Jüdische Kultur und Geschichte in Köln

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
  • Kölner Synagoge in der Roonstraße (2006).

    Kölner Synagoge in der Roonstraße (2006).

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  • Jüdischer Friedhof Gartenweg in Köln-Zündorf (2011)

    Jüdischer Friedhof Gartenweg in Köln-Zündorf (2011)

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  • Die Kindergedenkstätte "Löwenbrunnen" am Lern- und Gedenkort Jawne in Köln, Erich-Klibansky-Platz in Altstadt-Nord (2007)

    Die Kindergedenkstätte "Löwenbrunnen" am Lern- und Gedenkort Jawne in Köln, Erich-Klibansky-Platz in Altstadt-Nord (2007)

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  • Blick aus südöstlicher Richtung auf den Erich-Klibansky-Platz in Köln-Altstadt-Nord (2008), früherer Standort des jüdischen Reform-Realgymnasium Jawne.

    Blick aus südöstlicher Richtung auf den Erich-Klibansky-Platz in Köln-Altstadt-Nord (2008), früherer Standort des jüdischen Reform-Realgymnasium Jawne.

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  • Blick auf das Gräberfeld im westlichen Bereich des Judenfriedhofs in Köln-Deutz (2016).

    Blick auf das Gräberfeld im westlichen Bereich des Judenfriedhofs in Köln-Deutz (2016).

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  • Gräberfeld auf dem jüdischen Friedhof in Deckstein, Köln-Lindenthal (2013)

    Gräberfeld auf dem jüdischen Friedhof in Deckstein, Köln-Lindenthal (2013)

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Nach der Vertreibung aus der Stadt im Jahr 1424 konnten sich Juden erst wieder in der französischen Zeit ab 1798 in Köln niederlassen. Die Zahl der jüdischen Bewohner stieg schon im 19. Jahrhundert rapide an.
Im Jahr 1933 existierten im heutigen Kölner Stadtgebiet sieben Friedhöfe, zahlreiche Betsäle und sieben Synagogen. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden dann alleine in Köln drei bedeutende Synagogenbauten zerstört oder stark beschädigt:
  • die 1861 eingeweihte Synagoge in der Glockengasse, die als erster moderner Synagogenbau in Köln galt (gestiftet von der die PrivatbankSal. Oppenheim Jr. & Cie. führenden Familie Oppenheim, 1938 zerstört),
  • die 1884 für die orthodoxe Austrittsgemeinde Adass Jeschurun eingeweihte Synagoge (1938 zerstört) und
  • die 1899 eröffnete Synagoge in der Roonstraße (1938 stark beschädigt und nach Umbau 1959 wieder eröffnet).
Eine neue jüdische Gemeinde entstand in Köln direkt nach der Befreiung 1945. Im Kölner Stadtgebiet sind zahlreiche Synagogen (bzw. deren frühere Standorte) und Friedhöfe als Zeugnisse der jüdischen Kultur und Geschichte bekannt.

Im Archäologischen Quartier Köln, einem rund 6.000 Quadratmeter großen Ausgrabungsareal im Zentrum der Stadt, das für die Römerzeit, die jüdische Geschichte und das mittelalterliche Köln archäologisch relevant ist, entsteht derzeit das Jüdische Museum „MiQua“ (Kurzform von „Museum im Quartier“).

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2015/2018)

Literatur

Arens, Detlev (2016)
Das ist Köln - Dom, Altstadt, Untergrund. S. 80ff., Rheinbach.
Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2018)
Unsichtbares sichtbar machen. Die Arbeit des MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln in 2017. Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 56, Bonn.
Wilhelm, Jürgen (Hrsg.) (2008)
Das große Köln-Lexikon (2. Auflage). S. 223-229, Köln.
Ziwes, Franz-Josef (2002)
Jüdische Niederlassungen im Mittelalter. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.7.) Köln.

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„Jüdische Kultur und Geschichte in Köln”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-204323 (Abgerufen: 15. August 2018)
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