Verbandsgemeinde Kelberg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Arbach, Baar, Bauler (Landkreis Ahrweiler), Beinhausen, Bereborn, Berenbach, Bodenbach, Bongard, Boos (Landkreis Mayen-Koblenz), Borler, Boxberg (Rheinland-Pfalz), Brücktal, Ditscheid, Drees, Dreis-Brück, Eppenberg, Gefell (Rheinland-Pfalz), Gelenberg, Gunderath, Herresbach, Höchstberg, Hörschhausen, Horperath, Kalenborn (Landkreis Cochem-Zell), Kaperich, Katzwinkel (Landkreis Vulkaneifel), Kelberg, Kirsbach, Kötterichen, Kolverath, Kradenbach, Lind (Landkreis Mayen-Koblenz), Lirstal, Mannebach (Landkreis Vulkaneifel), Meuspath, Mosbruch, Müllenbach (Landkreis Ahrweiler), Münk, Neichen, Nitz, Nohn, Nürburg, Oberelz, Pomster, Reimerath, Retterath, Sarmersbach, Sassen, Schönbach (Rheinland-Pfalz), Senscheid, Uersfeld, Ueß, Üxheim, Ulmen, Utzerath, Welcherath
Kreis(e): Ahrweiler, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz, Vulkaneifel
Bundesland: Rheinland-Pfalz
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Die Verbandsgemeinde Kelberg entstand im Rahmen der Kommunalreform von 1971. Sie umfasst die Gemeinden des ehemaligen Amtes Kelberg und die Gemeinden Beinhausen, Boxberg, Hörschhausen, Katzwinkel und Neichen des ehemaligen Amtes Daun.

Das Amt Kelberg ist 1816 aus der Mairie de Kelberg (Départenent de Rhin et Moselle, Arrondissement de Bonn und Kanton Ulmen), hervorgegangen. Die preußische Verwaltung hat die kommunale Vefassung mit „mairien“ und „communes“ der französischen Verwaltung mit Anpassungen als Bürgermeisterei (Amt) und Gemeinden (Ortsgemeinden) übernommen. Während der französischen Periode zählte die Mairie de Kelberg 9 Gemeinden und während der preußischen Periode bis 1932 26 Gemeinden. Eine kommunale Neuordnung gab es mit der Aufhebung des Kreises Adenau 1932. Die Gemeinden Meuspath, Müllenbach und Nürburg wurde dem Amt Adenau, das dem Kreis Ahrweiler zugeordnet wurde, zugeschlagen. Hinzu kamen die Gemeinden Arbach, Bereborn, Kolverath, Lirstal, Mannebach, Oberelz und Retterath vom Amt Virneburg (Kreis Mayen).

Vor der Einverleibung zu Frankreich gehörten die Ortschaften zu drei Territorien: Das Kurfürstentum Trier mit dem Amt Daun, das Kurfürstentum Köln mit dem Ant Nürburg und die Grafschaft Virneburg.

Mit der Kommunalreform von 1971 wurde die Verbandsgemeinde Kelberg gegründet. Hierzu gehörten die Gemeinden des Amtes Kelberg und fünf Gemeinden aus dem ehemaligen Amt Daun: Beinhausen, Boxberg, Hörschhausen, Katzwinkel und Neichen. Heute umfasst die Verbandsgemeinde Kelberg 33 Ortsgemeinden. 1971 schlossen die Ortsgemeinden Hünerbach, Köttelbach, Rothenbach-Meisenthal und Zermüllen sich auf freiwilliger Grundlage als Ortsteile die Ortsgemeinde Kelberg an.

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2016)

Literatur

Bertram, Peter / Heidenbluth, Daniel / Mertes, Erich (2005)
Mühlen der Eifel, Band 2: Die Nordeifel. Aachen.
Burggraaff, Peter (2011)
Die Geschichtsstraße Kelberg: eine Entdeckungstour durch die Kulturlandschaft der Hocheifel. In: Koblenz und sein Umland. Eine Auswahl geographischer Exkursionen, S. 11-120. Bonn.
Burggraaff, Peter; Kleefeld, Klaus-Dieter; Mertes, Erich (2002)
Die Geschichtsstraße „Rund um den Hochkelberg“. Spurensuche auf alten Wanderpfaden in die Vergangenheit. Bonn / Kelberg.
Mayer, Alois; Mertes, Erich (1993)
Geschichte, Kultur und Literatur der Verbandsgemeinde Kelberg. Adenau.
Mayer, Alois; Mertes, Erich (1986)
Sagen – Geschichte – Brauchtum aus der Verbandsgemeinde. Daun.
Mertes, Erich (1981)
Archäologische Fundstellen in der Verbandsgemeinde Kelberg. In: Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Trierer Landes und seiner Nachbargebiete, 43/44 (1980/81), S. 405-438. o. O.

Verbandsgemeinde Kelberg

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1971
Koordinate WGS84
50° 16′ 51,36″ N, 6° 56′ 41,85″ O / 50.28093°, 6.94496°
Koordinate UTM
32U 353586.85 5571886.89
Koordinate Gauss/Krüger
2567397.28 5572084.5

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„Verbandsgemeinde Kelberg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-248506 (Abgerufen: 22. Mai 2018)
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