Ortsgemeinde Seibersbach

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Argenthal, Daxweiler, Dörrebach, Ellern (Hunsrück), Rheinböllen, Seibersbach
Kreis(e): Bad Kreuznach, Rhein-Hunsrück-Kreis
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Seibersbach liegt im Landkreis Bad Kreuznach und wird der Verbandsgemeinde Stromberg zugerechnet. Die Gemarkungsfläche beträgt 14,65 Quadratkilometer, davon sind 22,2 % Landwirtschaftsfläche, 68,4 % Waldfläche und 8,7 % Siedlungs- und Verkehrsfläche.

Besiedlung und Herrschaft
Siedlungsentwicklung
Das Wirtschaftsleben
Der Seibersbacher Gemeindewald
Zugehörige Wohnplätze und Gebäude
Das Verhältnis zwischen Dörrebach und Seibersbach
Das Ortsbild
Kartenquellen / Internet

Besiedlung und Herrschaft
Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung der Gegend seit der Steinzeit hin. Die Hochfläche von Dörrebach und Seibersbach gilt als vergleichsweise fruchtbar, weshalb auch in den folgenden Epochen die Besiedlung andauerte. Um die Zeitenwende eroberten die Römer den Hunsrück. Das heutige Seibersbach lag fortan in der Provinz Germania Superior. Die Römer bauten das bestehende Wegenetz stark aus und legten eine Vielzahl neuer Straßen an. An Dörrebach lief die wichtige Ausoniusstraße entlang, die Mainz mit Trier verband. Außerdem traf eine von Bad Kreuznach kommende Straße in Dörrebach auf die Ausoniusstraße. Reste größerer römischer Gebäude, wie ein Gutshof und das Atzweiler Kloster bei Seibersbach, unterstreichen römisches Leben bei Seibersbach.

Ab dem Jahre 406 n.Chr. wurde das Gebiet verstärkt von Burgundern besiedelt und im Jahre 443 n.Chr. endete die römische Herrschaft endgültig. Franken und Alemannen begannen die Region zu erobern. Seibersbach wurde in dieser sehr kriegerischen Zeit wahrscheinlich zerstört, da sich für das Jahr 500 n.Chr. keine Siedlung in der Soonwaldregion nachweisen lässt. Der Wald eroberte das zuvor landwirtschaftlich genutzte Gebiet zurück.
Die Wiederbesiedlung Seibersbachs erfolgte erst während der hochmittelalterlichen Rodungsperiode zwischen den Jahren 900 und 1250. Ab 1390 gehörte Dörrebach den Grafen zu Sponheim. Es war Teil der vorderen Grafschaft Sponheim. Die Grafen ließen als Herrschaftssitz in Dörrebach ein Schloss bauen.

Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) wirkte sich besonders verheerend auf die Ortschaft aus. Seibersbach wurde durch eine Vielzahl von Kriegsteilnehmern besetzt. Die Heerscharen mussten durch die lokale Bevölkerung versorgt werden. Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges (1688-1697) wurde die Region um Seibersbach abermals verwüstet und Städte wie Simmern, Stromberg und Kirchberg vollständig zerstört.
Im Jahre 1702 fielen Dörrebach und Seibersbach an den Grafen Franz Adolf Dietrich von Ingelheim. Der Kaufpreis betrug 63.000 Gulden. Die Verwaltung erfolgte von Schweppenhausen aus, wo ein neues Ingelheimer Amt errichtet wurde.
Es ist unklar, wie lange die Ingelheimer über Seibersbach herrschten. Möglicherweise endete die Herrschaft bereits im Jahre 1795 mit der Eroberung durch die Französische Revolutionsarmee. Mit dem Frieden von Lunéville wurde Seibersbach Frankreich eingegliedert. Es gehörte fortan zum Départment de Rhin et Moselle und dort zum Arrondissement de Simmern. Das Arrondissement de Simmern war in 10 Kantone eingeteilt, wobei Seibersbach im Canton de Stromberg, Mairie Stromberg lag.
Nach Ende der Französischen Herrschaft und nach Beschluss des Wiener Kongresses ging Seibersbach 1816 formal an das Königreich Preußen über und lag fortan im Kreis Kreuznach des neu gebildeten Großherzogtums Niederrhein und gehörte seit 1830 zur Preußischen Rheinprovinz. Seit 1946 gehört Seibersbach zum Bundesland Rheinland-Pfalz und liegt nach wie vor im Kreis Bad Kreuznach und hier in der Verbandsgemeinde Stromberg.

Die Zukunft der Verwaltungszugehörigkeit Seibersbachs ist unklar. Im Zuge der in Rheinland-Pfalz seit 2009 laufenden kommunalen Gebietsänderungen ist der Erhalt der Verbandsgemeinde Stromberg ungewiss. Neben dem Szenario der Vereinigung der gesamten Verbandsgemeinde Stromberg und der Verbandsgemeinde Langenlonsheim steht auch eine Zerschlagung im Raum. Dabei würden Dörrebach, Daxweiler und Seibersbach möglicherweise der Verbandsgemeinde Rheinböllen angeschlossen werden. Dies würde einen Wechsel in den Rhein-Hunsrück-Kreis bedeuten und eine Verwaltungssituation herbeiführen, die der während der Französischen Zeit ähnelt. Die Kreisstadt von Dörrebach wäre dann Simmern.
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Siedlungsentwicklung
Seibersbach hat eine seit der Jahrtausendwende abnehmende Bevölkerungszahl. Im Jahre 2011 betrug sie 1335 Personen, Ende 2015 1300.
In den letzten zweihundert Jahren zeigt Seibersbach eine deutliche Ausdehnung der Siedlungsfläche. Von kleineren Ortsteilen und Höfen abgesehen, hatte die Siedlungsfläche des Ortes im Jahre 1815 eine Größe von circa 7,5 Hektar. Bis 1850 wuchs der Ort auf acht Hektar an. Innerhalb der nächsten hundert Jahre wuchs die Siedlungsfläche auf 14 Hektar im Jahre 1952 und auf 63,5 Hektar im Jahre 2000 an. Vom Ortskern ausgehend konzentrierte sich der Besiedlungszuwachs vor allem auf den Osten, Norden und Westen.
Bemerkenswert ist, dass das heutige Straßennetz der Ortslage Seibersbach in seinem Verlauf bereits seit mehr als zweihundert Jahren existiert und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein kaum neue Straßen angelegt wurden. Nur die in den 1970er und 1990er Jahren im Norden und Westen der Ortschaft angelegten Neubaugebiete erforderten den umfassenden Neubau von Straßen.
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Das Wirtschaftsleben
Die Seibersbacher Bevölkerung betrieb bis weit ins 20. Jahrhundert Subsistenzwirtschaft, die wesentlichen Wirtschaftszweige waren vor allem Ackerbau, Obstbau, Viehzucht und Waldarbeit. Im östlichen Teil der Gemarkung wurde in früheren Zeiten wohl Weinbau betrieben. Insbesondere seit den 1950er Jahren nahm die Zahl landwirtschaftlicher Betriebe deutlich ab. Die erhaltenen Betriebe erweiterten die durch sie bewirtschafteten Flächen dabei stetig. Trotzdem sank die landwirtschaftlich bewirtschaftete Fläche seit den 1970er Jahren ab. Die früher bedeutende Beweidung nahm in den letzten Jahren stark zu.

Im Zuge der Industrialisierung entstanden im Soonwald drei bedeutende Eisenhütten, die Gräfenbacherhütte, die Rheinböllerhütte und die Stromberger Neuhütte. Auf Seibersbacher Gemarkung befanden sich einige der Eisenerzgruben, in denen Eisenerz für diese Hütten gewonnen wurde. Außerdem waren diese Hütten, insbesondere während des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts, wichtige Arbeitgeber für die Seibersbacher Bevölkerung. Viele Bewohner verdingten sich außerdem für diese Hütten als Selbstständige, unter anderem als Köhler, Fuhrunternehmer und Erzgräber.

Die Ortschaft entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einer Pendlergemeinde. Bedeutende Arbeitgeber befinden sich in Rheinböllen, Simmern, Bingen, Bad Kreuznach, Stromberg und den Regionen Rhein-Main sowie Rheinhessen. Trotzdem haben in Seibersbach auch heute noch einige Kleinunternehmen ihren Sitz.
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Der Seibersbacher Gemeindewald
Seibersbach besitzt einen Gemeindewald. Dieser gehört zum Soonwald, einem der größten Waldgebiete Deutschlands. Der Soonwald wiederum ist in den Binger Wald, den Großen Soon und den Lützelsoon untergliedert, der Seibersbacher Gemeindewald ist dem Großen Soon zuzurechnen. Die Waldbewirtschaftung erfolgt über einen Revierförster durch das Forstamt Soonwald im Entenpfuhl bei Bad Sobernheim. Von Beginn des 19. Jahrhunderts bis ins Jahr 2004 erfolgte die Forstverwaltung des Gemeindewaldes vom Forstamt Neupfalz aus.

Die ursprüngliche Waldvegetation des Seibersbacher Gemeindewaldes ist der Flattergras-Hainsimsen-Buchenwald. Auf den trockenen Flächen des Soonwaldes, insbesondere den Quarzitrücken, stellt daher die Buche die bestandbildende Baumart. Auf den staunassen Standorten der Quellbereiche und Talsenken fanden sich in früheren Zeiten Weichhölzer. In der beginnenden Neuzeit verlangten insbesondere die stark wachsenden Eisenhütten der Region nach einer sehr großen Menge Holzkohle. Das Bevölkerungswachstum und dadurch stetig zunehmende Waldnebennutzungen, wie beispielsweise die Waldweide und das Streusammeln, setzten dem Wald zu. Die Verjüngungsfähigkeit der Buche genügte den gestiegenen Nutzungsansprüchen nicht mehr. Der Gemeindewald wurde zurückgedrängt und erfuhr eine stete Zustandsverschlechterung. Ende des 18. Jahrhunderts war der Waldzustand so schlecht, dass sich Holznöte häuften. Der Wald hatte den schlechtesten Zustand seiner Geschichte erreicht, die noch vorhandenen Bestände wiesen eine geringe Qualität auf. Dieser Zustand konnte erst mit der Einführung der modernen ökonomisch nachhaltigen Forstwirtschaft beendet werden. Sie erfasste das Gebiet bereits ab dem Jahre 1786, noch vor der Französischen Periode. In dieser Zeit wurde eine neue Forstverwaltung eingerichtet, die, in häufig veränderter Form, im Grunde bis heute fortbesteht.
Die wichtigsten forstlichen Aufbaumaßnahmen beinhalteten zunächst die Rodung des Weichholzes in den vernässten Bruchgebieten des Soonwaldes. Anschließend wurden die Flächen mittels Entwässerungsgräben trockengelegt und dann aufgeforstet. Zusätzlich wurden weitere Bestandslücken geschlossen und die Waldfläche vergrößert. Die Waldfläche des Seibersbacher Gemeindewaldes wuchs in den letzten 200 Jahren insgesamt nur relativ gering. Insbesondere im Seibersbachtal sowie in Richtung des Guldenbachs. Zusätzlich wurden insbesondere zwischen 1850 und 1907 einige Waldwiesen in Wald überführt.

Die Aufforstung erfolgte spätestens ab der Französischen Zeit zunehmend mit der standortfremden Fichte, die insbesondere auf den trockengelegten Feuchtstandorten eingebracht wurde. Ihr vergleichsweise gerader und schneller Wuchs, sowie ihre - im Vergleich zur Buche relativ hohe Staunässetoleranz - führten zu einer starken Förderung im 19. Jahrhundert. Der Anteil heimischer Weichhölzer und der der Buche sank mit Dauer der Fichtenförderung ab. Ab der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ersetzte die Fichte zunehmend auch Buchenbestände trockenerer Standorte. Die Fichtenförderung wurde dabei erst in den 1990er Jahren eingestellt, nachdem die Orkane Vivian (25.2.1990) und Wiebke (28.2.1990) im gesamten Soonwald in einer Vielzahl von Fichtenbeständen zu erheblichen Windbrüchen führten. Da die Fichte überwiegend auf entwässernden Feuchtstandorten vorkam, wurde die aufgrund der Staunässe nur sehr flach wurzelnde Fichte durch die Orkane umgeweht. Seither wird eine naturnähere Forstwirtschaft verfolgt, die eine stärkere Nutzung von Naturverjüngung und heimischen Baumarten beinhaltet. Die fortschreitende Sukzession sorgte somit auf den Windbruchflächen dafür, dass insbesondere die Birke ihren Anteil am Gesamtbestand stark ausbauen konnte, aber auch die Buche zeigt eine stete Zunahme. Der Fichtenanteil nahm seit den 1990er Jahren bereits ab und wird in Zukunft weiter sinken. Die früher verbreiteten forstlichen Monokulturen werden zunehmend in Mischwald überführt, wobei die heimischen Baumarten bestandbildend werden. Diese Maßnahmen sollen die Bestandsstabilität verbessern.
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Zugehörige Wohnplätze und Gebäude
Zu Seibersbach gehören heute die Wohnplätze Füllenbacherhof, Autishof, Junkermühle, Layenkaut und Gut Marienborn.
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Das Verhältnis zwischen Dörrebach und Seibersbach
Die beiden Nachbargemeinden Dörrebach und Seibersbach verbindet seit jeher eine enge Beziehung. Die isolierte Lage beider Ortschaften inmitten einer Rodungsinsel des Soonwaldes führte zu vergleichbaren Entwicklungen beider Gemeinden.
Dörrebach und Seibersbach bildeten seit ihrer Neugründung während der hochmittelalterlichen Rodungsperiode eine Verwaltungseinheit. Erst mit der Angliederung an Frankreich wurden beide Ortschaften erstmals in ihrer Geschichte als unabhängige Gemeinden mit einer eigenen Verwaltung getrennt.
Kirchlich waren die beiden Ortschaften stets miteinander verbunden. In der Neuzeit war in Dörrebach die katholische Pfarrei und in Seibersbach die evangelische Kirchengemeinde jeweils für beide Ortschaften zuständig. Die Pfarrer hielten somit stets in beiden Ortschaften Gottesdienst. Damit sich die Pfarrer beider Konfessionen beim Weg in die Nachbargemeinde nicht über den Weg laufen mussten, nutzte einer stets den Kleinen Weg, der andere den Totenweg.
Zwar waren die heutige katholische Kirche in Dörrebach und die evangelische Kirche in Seibersbach bis Ende des 19. Jahrhunderts Simultankirchen, die Kirchhöfe waren dies nicht. So mussten die katholischen Toten aus Seibersbach auf den Kirchhof von Dörrebach und die evangelischen Toten aus Dörrebach nach Seibersbach bestattet werden.
In den 1960er Jahren wurde die Dörrebacher Schule geschlossen. Seitdem besuchen die Schulkinder beider Gemeinden die Grundschule in Seibersbach.
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Das Ortsbild
In Seibersbach zeigt das Neubaugebiet eine gute bis sehr gute Bausubstanz. Dieser Umstand lässt sich allerdings nicht auf den gesamten Ort übertragen. Insbesondere im historischen Ortskern finden sich viele Gebäude, die einer Sanierung bedürfen. Da entsprechende Sanierungskosten jedoch teilweise sehr hoch sind, können sie häufig nicht aufgebracht werden. Folglich kommt es dazu, dass einige Gebäude im Ortskern leer stehen und mit den Jahren verfallen. Davon sind vor allem ältere Gebäude betroffen.
Viele der älteren Gebäude erhielten in der Vergangenheit einen vollständigen Verputz. Historisches Fachwerk und Bruchsteinmauern sind seither häufig nicht mehr zu erkennen. In den letzten Jahren wurden die historischen Mauerwerke dieser Gebäude im Zuge von Restaurationsarbeiten wieder freigelegt.

(Jörn Schultheiß, Universität Koblenz-Landau, 2017)
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Kartenquellen
Landschaft im Wandel (2000):
Blatt 6012 - Stromberg; Kartenaufnahme von Tranchot & Müffling - Stromberg, Jahr 1811
Blatt 6012 - Stromberg; Preußische Uraufnahme - Stromberg, Jahr 1850
Blatt 6012 - Stromberg; Topographische Karte Blatt 6012 - Stromberg, Jahr 1976
Blatt 6012 - Stromberg; Topographische Karte Blatt 6012 - Stromberg, Jahr 1979
Blatt 6012 - Stromberg; Topographische Karte Blatt 6012 - Stromberg, Jahr 2000

Internet
www.infothek.statistik.rlp.de: Mein Dorf, meine Stadt - Seibersbach (abgerufen 06.07.2017)

Ortsgemeinde Seibersbach

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Goethestraße
Ort
55444 Seibersbach
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Kein
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1250
Koordinate WGS84
49° 57′ 41,92″ N, 7° 41′ 57,98″ O / 49.96164°, 7.69944°
Koordinate UTM
32U 406719.92 5535176.79
Koordinate Gauss/Krüger
3406757.81 5536951.45

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„Ortsgemeinde Seibersbach”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-269965 (Abgerufen: 18. November 2018)
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