Stadtteil Köln-Fühlingen

Stadtteil 602 im Kölner Stadtbezirk 6 Chorweiler

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • ALWEG-Bahn in Köln-Fühlingen: Montage des für die Jahrhundertausstellung in Turin entwickelten Modells "Italia 1961" (1960/61).

    ALWEG-Bahn in Köln-Fühlingen: Montage des für die Jahrhundertausstellung in Turin entwickelten Modells "Italia 1961" (1960/61).

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  • Das auch als "Haus Fühlingen" oder "Oppenheimpalais" bekannte frühere Guts- und Herrenhaus "Villa Oppenheim" in Köln-Fühlingen (2011).

    Das auch als "Haus Fühlingen" oder "Oppenheimpalais" bekannte frühere Guts- und Herrenhaus "Villa Oppenheim" in Köln-Fühlingen (2011).

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  • Luftaufnahme des Naherholungsgebiets "Fühlinger See" im Norden von Köln aus östlicher Blickrichtung (2012).

    Luftaufnahme des Naherholungsgebiets "Fühlinger See" im Norden von Köln aus östlicher Blickrichtung (2012).

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Die Stadt Köln plante noch Mitte der 1960er Jahre, den ganzen Ort abzureißen. Heute beherbergt das dörflich geprägte Fühlingen als Kölner Stadtteil 602 im Stadtbezirk 6 Chorweiler mit dem Fühlinger See die größte Freizeitanlage im Kölner Norden. In Fühlingen leben heute etwa 2.100 Einwohner auf einer Fläche von 4,86 Quadratkilometern (Stand 2009 nach stadt-koeln.de).

Die Umgebung von Fühlingen war bereits früh besiedelt, archäologische Funde reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Die Anfänge des Dorfes Fühlingen lassen sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Die zuständige Pfarrkirche war St. Amandus in Rheinkassel (im heutigen Stadtteil Köln-Merkenich), in Fühlingen selbst befand sich nur eine kleine Kapelle.
Das Gebiet gehörte später zur Bürgermeisterei Worringen, mit der Fühlingen 1922 als Stadtteil nach Köln eingemeindet wurde. Zum Fühlingen gehörten ab dem 15. Juli 1954 die nach Auffassung des Organisationsamtes der Stadt Köln „zu kleinen“ Ortschaften Kasselberg, Langel, Feldkassel und Rheinkassel, welche wiederum seit dem 7. Oktober 1963 zu Köln-Merkenich gehören.
Mitte der 1960er Jahre plante die Stadt Köln, ganz Fühlingen abzureißen, „um eine grüne Trennungsschneise zwischen der geplanten Industrieschiene längs des Rheins und der Wohnbebauung der “Neuen Stadt„ Chorweiler zu errichten. Nach heftigen Protesten der Anwohner wurde der Plan 1973 wieder fallen gelassen.“ (de.wikipedia.org)
Der in den 1970er Jahren angelegte Fühlinger See, heute die größte Freizeitanlage im Kölner Norden, geht auf ein Kiesgrubengelände zurück. Die abgebaggerten Sande und Kiese wurden unter anderem als Baumaterial für die „Neue Stadt“ Chorweiler verwendet.

Im Ort selbst hat sich über erhaltene Höfe und zahlreiche Fachwerkgebäude der dörfliche Charakter bis heute erhalten.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2016)

Internet
www.stadt-koeln.de: Stadtteil Fühlingen (abgerufen 18.05.2016)
www.stadt-koeln.de: Kölner Stadtteile in Zahlen (PDF-Datei, abgerufen 28.04.2016)
de.wikipedia.org: Fühlingen (abgerufen 18.05.2016)

Literatur

Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. S. 616 f., Stuttgart.

Stadtteil Köln-Fühlingen

Schlagwörter
Ort
50769 Köln - Fühlingen
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1922
Koordinate WGS84
51° 02′ 13,87″ N, 6° 54′ 10,6″ O / 51.03719°, 6.90294°
Koordinate UTM
32U 352974.98 5656052.72
Koordinate Gauss/Krüger
2563376.86 5656171.7

Empfohlene Zitierweise

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Empfohlene Zitierweise
„Stadtteil Köln-Fühlingen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-251794 (Abgerufen: 23. Februar 2018)
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