Verbandsgemeinde Kelberg

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Arbach , Beinhausen , Bereborn , Berenbach , Bodenbach , Bongard , Borler , Boxberg (Rheinland-Pfalz), Brücktal , Drees , Gelenberg , Gunderath , Höchstberg , Hörschhausen , Horperath , Kaperich , Katzwinkel (Landkreis Vulkaneifel), Kelberg , Kirsbach , Kötterichen , Kolverath , Lirstal , Mannebach (Landkreis Vulkaneifel), Mosbruch , Neichen , Nitz , Oberelz , Reimerath , Retterath , Sassen , Uersfeld , Ueß , Welcherath
Kreis(e): Vulkaneifel
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 50° 17′ 10,67″ N: 6° 55′ 6,14″ O / 50,2863°N: 6,91837°O
Koordinate UTM 32.351.709,57 m: 5.572.535,79 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.565.495,05 m: 5.572.657,36 m
  • Karte des Kulturlandschaftswandels in der Verbandsgemeinde Kelberg von 1809-1810 bis heute (2014).

    Karte des Kulturlandschaftswandels in der Verbandsgemeinde Kelberg von 1809-1810 bis heute (2014).

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  • Karte der naturräumlichen Gliederung der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

    Karte der naturräumlichen Gliederung der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

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  • Karte der ersten urkundlichen Erwähnung der Siedlungen in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

    Karte der ersten urkundlichen Erwähnung der Siedlungen in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

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  • Karte der territorialen Gliederung des Gebiets der heutigen Verbandsgemeinde Kelberg im Jahr 1789 (2014)

    Karte der territorialen Gliederung des Gebiets der heutigen Verbandsgemeinde Kelberg im Jahr 1789 (2014)

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  • Karte der katholischen Pfarreien in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

    Karte der katholischen Pfarreien in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

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  • Karte der durchgeführten Zusammenlegungen von 1887 bis heute in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

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  • Karte der Schutzgebiete nach dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Netz Natura 2000 in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

    Karte der Schutzgebiete nach dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Netz Natura 2000 in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

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  • Karte der aktuellen Landnutzung in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

    Karte der aktuellen Landnutzung in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

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  • Karte der historischen Waldstandorte in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

    Karte der historischen Waldstandorte in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

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  • Karte der Historischen Kulturlandschaftselemente und -bereiche in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014).

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  • Karte der Historischen Kulturlandschaftselemente und -bereiche mit Pufferzonen in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014).

    Karte der Historischen Kulturlandschaftselemente und -bereiche mit Pufferzonen in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014).

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  • Karte der Kulturlandschaftsräume in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014).

    Karte der Kulturlandschaftsräume in der Verbandsgemeinde Kelberg (2014).

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  • Kulturhistorische Wertstufenkarte der Verbandsgemeinde Kelberg (2014).

    Kulturhistorische Wertstufenkarte der Verbandsgemeinde Kelberg (2014).

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  • Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

    Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde Kelberg (2014)

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  • Thematische Karte "Tourismus in der Eifel 2010" (2013).

    Thematische Karte "Tourismus in der Eifel 2010" (2013).

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    Haffke, Jürgen; Knöchel, Franz-Josef
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Die Verbandsgemeinde Kelberg entstand im Rahmen der rheinland-pfälzischen Kommunalreform von 1971. Sie umfasst die Gemeinden des ehemaligen Amtes Kelberg und die Gemeinden Beinhausen, Boxberg, Hörschhausen, Katzwinkel und Neichen des ehemaligen Amtes Daun.

Das Amt Kelberg ist 1816 aus der Mairie de Kelberg (Département de Rhin et Moselle, Arrondissement de Bonn und Kanton Ulmen), hervorgegangen. Die preußische Verwaltung hat die kommunale Vefassung mit „mairien“ und „communes“ der französischen Verwaltung mit Anpassungen als Bürgermeisterei (Amt) und Gemeinden (Ortsgemeinden) übernommen. Während der französischen Periode zählte die Mairie de Kelberg neun Gemeinden und während der preußischen Periode bis 1932 26 Gemeinden. Eine kommunale Neuordnung gab es mit der Aufhebung des Kreises Adenau 1932. Die Gemeinden Meuspath, Müllenbach und Nürburg wurde dem Amt Adenau, das dem Kreis Ahrweiler zugeordnet wurde, zugeschlagen. Die Gemeinden Arbach, Bereborn, Kolverath, Lirstal, Mannebach, Oberelz und Retterath vom Amt Virneburg (Kreis Mayen) wurden 1932 dem Amt Kelberg zugeschlagen.

Vor der Einverleibung zu Frankreich 1798 gehörten die Ortschaften zu drei Territorien: Das Kurfürstentum Trier mit dem Amt Daun, das Kurfürstentum Köln mit dem Amt Nürburg und die Grafschaft Virneburg.

Mit der Kommunalreform von 1971 wurde die Verbandsgemeinde Kelberg mit einer Gesamtfläche von 139,96 qkm gegründet. Hierzu gehörten die Gemeinden des Amtes Kelberg und fünf Gemeinden aus dem ehemaligen Amt Daun: Beinhausen, Boxberg, Hörschhausen, Katzwinkel und Neichen. Heute umfasst die Verbandsgemeinde Kelberg 33 Ortsgemeinden. 1971 schlossen die Ortsgemeinden Hünerbach, Köttelbach, Rothenbach-Meisenthal und Zermüllen sich auf freiwilliger Grundlage als Ortsteile die Ortsgemeinde Kelberg an.

Zwischen gab es zwischen 2009 und 2014 ernsthafte Bestrebungen die Verbandsgemeinde Kelberg mit den benachtbarten Verbandsgemeinden Daun bzw. Ulmen zusammenzufügen. Aufgrund einer Befragung von fast allen Einwohnern sprachen sich gut 85% für den Erhalt der Verbandsgemeinde Kelberg aus. Nach diesem eindrucksvollen Votum kann die Verbandsgemeinde Kelberg zunächst selbständig bleiben. Mit der anstehenden Kreisreform, die sehr wahrscheinlich erst nach 2021 kommt, könnte dieses Thema wieder auf die Tagesordnung kommen.

Am 31. Dezember 2017 hatte die Verbandsgemeinde Kelberg 7.139 Einwohner und 51 Einwohner pro qkm.

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2016)

Literatur

Mayer, Alois; Mertes, Erich (1993)
Geschichte, Kultur und Literatur der Verbandsgemeinde Kelberg. Adenau.
Mayer, Alois; Mertes, Erich (1986)
Sagen – Geschichte – Brauchtum aus der Verbandsgemeinde. Daun.

Verbandsgemeinde Kelberg

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1971

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Empfohlene Zitierweise
„Verbandsgemeinde Kelberg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-248506 (Abgerufen: 21. November 2019)
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