaltungsmäßig in größere 9 Stadtbezirke, welche mit den Zahlen 1-9 durchnummeriert sind. Die Stadtbezirke sind Innenstadt (1), Rodenkirchen (2), Lindenthal (3), Ehrenfeld (4), Nippes (5), Chorweiler (6), Porz (7), Kalk (8) und Mülheim (9). Diese Stadtbezirke sind wiederum in insgesamt 86 Stadtteile untergliedert, welche in Gruppen mit dreistelligen Nummern einteilt sind (zwischen 101-105 und 901-909), deren Hunderterstelle jeweils der Nummer des übergeordneten Stadtbezirks entspricht.
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Die Stadtteile sind den Stadtbezirken wie folgt untergeordnet:

Innenstadt, Stadtbezirk 1
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Rodenkirchen, Stadtbezirk 2
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Lindenthal, Stadtbezirk 3
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Ehrenfeld, Stadtbezirk 4
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Nippes, Stadtbezirk 5
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Chorweiler, Stadtbezirk 6
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Porz, Stadtbezirk 7
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Kalk, Stadtbezirk 8
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Mülheim, Stadtbezirk 9
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Ehemaliger Stadtteil Wesseling
Die Gemeinde Wesseling wurde am 3. Oktober 1972 zur Stadt erhoben und zum 1. Januar 1975 in die Stadt Köln eingemeindet. Sie erhielt nach erfolgreicher Klage dagegen zum 1. Juli 1976 ihre Selbständigkeit zurück und gehört seitdem zum damaligen Erftkreis (seit 1. November 2003: Rhein-Erft-Kreis).

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2016)
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Internet
www.stadt-koeln.de: Die Kölner Stadtbezirke (abgerufen 28.04.2016)
www.stadt-koeln.de: Kölner Stadtteile in Zahlen, 2. Jahrgang 2010 (PDF-Datei 1,6 MB, abgerufen 28.04.2016)
www.stadt-koeln.de: Kölner Stadtteilinformationen, Einwohnerzahlen Stand 31.12.2017 (PDF-Datei 1,80 MB, abgerufen 08.06.2018)
www.rheinische-geschichte.lvr.de: Orte & Räume, Köln (abgerufen 19.07.2019)
de.wikipedia.org: Liste der Stadtbezirke und Stadtteile Kölns (abgerufen 28.04.2016)
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Literatur

Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. S. 563ff. und 1088ff., Stuttgart.
Holdt, Ulrike (2008)
Die Entwicklung des Territoriums Berg. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, V.16.) Bonn.
Janssen, Wilhelm (2008)
Die Entwicklung des Territoriums Kurköln. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, V.14-15.) Köln.
Kisky, Hans; Köllen, Johann; Steimel, Robert (1966)
Siegel und Wappen, Burgen und Schlösser im Landkreis Köln. Festschrift zum 150jährigen Bestehen am 16. April 1966. Köln-Zollstock.
Schuh, Christian (2003)
Kölns 85 Stadtteile: Geschichte, Daten, Fakten, Namen. Köln.
Wilhelm, Jürgen (Hrsg.) (2008)
Das große Köln-Lexikon (2. Auflage). Köln.

Stadtbezirke und Stadtteile in Köln

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Fachsichten
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde

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„Stadtbezirke und Stadtteile in Köln”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-250747 (Abgerufen: 22. Juli 2019)
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