Hochhaus KölnTriangle

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 56′ 25,37″ N: 6° 58′ 18,47″ O / 50,94038°N: 6,9718°O
Koordinate UTM 32.357.505,59 m: 5.645.153,60 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.568.348,09 m: 5.645.463,92 m
  • Winterlicher Blick auf den Kölntriangle und das LVR-Horion-Haus in Köln-Deutz im Vordergrund sowie die Kölner Stadtsilhouette mit Dom und "Colonius" im Hintergrund (2010)

    Winterlicher Blick auf den Kölntriangle und das LVR-Horion-Haus in Köln-Deutz im Vordergrund sowie die Kölner Stadtsilhouette mit Dom und "Colonius" im Hintergrund (2010)

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    Hentrich, Anne
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    Anne Hentrich
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  • Blick vom Kölner "Triangle"-Turm auf das Hauptverwaltungsgebäude des  Landschaftsverbandes Rheinland in Köln-Deutz - das sogenannte Landeshaus. Rechts im Vordergund das Horion-Haus des LVR und das Hyatt-Hotel. Ebenfalls zu sehen sind der Rhein, die Deutzer- und die Hohenzollernbrücke sowie Altstadt, Dom und Hauptbahnhof (2006).

    Blick vom Kölner "Triangle"-Turm auf das Hauptverwaltungsgebäude des Landschaftsverbandes Rheinland in Köln-Deutz - das sogenannte Landeshaus. Rechts im Vordergund das Horion-Haus des LVR und das Hyatt-Hotel. Ebenfalls zu sehen sind der Rhein, die Deutzer- und die Hohenzollernbrücke sowie Altstadt, Dom und Hauptbahnhof (2006).

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  • Kulisse der Fernsehsendung "Deutschland sucht den Superstar" im Innenhof des LVR Horion-Hauses am KölnTriangle in Deutz (2017).

    Kulisse der Fernsehsendung "Deutschland sucht den Superstar" im Innenhof des LVR Horion-Hauses am KölnTriangle in Deutz (2017).

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  • Blick auf die historische Messe in Köln-Deutz im Winter (2010), links das Hochhaus KölnTriangle.

    Blick auf die historische Messe in Köln-Deutz im Winter (2010), links das Hochhaus KölnTriangle.

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  • Die Gebäude des Bahnhofs Köln Messe-Deutz mit dem Vorplatz und den Bahnsteigen vom Hochhaus Köln-Triangle aus gesehen (2011)

    Die Gebäude des Bahnhofs Köln Messe-Deutz mit dem Vorplatz und den Bahnsteigen vom Hochhaus Köln-Triangle aus gesehen (2011)

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  • Hohenzollernbrücke, Blick von der Aussichtsplattform des Triangle-Hochhauses (2011)

    Hohenzollernbrücke, Blick von der Aussichtsplattform des Triangle-Hochhauses (2011)

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    Franz-Josef Knöchel
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Das Dach von Köln – KölnTriangle
Zugegeben – die Aussicht vom Dom muss man sich härter erarbeiten. Während es bis rauf auf die Aussichtsplattform im Südturm des Kölner Doms anstrengende 533 Stufen zu Fuß zu erklimmen gilt, bringt der Aufzug im KölnTriangle, dem gläsernen Hochhaus direkt am Rhein, die Besucher innerhalb von knapp 40 Sekunden für gerade mal drei Euro auf die 29. Etage zur Aussichtsplattform.
Und diese Aussichtsplattform hat es in sich: Man steht auf dem Dach und hat einen ungehinderten 360 Grad Blick auf Köln. Bei gutem Wetter sieht man bis ins Siebengebirge oder im Westen zu den Tagebauen und Braunkohlekraftwerken. Nur nördlich schaut der Kölsche nicht ganz so gerne – immerhin liegt dort ja Leverkusen und auch, noch weiter nördlich, die „verbotene Stadt“, ein Dorf am Rhein.

Unumstritten war der Bau des Triangle nicht: Geplant war der Bau eines Ensembles von unterschiedlichen Hochhäusern. Doch dieses Ensemble hätte den Status des Doms als Weltkulturerbe gefährdet, weil der Dom dann nicht mehr die „ihm gebührende optische Geltung“ haben würde. So wurde das Hochhauskonzept für Deutz nie realisiert, nur das KölnTriangle blieb übrig. Und der Dom ist weiterhin Weltkulturerbe.

Das mit 103,2 Metern achthöchste Hochhaus in Köln nimmt aktuell Rang 64 der Liste der Hochhäuser in Deutschland ein (de.wikipedia.org, Stand: April 2019). Der Name rührt von seinem Grundriss her, einem Dreieck (englisch triangle) mit bogenförmigen Kanten. Architekten des Gebäudes waren Elmar Schossig (1950-2009) und Dörte Gatermann (*1956).
Die Mono-Doppelfassade wurde 2006 mit dem Innovationspreis Architektur und Glas „Synthese – Architekt und Industrie“ ausgezeichnet und 2008 erhielt das KölnTriangle aufgrund seiner Nachhaltigkeitskriterien eine Bestplatzierungs-Nominierung für den Prime Property Award.
Eine gewisse Bekanntheit erlangte das KölnTriangle als Kulisse für Casting-Veranstaltungen zur RTL-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ (seit 2006) sowie als Drehort für mehrere WDR-Kriminalfilme aus der Reihe „Tatort“.

Von Köln aus erreicht man das Triangle einfach zu Fuß über die Hohenzollernbrücke oder vom Deutzer Bahnhof aus in Richtung des Rheins. Bei Sturm und Gewitter bleibt die Aussichtsplattform aus Sicherheitsgründen geschlossen.

(Uli Kievernagel, Köln, 2017 / kleinere Ergänzungen Franz-Josef Knöchel, Digitales Kulturerbe LVR, 2019)

Internet
www.koeln-lotse.de: Das Dach von Köln – Kölntriangle (Uli, der Köln-Lotse vom 23.07.2017, abgerufen 05.04.2019)
www.koelntrianglepanorama.de: KölnTrianglePanorama mit Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Parkmöglichkeiten usw. (abgerufen 05.04.2019)
de.wikipedia.org: Liste der Hochhäuser in Deutschland (abgerufen 05.04.2019)

Literatur

Wilhelm, Jürgen (Hrsg.) (2008)
Das große Köln-Lexikon (2. Auflage). S. 106-107, Köln.

Hochhaus KölnTriangle

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Ottoplatz 1
Ort
50679 Köln - Deutz
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Übernahme aus externer Fachdatenbank
Historischer Zeitraum
Beginn 2004 bis 2006

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„Hochhaus KölnTriangle”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-290470 (Abgerufen: 15. September 2019)
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