Stadtteil Köln-Deutz

Stadtteil 105 im Kölner Stadtbezirk 1 Innenstadt, „Düx“

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Die dreischiffige Pfeilerbasilika Neu St. Heribert in Köln-Deutz (2011), die Pfarrkirche wird auch auch "Düxer (Deutzer) Dom" genannt.

    Die dreischiffige Pfeilerbasilika Neu St. Heribert in Köln-Deutz (2011), die Pfarrkirche wird auch auch "Düxer (Deutzer) Dom" genannt.

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  • Ausschnitt aus dem Meßtischblatt 5007 der Topographischen Karte 1:25.000 mit dem Kölner Stadtteil Deutz (1927).

    Ausschnitt aus dem Meßtischblatt 5007 der Topographischen Karte 1:25.000 mit dem Kölner Stadtteil Deutz (1927).

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  • An den Deutzer Gastwirt Hans Lommerzheim (1930-2005) erinnerndes Straßenschild "Hans-Lommerzheim-Weg" in Köln-Deutz (2012).

    An den Deutzer Gastwirt Hans Lommerzheim (1930-2005) erinnerndes Straßenschild "Hans-Lommerzheim-Weg" in Köln-Deutz (2012).

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  • Blick auf das Gräberfeld im westlichen Bereich des jüdischen Friedhofs in Köln-Deutz (2016).

    Blick auf das Gräberfeld im westlichen Bereich des jüdischen Friedhofs in Köln-Deutz (2016).

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  • Luftaufnahme des modernen Teils der Kölner Messe mit Köln-Deutz und der Kölner Innenstadt mit Dom im Hintergrund (2009). Vorne im Bild die zur Zoobrücke führende Bundesstraße B 55a und links die Lanxess-Arena, das so genannte "Henkelmännchen".

    Luftaufnahme des modernen Teils der Kölner Messe mit Köln-Deutz und der Kölner Innenstadt mit Dom im Hintergrund (2009). Vorne im Bild die zur Zoobrücke führende Bundesstraße B 55a und links die Lanxess-Arena, das so genannte "Henkelmännchen".

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  • Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Köln Messe/Deutz, links das Denkmal für Nikolaus August Otto auf dem Ottoplatz (2005).

    Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Köln Messe/Deutz, links das Denkmal für Nikolaus August Otto auf dem Ottoplatz (2005).

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  • LVR-Haus in Köln-Deutz vom Ottoplatz aus gesehen (2015)

    LVR-Haus in Köln-Deutz vom Ottoplatz aus gesehen (2015)

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  • Blick über den Rhein auf den Kölner Stadtteil Deutz im Bereich des Messegeländes, rechts im Bild das Hochhaus Kölntriangle, davor die Hohenzollernbrücke über den Rhein (Ansicht vom Dach des Kölner Doms aus, 2014)

    Blick über den Rhein auf den Kölner Stadtteil Deutz im Bereich des Messegeländes, rechts im Bild das Hochhaus Kölntriangle, davor die Hohenzollernbrücke über den Rhein (Ansicht vom Dach des Kölner Doms aus, 2014)

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  • Einer der von 1927-1930 in großen Stückzahlen am Fließband gefertigten Petroleummotoren "MA" der Kölner Deutz AG (in der LVR-Verbundausstellung "1914 - Mitten in Europa", 2014).

    Einer der von 1927-1930 in großen Stückzahlen am Fließband gefertigten Petroleummotoren "MA" der Kölner Deutz AG (in der LVR-Verbundausstellung "1914 - Mitten in Europa", 2014).

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  • Die Abteikirche der früheren Benediktinerabtei St. Heribertus in Köln-Deutz (2013).

    Die Abteikirche der früheren Benediktinerabtei St. Heribertus in Köln-Deutz (2013).

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  • Blick von einem Bahngleis des Bahnhofs Köln-Messe/Deutz aus auf den Dom (2011).

    Blick von einem Bahngleis des Bahnhofs Köln-Messe/Deutz aus auf den Dom (2011).

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Der Kölner Stadtteil 105 Deutz gehört zum Stadtbezirk 1 Innenstadt. In Deutz leben heute etwa 15.000 Einwohner auf einer Fläche von 5,24 Quadratkilometern (Stand 31.12.2009 nach stadt-koeln.de). Als flächenmäßig größter der fünf Stadtteile im Stadtbezirk Innenstadt bildet Deutz gewissermaßen das rechtsrheinische Stadtzentrum Kölns.

Deutz entstand aus dem im 4. Jahrhundert n. Chr. gegründeten römischen Kastell Castrum Divitensium (abgekürzt Divitia), das als rechtsrheinischer Brückenkopf zum Schutz der römischen Stadt Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) diente. Aus den späteren Formen Duitia, Diuza, Tuitium und Duytz ging der heutige Ortsname hervor, der im kölschen Regiolekt „Düx“ lautet.

Im Mittelalter sank das um 1230 noch als freie Stadt (civitas) bezeichnete Deutz bis 1386 zur Freiheit (vrijheit, eine Kategorie minderer Stadtqualität) ab (Wensky 2008). Der Zuzug von dort vertriebenen Juden aus Städten wie Köln (Vertreibung 1424) oder Neuss (Mitte des 15. Jahrhunderts) machte Deutz mit einem jüdischen Bevölkerungsanteil von bis zu 10% zu einem Zentrum des Judentums im damaligen Kurköln.
Zählte der seinerzeit „vielbesuchte Ausflugs-, Vergnügungs- und Glücksspielort“ (HbHistSt NRW 2006, S. 596) im 18. Jahrhundert noch kaum mehr als 500 Einwohner, so entwickelte sich das ab 1806 wieder mit Stadtrecht ausgestattete Deutz als preußischer Garnisonsplatz, Eisenbahnknotenpunkt und bedeutender Industriestandort im 19. Jahrhundert rasant. Über berühmte Namen wie Nikolaus August Otto, Gottlieb Daimler, Wilhelm Maybach oder Ettore Bugatti und den Motorenhersteller Deutz AG spielte der Stadtteil eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der „Autostadt Köln“ zum Ende des 19. Jahrhunderts (Arens 2016, S. 168ff.). Ferner war von 1966 bis Mitte der 1980er Jahre die Geschäftsführung von Ford Deutschland in Köln-Deutz ansässig.

Deutz wurde im Jahr 1888 mit damals etwa 16.000 Einwohnern nach Köln eingemeindet.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2016)

Internet
www.stadt-koeln.de: Deutz (abgerufen 29.04.2016)
www.stadt-koeln.de: Kölner Stadtteile in Zahlen (PDF-Datei, abgerufen 28.04.2016)

Literatur

Arens, Detlev (2016)
Das ist Köln - Dom. Altstadt. Untergrund.. Rheinbach.
Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. S. 595-597, Stuttgart.
Wensky, Margret (2008)
Städte und Freiheiten bis 1500. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VI.2.) S. 38, Bonn.

Stadtteil Köln-Deutz

Schlagwörter
Ort
50679 Köln - Deutz
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 300 bis 320
Koordinate WGS84
50° 56′ 25,83″ N, 6° 58′ 25,78″ O / 50.94051°, 6.97383°
Koordinate UTM
32U 357648.72 5645164.17
Koordinate Gauss/Krüger
2568490.7 5645480.3

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„Stadtteil Köln-Deutz”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-250750 (Abgerufen: 27. Juni 2017)
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