Kölner Messe

KoelnMesse in Deutz, Koelnmesse

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
  • Historische Aufnahme von 1928: Der 80 Meter hohe Messeturm wurde zur internationalen Presseausstellung "Pressa" erbaut und später zu einem Wahrzeichen Kölns.

    Historische Aufnahme von 1928: Der 80 Meter hohe Messeturm wurde zur internationalen Presseausstellung "Pressa" erbaut und später zu einem Wahrzeichen Kölns.

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  • Blick auf die historische Messe in Köln-Deutz im Winter (2010), links das Hochhaus KölnTriangle.

    Blick auf die historische Messe in Köln-Deutz im Winter (2010), links das Hochhaus KölnTriangle.

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  • Bauarbeiten an den Rheinhallen, dem historischen Teil der Kölner Messe (2006)

    Bauarbeiten an den Rheinhallen, dem historischen Teil der Kölner Messe (2006)

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  • Historische Luftaufnahme von 1939: Das Messegelände in Köln-Deutz, auf dem sich während der NS-Zeit das "Messelager" befunden hatte. Rechts im Hintergrund der Bahnhof Deutz.

    Historische Luftaufnahme von 1939: Das Messegelände in Köln-Deutz, auf dem sich während der NS-Zeit das "Messelager" befunden hatte. Rechts im Hintergrund der Bahnhof Deutz.

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  • Historische Luftaufnahme von 1924: das Kölner Messegelände mit den Messehallen, ironisch auch "Adenauers Pferdeställe" genannt.

    Historische Luftaufnahme von 1924: das Kölner Messegelände mit den Messehallen, ironisch auch "Adenauers Pferdeställe" genannt.

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  • Empfangsgebäude des Bahnhofs Köln Messe/Deutz vom Ottoplatz aus gesehen (2015)

    Empfangsgebäude des Bahnhofs Köln Messe/Deutz vom Ottoplatz aus gesehen (2015)

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Seit dem Jahr 1360 hatte die Stadt Köln das Recht auf die Durchführung zweier Handelsmessen im Jahr und entwickelte sich zum Herz des „Wirtschaftszentrums West“.

Der große Ausbau in Köln-Deutz in den 1920er Jahren wurde inbesondere vom damaligen Oberbürgermeister der Stadt, Konrad Adenauer (1876-1967) vorangetrieben, der in der der wirtschaftlich schwierigen Situation nach dem Ersten Weltkrieg ein deutliches Signal für die Bedeutung Kölns geben wollte, das als Handelsmetropole an frühere Zeiten anknüpfen sollte. Der bereits in den Jahren 1912-13 erbaute Deutzer Bahnhof entwickelte sich früh zum „zweiten Hauptbahnhof“ Kölns.

Die Kölner Messe wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, gewann danach jedoch rasch wieder an Bedeutung. Von den Nationalsozialisten wurde das Messegelände zwischen 1939 und 1945 als Sammel-, Auffang- und Gefangenenlager „Messelager“ genutzt – es als ein zentraler Ort der Unterdrückung durch die NS-Zwangsherrschaft. Konrad Adenauer selbst wurde im Zusammenhang mit dem Umsturzversuch des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 verhaftet und später in das Deutzer Lager überführt.

Nach weiteren Ausbauten in den 1970er und 2000er Jahren beträgt die Größe der Ausstellungsflächen inzwischen 284.000 m² und zwei Congress-Zentren Sitzplätze für insgesamt 19.500 Menschen. Die Koelnmesse ist heute das fünftgrößte Messegelände der Welt.

(Anne Hentrich und Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2013/2016)

Internet
www.koelnmesse.de (abgerufen 17.06.2016)

Literatur

Brill, Franz (1955)
Deutz - Die Geschichte eines Vorortes. Köln.
Brill, Franz (1955)
Deutz - die Geschichte seiner Wirtschaft. In: Brill, Franz (Hrsg.) 1955, Deutz - Geschichte eines Vorortes, S. 47-58. Köln.
Fings, Karola (1996)
Messelager Köln. Ein KZ-Außenlager im Zentrum der Stadt. (Schriften des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln 3.) Köln.

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„Kölner Messe”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-219525 (Abgerufen: 20. August 2018)
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