Bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich Rhein (KLB 19.14)

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Raumplanung
Gemeinde(n): Bad Honnef, Bonn, Bornheim (Nordrhein-Westfalen), Dinslaken, Dormagen, Düsseldorf, Duisburg, Emmerich am Rhein, Kalkar, Kleve (Nordrhein-Westfalen), Köln, Königswinter, Krefeld, Leverkusen, Meerbusch, Monheim am Rhein, Neuss, Niederkassel, Rees, Remagen, Rheinberg, Rheinbreitbach, Troisdorf, Voerde (Niederrhein), Wesel, Wesseling, Xanten
Kreis(e): Ahrweiler, Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Kleve (Nordrhein-Westfalen), Köln, Krefeld, Leverkusen, Mettmann, Neuwied, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Kreis Neuss, Rhein-Sieg-Kreis, Wesel
Bundesland: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz
  • Frachtschiff "Bodensee" auf dem Rhein bei Bad Honnef, im Hintergrund Remagen-Oberwinter (2016).

    Frachtschiff "Bodensee" auf dem Rhein bei Bad Honnef, im Hintergrund Remagen-Oberwinter (2016).

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  • Spielkarte "Rhein-Mündung" mit einer Ansicht des Rheins bei Rotterdam (aus dem Quartettspiel "Der Rhein", Ravensburger Spiele Nr. 305, Otto Maier Verlag 1952).

    Spielkarte "Rhein-Mündung" mit einer Ansicht des Rheins bei Rotterdam (aus dem Quartettspiel "Der Rhein", Ravensburger Spiele Nr. 305, Otto Maier Verlag 1952).

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  • Blick auf den Rhein vom Graurheindorfer Ufer aus Richtung Süden (2016). Im Hintergrund ist der Bonner Hafen und die Friedrich-Ebert-Brücke zu sehen.

    Blick auf den Rhein vom Graurheindorfer Ufer aus Richtung Süden (2016). Im Hintergrund ist der Bonner Hafen und die Friedrich-Ebert-Brücke zu sehen.

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  • Blick von der Fähre Walsum während der Rheinüberfahrt auf das STEAG-Kraftwerk in Duisburg-Walsum (2014).

    Blick von der Fähre Walsum während der Rheinüberfahrt auf das STEAG-Kraftwerk in Duisburg-Walsum (2014).

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  • Mondorfer Fähre bei der Fahrt über den Rhein, im Hintergrund der Ort Niederkassel-Mondorf (2013)

    Mondorfer Fähre bei der Fahrt über den Rhein, im Hintergrund der Ort Niederkassel-Mondorf (2013)

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  • Der Krefelder Rheinpegel und Teile der Hafenanlagen in Uerdingen-Mündelheim (2014)

    Der Krefelder Rheinpegel und Teile der Hafenanlagen in Uerdingen-Mündelheim (2014)

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  • Abendliche Ansicht des Rheins in Düsseldorf, links im Bild der Rheinturm (2010)

    Abendliche Ansicht des Rheins in Düsseldorf, links im Bild der Rheinturm (2010)

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  • Blick auf den Rhein vom Bonn-Graurheindorfer Ufer aus in Richtung Norden (2016).

    Blick auf den Rhein vom Bonn-Graurheindorfer Ufer aus in Richtung Norden (2016).

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  • Ein Frachtschiff auf dem Rhein, Blick vom Graurheindorfer Ufer nördlich von Bonn aus (2016).

    Ein Frachtschiff auf dem Rhein, Blick vom Graurheindorfer Ufer nördlich von Bonn aus (2016).

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  • Karte aus dem Geschichtlichen Atlas der Rheinlande, VII.15: Gütertransport auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen 1890 (Andreas Kunz, 2006).

    Karte aus dem Geschichtlichen Atlas der Rheinlande, VII.15: Gütertransport auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen 1890 (Andreas Kunz, 2006).

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  • Das 1986 in Betrieb und bereits 1988 wieder vom Netz genommene Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich im Neuwieder Becken am Rhein, Ansicht aus südöstlicher Richtung (2006).

    Das 1986 in Betrieb und bereits 1988 wieder vom Netz genommene Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich im Neuwieder Becken am Rhein, Ansicht aus südöstlicher Richtung (2006).

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    Holger Weinandt; Schaengel
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  • Der Rhein bei Krefeld-Uerdingen (2014), hier der Blick von der Rheinbrücke Uerdingen-Mündelheim in Richtung des Uerdinger Bayer-Werkes im Hintergrund

    Der Rhein bei Krefeld-Uerdingen (2014), hier der Blick von der Rheinbrücke Uerdingen-Mündelheim in Richtung des Uerdinger Bayer-Werkes im Hintergrund

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  • Die Rheinbrücke Uerdingen-Mündelheim von der westlichen Rheinseite aus gesehen (2014).

    Die Rheinbrücke Uerdingen-Mündelheim von der westlichen Rheinseite aus gesehen (2014).

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  • Staatsbesuch von Queen Elizabeth II. im Mai 1965: auf der Rheinfähre nach Königswinter.

    Staatsbesuch von Queen Elizabeth II. im Mai 1965: auf der Rheinfähre nach Königswinter.

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    Digit WDR / muehle
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  • Der Rhein bei Wesel (2010)

    Der Rhein bei Wesel (2010)

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  • Der Rhein bei Wesel (2010)

    Der Rhein bei Wesel (2010)

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Der Rhein ist hier beschrieben als bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich (KLB) wie im Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Landesentwicklungsplan Nordrhein-Westfalen.

In der Rheinebene, bestehend aus dem Fluss, den Auenbereichen und den angrenzenden Niederterrassen, bildeten sich bereits in der Bronze- und Eisenzeit charakteristische Siedlungsstrukturen heraus. Während die durch Hochwässer gedüngten Auenbereiche der land- und viehwirtschaftlichen sowie gewerblichen Nutzung dienten, befanden sich die Siedlungen und Gräber auf der hochwasserfreien und weniger ertragreichen Niederterrasse.

Der Fluss, der sich von einem langsam fließenden, mäandrierenden Strom in der beginnenden Bronzezeit zu einem verwilderten, furkativen Flusssystem in der Eisenzeit entwickelte, war einer der wichtigsten Wasserwege bereits in vorgeschichtlicher Zeit. In Verbindung mit den rheinparallelen Landwegen und den bedeutenden Ost-West verlaufenden Landwegen bildeten sich prädestinierte Plätze für die Entwicklung von Handel und Besiedlung heraus. In dieser Zeit ist das Gebiet beiderseits des Flusses als Siedlungseinheit zu sehen, da der Strom kein unüberwindbares Hindernis darstellte, wie archäologisch nachweisbare Furten belegen.

Dagegen zeichnet sich die Grenzfunktion des Rheines in römischer Zeit bis heute in den Unterschieden der linksrheinischen zur rechtsrheinischen Siedlungsstruktur ab. Zahlreiche römische Hafenanlagen belegen seine wirtschaftliche Nutzung.

Eine Zäsur bildete die Rheinstromregulierung ab dem 19. Jahrhundert, im Laufe derer der Rhein vollständig kanalisiert, die Ufer befestigt und Buhnen angelegt wurden. Die Inseln und Furten verschwanden. Auch die zahlreichen ehemaligen Nebenarme, sind nur noch an wenigen Stellen ablesbar und bilden heute wichtige archäobotanische Archive. Ebenfalls im 19. Ja-rhundert. setzte erstmals seit der Römerzeit wieder Brückenbau ein, wodurch die Verkehrsströme über den Fluss nicht nur beschleunigt, sondern auch neu zentriert wurden.

In und bei den großen Städten und vor allem im Ruhrgebiet kam es durch die Industrialisierung und den Kohlebergbau zum Ausbau großer Hafenanlagen sowie Industrieanlagen in Wassernähe, gefolgt von dichter Besiedlung, die zum Teil zur Bildung neuer Städte führte (z.B. Leverkusen).

Spezifische Ziele und Leitbilder:
  • Erhalt der historischen Elemente in Substanz und Wahrnehmung.

Aus: Landschaftsverband Westfalen-Lippe und Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.): Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen. Münster, Köln. 2007

Internet
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in NRW (Abgerufen: 03.10.2015)

Literatur

Landschaftsverband Westfalen-Lippe; Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2007)
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Grundlagen und Empfehlungen für die Landesplanung (Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen / Fachgutachten zum Kulturellen Erbe in der Landesplanung). S. 83, Münster, Köln.

Bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich Rhein (KLB 19.14)

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 2001
Koordinate WGS84
51° 22′ 4,44″ N, 6° 41′ 16,43″ O / 51.3679°, 6.6879°
Koordinate UTM
32U 339056.63 5693275.34
Koordinate Gauss/Krüger
2547948.89 5692800.42

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„Bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich Rhein (KLB 19.14)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-EK-20080730-0117 (Abgerufen: 27. Juni 2017)
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