LVR-Haus in Deutz

LVR-Hochhaus am Ottoplatz

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Als Informationsfläche genutzte Nordfassade des LVR-Hochhauses am Ottoplatz (2015).

    Als Informationsfläche genutzte Nordfassade des LVR-Hochhauses am Ottoplatz (2015).

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    Franz-Josef Knöchel
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  • Ein doppeltes Spiegelbild des Kuppelbaus des Köln-Deutzer Bahnhofs Messe/Deutz in der Glasfassade des LVR-Hochhauses (2011).

    Ein doppeltes Spiegelbild des Kuppelbaus des Köln-Deutzer Bahnhofs Messe/Deutz in der Glasfassade des LVR-Hochhauses (2011).

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    Buchholz, Karl-Heinz
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    Buchholz, Karl-Heinz
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  • Visualisierung des Siegerentwurfs für die ab 2019 geplante Neugestaltung des LVR-Hochhauses am Ottoplatz, Ansicht vom Deutzer Bahnhof (2017).

    Visualisierung des Siegerentwurfs für die ab 2019 geplante Neugestaltung des LVR-Hochhauses am Ottoplatz, Ansicht vom Deutzer Bahnhof (2017).

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    LVR; kadawittfeldarchitektur, Aachen
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  • Hochhaus-Gebäudeteil des LVR-Hauses in Köln-Deutz vom Ottoplatz aus gesehen (2015)

    Hochhaus-Gebäudeteil des LVR-Hauses in Köln-Deutz vom Ottoplatz aus gesehen (2015)

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  • LVR-Haus in Köln-Deutz vom Ottoplatz aus gesehen (2015)

    LVR-Haus in Köln-Deutz vom Ottoplatz aus gesehen (2015)

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    Knieps, Elmar / Landschaftsverband Rheinland
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  • LVR-Haus in Deutz, Ansicht von Westen (2012)

    LVR-Haus in Deutz, Ansicht von Westen (2012)

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  • Das LVR-Hochhaus am Ottoplatz in Köln-Deutz (2011). Aufnahme vom Hochhaus Kölntriangle aus, rechts im Bild die Deutzer DJH-Jugendherberge.

    Das LVR-Hochhaus am Ottoplatz in Köln-Deutz (2011). Aufnahme vom Hochhaus Kölntriangle aus, rechts im Bild die Deutzer DJH-Jugendherberge.

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    Franz-Josef Knöchel
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  • Blick auf das als "LVR-Haus" bezeichnete Verwaltungsgebäude des  Landschaftsverbandes Rheinland in Köln-Deutz, gegenüber dem Deutzer Bahnhof am Ottoplatz gelegen (2004).

    Blick auf das als "LVR-Haus" bezeichnete Verwaltungsgebäude des Landschaftsverbandes Rheinland in Köln-Deutz, gegenüber dem Deutzer Bahnhof am Ottoplatz gelegen (2004).

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    Ströter, Ludger, LVR-Fachbereich Kommunikation
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    Ströter, Ludger
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  • Anbringung eines großformatigen Werbeplakats für das neu eröffnete LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten auf der nördlichen Fassade des LVR-Hauses in Deutz (2008)

    Anbringung eines großformatigen Werbeplakats für das neu eröffnete LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten auf der nördlichen Fassade des LVR-Hauses in Deutz (2008)

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Geschichte
Das unmittelbar gegenüber des Kölner Bahnhofs Messe/Deutz gelegene LVR-Haus wurde 1966 erbaut und durch den Architekten Rolf Kleinschmidt geplant. Der Automobilhersteller Ford war zunächst Mieter und dann Eigentümer des Gebäudes. Zu dem Zeitpunkt, als die Firma Ford sich entschloss das Gebäude zu veräußern, suchte der Landschaftsverband Rheinland (LVR) bereits nach einer Möglichkeit, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralverwaltung in Köln-Deutz zu konzentrieren.
Am 1. Oktober 1986 übernahm dann der LVR das Ford-Hochhaus und benannte es zunächst in „Haus des Landschaftsverbandes“ und später in „LVR-Haus“ um. In den ersten Jahren arbeiteten dort neben den LVR-Bediensteten auch noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Ford. Der Umbau des Gebäudes und die Anpassung an neue Techniken erfolgte dann ab 1989 Zug um Zug und wurde 1994 weitgehend abgeschlossen. Zuerst wurden die beiden östlich gelegenen Riegelbauten A und B umgebaut, später dann das Hochhaus.

Standort
Das LVR-Haus ist ausgesprochen verkehrsgünstig angebunden, da sich in nächster Umgebung Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel und eine am Haus vorbeiführende Hauptverkehrsstraße befinden. Die Kölner Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch zu Fuß sehr gut zu erreichen, da man über die Hohenzollernbrücke oder die Deutzer Brücke direkt in die Stadtmitte gelangt.

Gebäudegliederung
Der zusammenhängende Gebäudekomplex besteht aus dem Hochhaus mit seinen 15 Stockwerken, zwei Riegelbauten (A und B), dem Großraumbereich, einem Zwischentrakt sowie der Tiefgarage mit zwei Parkebenen. Die beiden Tiefgaragenebenen sind in Stahlbeton- bzw. Stahlbetonskelettbauweise errichtet worden, wobei die untere als Wanne konstruiert ist. Insgesamt gibt es 199 Stellplätze.
Der Großraumbereich, die Riegelbauten A und B und das Hochhaus sind ebenfalls in Stahlbetonskelettbauweise erbaut worden, allerdings mit einer vorgehängten Fassade. In diese Fassade wurde besonders viel Glas und Aluminium eingearbeitet.
Der Zwischentrakt dient als Verbindung zwischen den beiden Riegeln und dem Hochhaus. Das Hochhaus ist 53,80 Meter hoch, hat eine Bürofläche von rund 11.200 Quadratmeter und bietet damit Raum für rund 640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Untern den Kölner Hochhäusern nimmt das LVR-Haus mit seinen knapp 54 Metern Höhe Platz 32 ein (de.wikipedia.com, Stand 05/2015). Die deutschen Landesbauordnungen definieren ein Gebäude dann als Hochhaus, wenn der Fußboden mindestens eines Aufenthaltsraumes mehr als 22 Meter über der Geländeoberfläche liegt.

Funktion
Im LVR-Haus befinden sich das LVR-Dezernat Personal und Organisation, das LVR-Dezernat Kultur und Landschaftliche Kulturpflege (bis 2014: LVR-Dezernat Kultur und Umwelt), den IT-Dienstleister LVR-InfoKom und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL).
Im Erdgeschoss sind Teile des LVR-Fachbereichs Zentraler Einkauf und Dienstleistungen (Poststelle, Druckerei, Botendienst, Fahrdienst und Warenannahme) untergebracht.

(Anne Hentrich, LVR-Fachbereich Umwelt, 2010)


Planungen bezüglich Abriss und Neubau ab 2015
Das 1966 erbaute LVR-Hochhaus erscheint inzwischen nicht mehr auf dem Stand der Zeit. Zeitgemäße Anforderungen an die räumliche und technische Ausstattung sowie Aspekte des Brandschutzes und der Barrierefreiheit sind für die hier tätigen 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LVR inzwischen nur noch bedingt erfüllt.
Geplant ist der Abriss und der nachfolgender Neubau eines 60-70 Meter hohen Hochhaus-Komplexes moderner Prägung. Hierzu wurden entsprechende Architekten- und Investorenwettbewerbe ausgeschrieben (rundschau-online.de, 2015). Der LVR hofft darauf, 2019 aus dem Gebäude ausziehen zu können, damit dieses anschließend abgerissen werden kann. Ein Neubau am gleichen Ort soll dann bis 2024 fertig sein (ksta.de, 2017).

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2015/2017)

Internet
www.lvr.de: Der LVR in Köln-Deutz (abgerufen 11.07.2014)
de.wikipedia.org: Liste der Hochhäuser in Köln (abgerufen 29.05.2015)
www.rundschau-online.de: LVR-Haus soll abgerissen werden (Kölnische Rundschau vom 17.06.2015, abgerufen 23.06.2015)
www.rundschau-online.de: LVR-Neubau darf bis zu 70 Meter hoch werden (Kölnische Rundschau vom 22.06.2015, abgerufen 23.06.2015)
www.ksta.de: Gegenüber dem Deutzer Bahnhof - So soll das neue LVR-Hochhaus am Ottoplatz aussehen (Kölner Stadt-Anzeiger vom 22.02.2017, abgerufen 03.03.2017)

Literatur

Landschaftsverband Rheinland / LVR-Fachbereich Gebäude- und Liegenschaftsmanagement (Hrsg.) (o.J.)
Das LVR-Haus (Faltblatt). Köln.

LVR-Haus in Deutz

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Ottoplatz 2
Ort
50679 Köln - Deutz
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1986
Koordinate WGS84
50° 56′ 21,82″ N, 6° 58′ 26,89″ O / 50.93939°, 6.97414°
Koordinate UTM
32U 357667.01 5645039.59
Koordinate Gauss/Krüger
2568514.04 5645356.54

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„LVR-Haus in Deutz”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-2717-20101208-3 (Abgerufen: 17. August 2017)
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