Stadtbezirke und Stadtteile in Köln

Kommunale Verwaltungsgliederung der Stadt Köln

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
  • Der Richmodisturm in der Richmodstraße in Köln-Altstadt-Nord (2019), Teilansicht.

    Der Richmodisturm in der Richmodstraße in Köln-Altstadt-Nord (2019), Teilansicht.

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    Knöchel, Franz-Josef / Landschaftsverband Rheinland
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  • Kupferstich von Joan Blaeu (1596-1673), die auf 1663 datierte Karte "Descriptio Agri Civitatis Coloniensis" zeigt die Umgebung von Köln.

    Kupferstich von Joan Blaeu (1596-1673), die auf 1663 datierte Karte "Descriptio Agri Civitatis Coloniensis" zeigt die Umgebung von Köln.

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    Blaeu, Joan / Rheinisches Bildarchiv (gemeinfrei)
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  • Skulpturen der Kölner Originale "Tünnes & Schäl" in der Schalterhalle der Kreissparkasse am Neumarkt in Köln-Altstadt-Süd (2019)

    Skulpturen der Kölner Originale "Tünnes & Schäl" in der Schalterhalle der Kreissparkasse am Neumarkt in Köln-Altstadt-Süd (2019)

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Die kreisfreie Stadt Köln ist mit etwas mehr als einer Million Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Heute leben knapp zwei Drittel der Kölner in den linksrheinischen Stadtteilen, wo auch die Ursprünge der historischen Stadt liegen, beginnend mit der römischen Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Linksrheinisch wird die rechte Rheinseite daher gerne augenzwinkernd-herablassend als „Schäl Sick“ bezeichnet (im kölschen Dialakt die schlechte oder falsche Rheinseite).
Die jeweils auf das lateinische Colonia zurückgehende Schreibweise des Stadtnamens variierte seit dem Mittelalter über z.B. Coelln, Colne, Collen, Coellne oder Coellen, wobei sich die Schreibungen mit C oder mit K ohne feste Regel abwechselten. Von 1857 bis 1919 lautete die amtliche Schreibweise Cöln. Durch Erlass der preußischen Staatsregierung vom 10. April 1919 wurde die bereits zum 30. Januar 1919 auf Betreiben des Oberbürgermeisters Konrad Adenauer von der Stadtverwaltung eingeführte Schreibweise Köln allgemein vorgeschrieben.

Aktuelle Verwaltungsgliederung der Stadt Köln (Stadtbezirke und Stadtteile)
Ehemaliger Stadtteil Wesseling
Internet, Literatur

Aktuelle Verwaltungsgliederung der Stadt Köln (Stadtbezirke und Stadtteile)
Der überwiegende Teil der seit dem Mittelalter meist zu Kurköln (linksrheinisch) bzw. zum Herzogtum Berg (rechtsrheinisch) gehörenden Orte bildete nach der Franzosenzeit (1794-1814) ab dem Jahr 1816 den zunächst preußischen Landkreis Köln mit 13 Bürgermeistereien. Zum 1. April 1888 wurden im Rahmen der „zweiten Grenzveränderung der ersten Eingemeindungsaktion“ fast alle Vorort-Gemeinden als Stadtteile nach Köln eingemeindet (Holdt 2008, Janssen 2008, Kisky u.a. 1966). Der verbliebene Kreis Köln (so der Name ab 1969) wurde schließlich mit Wirkung vom 1. Januar 1975 im Zuge der Gemeindereform des „Köln-Gesetzes“ aufgelöst. Die Kommunen wurden Kölner Stadtteile oder Gemeinden des gleichzeitig neu gegründeten Erftkreises (seit 2003 Rhein-Erft-Kreis).
Heute gliedert sich Köln in größere 9 Stadtbezirke, die mit den Zahlen 1-9 durchnummeriert sind. Die Stadtbezirke sind Innenstadt (1), Rodenkirchen (2), Lindenthal (3), Ehrenfeld (4), Nippes (5), Chorweiler (6), Porz (7), Kalk (8) und Mülheim (9). Die Stadtbezirke sind wiederum in insgesamt 86 Stadtteile untergliedert, welche in Gruppen mit dreistelligen Nummern einteilt sind (zwischen 101-105 und 901-909, die Hunderterstelle entspricht jeweils der Nummer des übergeordneten Stadtbezirks).
Die Stadtteile sind den Stadtbezirken wie folgt untergeordnet:

Innenstadt, Stadtbezirk 1
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Rodenkirchen, Stadtbezirk 2
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Lindenthal, Stadtbezirk 3
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Ehrenfeld, Stadtbezirk 4
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Nippes, Stadtbezirk 5
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Chorweiler, Stadtbezirk 6
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Porz, Stadtbezirk 7
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Kalk, Stadtbezirk 8
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Mülheim, Stadtbezirk 9
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Ehemaliger Stadtteil Wesseling
Die Gemeinde Wesseling wurde am 3. Oktober 1972 zur Stadt erhoben und zum 1. Januar 1975 in die Stadt Köln eingemeindet. Sie erhielt nach erfolgreicher Klage dagegen zum 1. Juli 1976 ihre Selbständigkeit zurück und gehört seitdem zum damaligen Erftkreis (seit 1. November 2003: Rhein-Erft-Kreis).

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2016)
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Internet
www.stadt-koeln.de: Die Kölner Stadtbezirke (abgerufen 28.04.2016)
www.stadt-koeln.de: Kölner Stadtteile in Zahlen, 2. Jahrgang 2010 (PDF-Datei 1,6 MB, abgerufen 28.04.2016)
www.stadt-koeln.de: Kölner Stadtteilinformationen, Einwohnerzahlen Stand 31.12.2017 (PDF-Datei 1,80 MB, abgerufen 08.06.2018)
www.rheinische-geschichte.lvr.de: Orte & Räume, Köln (abgerufen 19.07.2019)
de.wikipedia.org: Liste der Stadtbezirke und Stadtteile Kölns (abgerufen 28.04.2016)
de.wikipedia.org: Köln-Gesetz (abgerufen 22.07.2019)
de.wikipedia.org: Orthographische Konferenz von 1901 (abgerufen 14.10.2019)
www.koeln-lotse.de: CCAA, Cöln, Köln – wie unsere Stadt zu ihrem Namen kam (Uli, der Köln-Lotse vom 28.09.2019, abgerufen 14.10.2019)
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Literatur

Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. S. 563ff. und 1088ff., Stuttgart.
Holdt, Ulrike (2008)
Die Entwicklung des Territoriums Berg. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, V.16.) Bonn.
Janssen, Wilhelm (2008)
Die Entwicklung des Territoriums Kurköln. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, V.14-15.) Köln.
Kisky, Hans; Köllen, Johann; Steimel, Robert (1966)
Siegel und Wappen, Burgen und Schlösser im Landkreis Köln. Festschrift zum 150jährigen Bestehen am 16. April 1966. Köln-Zollstock.
Schuh, Christian (2003)
Kölns 85 Stadtteile: Geschichte, Daten, Fakten, Namen. Köln.
Wilhelm, Jürgen (Hrsg.) (2008)
Das große Köln-Lexikon (2. Auflage). Köln.

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Fachsichten
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde

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„Stadtbezirke und Stadtteile in Köln”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-250747 (Abgerufen: 15. Dezember 2019)
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