Stadt Siegburg

Kreisstadt und Verwaltungssitz des Rhein-Sieg-Kreises

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Fachsicht(en): Landeskunde, Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Siegburg
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 47′ 32,61″ N: 7° 12′ 21,06″ O 50,79239°N: 7,20585°O
Koordinate UTM 32.373.548,34 m: 5.628.272,79 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.585.067,31 m: 5.629.244,71 m
  • Die Stadt Siegburg mit der Abtei auf dem Michaelsberg, Kreishaus, Polizeiwache und städtischem Mühlengraben im Luftbild (2011)

    Die Stadt Siegburg mit der Abtei auf dem Michaelsberg, Kreishaus, Polizeiwache und städtischem Mühlengraben im Luftbild (2011)

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  • Das Johannistürmchen der ehemaligen Wehranlage der Abtei St. Michael Siegburg (1929).

    Das Johannistürmchen der ehemaligen Wehranlage der Abtei St. Michael Siegburg (1929).

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  • Das in zwei Bauabschnitten von 1974 bis 1981 errichtete Kreishaus in Siegburg, Sitz der Kreisverwaltung des nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreises (2024).

    Das in zwei Bauabschnitten von 1974 bis 1981 errichtete Kreishaus in Siegburg, Sitz der Kreisverwaltung des nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreises (2024).

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  • Das zentrale Werksgebäude und der markante, 55 Meter hohe Turm der früheren Zellwolle-Werke "Phrix" der Rheinischen Zellwolle AG in Siegburg; heute als modernes Gewerbegebiet erschlossen (2016).

    Das zentrale Werksgebäude und der markante, 55 Meter hohe Turm der früheren Zellwolle-Werke "Phrix" der Rheinischen Zellwolle AG in Siegburg; heute als modernes Gewerbegebiet erschlossen (2016).

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  • Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789, Blatt IV, Köln" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz von Wilhelm Fabricius, 1894): das rechtsrheinische Gebiet südöstlich von Köln mit der Amts- und Gerichtseinteilung.

    Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789, Blatt IV, Köln" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz von Wilhelm Fabricius, 1894): das rechtsrheinische Gebiet südöstlich von Köln mit der Amts- und Gerichtseinteilung.

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    Wilhelm Fabricius
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Siegburg ist die Kreisstadt und der Verwaltungssitz des Rhein-Sieg-Kreises im Regierungsbezirk Köln. Siegburg hat rund 42.500 Einwohnerinnen und Einwohner (Stand 2024).
Vor allem die frühere Benediktinerabtei auf dem vulkanischen Basalttuffkegel des Michaelsbergs prägte die Geschichte der Stadt und bestimmt bis heute das Siegburger Stadtbild.

Natur- und Kulturlandschaftsraum
Vorgeschichte und Frühzeit
Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in Frühe Neuzeit
Markt und Gewerbe, Töpferstadt
Jüngere Entwicklung
Stadtbild
Verkehrsanbindung
Internet, Literatur

Natur- und Kulturlandschaftsraum
Die Stadt liegt im südöstlichen Winkel der Kölner Bucht, östlich des Rheins an der Mündung der Agger in die Sieg, dem namensgebenden rechtsrheinischen Nebenfluss des Rheins.
Nördlich der Stadt liegt der zur Bergischen Heideterrasse gehörende Lohmarer Wald mit der Teichlandschaft Aulgasse (Siegburger Fischteiche), der wiederum an die Kulturlandschaft der Wahner Heide angrenzt.
Nach Osten hin wird das Stadtgebiet vom Wahnbachtal mit der in den 1950ern erbauten Wahnbachtalsperre abgegrenzt. Im Süden schließt sich jenseits der Sieg und der beiden Nachbarstädte Sankt Augustin und Hennef das Pleiser Hügelland an, das in die Kulturlandschaft des Siebengebirges übergeht.
Nur rund 10 Kilometer vom Siegburger Stadtkern entfernt liegen im Westen der Rhein und die Bundesstadt Bonn.

Neben den beiden auf vulkanische Aktivitäten in der Region zurückgehenden Wolsbergen prägt vor allem der 118 Meter hohe vulkanischer Basalttuffkegel des Michaelsbergs mit der früheren Benediktinerabtei – im Volksmund auch „Michelsberg“ genannt – das Siegburger Stadtbild.

Vorgeschichte und Frühzeit
Die ältesten menschlichen Spuren sind Beile, Klingen, Steinschaber und Tonscherben, die auf die Jungsteinzeit um ca. 3000 bis 1800 v. Chr. datiert werden). Die ältesten Siedlungen auf dem Stadtgebiet werden über Funde auf dem Brückberg und dem Seidenberg auf die Zeit zwischen 1000 und 500 v. Chr. Datiert.
Für die römische Epoche wird aufgrund der Nähe zu den römischen Siedlungen am linken Rheinufer in Köln und Bonn von einem regen Grenzhandel mit den keltischen und germanischen Stämmen auf der rechten Seite ausgegangen.
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Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in Frühe Neuzeit
Für die weitere Stadtentwicklung war vor allem die auf den Kölner Erzbischof Anno II. (um 1010-1075) zurückgehende Gründung der Abtei auf dem Michaelsberg im Jahr 1064 von maßgeblicher Bedeutung. Fortan war der Abt nicht nur Oberhaupt der Benediktinerabtei, sondern auch der Stadt (spätestens seit 1182 und dies bis 1676, Wensky 2008). Die ab der Mitte des 12. Jahrhunderts von den Grafen von Berg ausgeübte Vogtei (ebenfalls spätestens seit 1182, ebd.) war für die Rechtsprechung und den militärischen Schutz verantwortlich, während der Rat der Stadt als Vertretung der Bürgerschaft als die schwächste Institution anzusehen ist.

Für die Stadtwerdung seit dem 12. Jahrhundert liegt kein Erhebungsprivileg vor, doch wird Siegburg in Urkunden stadttypisch als villa (1125) bzw. opidum (1181) angeführt. Im Jahr 1285 werden scabini, consules ac ceteri opidani, sigillum civitatis genannt, d.h. Schöffen, Konsuln und weitere Stadtbewohner sowie ein Stadtsiegel (vgl. Diederich 1984 und Wensky 2008). Die ab 1212 nachweisbare Stadtbefestigung umfasste eine Mauer mit vier Toren, die erst 1865 niedergelegt wurde.
Das heutige Stadtwappen zeigt im unteren Teil einen weißen Dreiberg mit dem roten bergischen Löwen. Darüber steht auf blauem Grund der Erzengel Michael mit goldenem Heiligenschein und weißen Flügeln, weißem Gewand und rotem Mantel.

Andauernde Konflikte zwischen der Abtei und den Bürgern der Stadt mündeten zwischen 1402 und 1407 im Siegburger Krieg, in dem die Bürger mit Adolf von Berg, dem Sohn des bisherigen Stadtvogtes Herzog Wilhelm II. von Berg und ab 1408 selbst Herzog (Adolf VII.), die Abtei belagerten. Die Abtei wurde dabei zwar nicht eingenommen, aber erheblich beschädigt und Teile der Stadt in Brand geschossen. Stadt und Abtei einigten sich schließlich, die Vogtrechte weiter den Herren von Berg zu lassen.
Erneut zerstörten Truppen des Herzogs von Berg dann im Jahr 1670 große Teile der mittelalterlichen Befestigung auf dem Michaelsberg.

Fabricius 1898 führt für 1789 den „Burgbann Siegburg mit der Abtei“ als der Vogtei Siegburg im Amt Blankenberg des Herzogtums Berg zugehörigen Ort an, führt jedoch ergänzend an: „Siegburg, Troisdorf und Wolsdorf gehörten der Abtei Siegburg an, die bis 1676 behauptete, reichsunmittelbar und unabhängig vom Herzogtum Berg zu sein.“ Erst ein am 16. Mai 1676 geschlossener Vertrag regelte den Verzicht der Abtei auf die Reichsunmittelbarkeit von Stadt und Vogtei – „Die Einwohner von Stadt- und Burgbann und der Vogtei Siegburg haben dem Herzog zu huldigen, die Abtei bleibt Grundherrschaft. … Der Herzog von Berg erhielt Herbst- und Maischatzung, Zoll- und Bergwerksregal. Die Abtei behielt Civil- und Criminaljurisdiction ...“ (und mit einzelnen Ausnahmen das Recht zur Bestallung von Gerichtsbeamten).
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Markt und Gewerbe, Töpferstadt
Für die Stadtentwicklung ist der Markt von überragender Bedeutung. Seit 1069 darf aufgrund des von Kaiser Heinrich IV. für das Kloster Siegburg erteilten Markt-, Zoll- und Münzprivilegs am Fuße des Michaelsbergs Markt gehalten werden. Zunächst wurde wohl ein Jahrmarkt abgehalten, im 15. Jahrhundert dann drei Jahrmärkte Bereits für 1125 sind Fernhändler nachgewiesen und im 14. Jahrhundert werden Zünfte und handwerkliche Bruderschaften fassbar (Zunftbriefe ab 1442). Ein selten ausgeübter Münzbetrieb ist seit 1135 bezeugt, der wohl mit einem wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts ausgeübten Silberbergbau bei Siegburg in Zusammenhang steht (vgl. Wensky 2008).

Töpferwaren aus Siegburg stellten bereits seit dem 12. Jahrhundert ein bedeutendes Exportgut dar. Zum Töpfereigewerbe führt die Stadt an (siegburg.de):
„Seit ca. 1000 gilt Siegburg als Töpferstadt. Die Entwicklung des Töpferhandwerks setzte somit wesentlich früher ein als in der ebenso bekannten rheinischen 'Töpferstadt' Frechen. Die Töpfereien befanden sich in der Vorstadt Aulgasse. Ab circa 1300 erlebte Siegburg eine Blüte der Töpferei.
Zwischen Siegburg und Köln gab es einen regen Austausch an Waren und Menschen. Die Siegburger Töpfer ließen sich von den Motiven der Kölner Formenstecher, der Gold- und Kupferschmiede inspirieren, in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts ließen sich Kölner Töpfer in Siegburg nieder und brachten neue Ideen mit. Eine solche Migration des Wissens ist wenige Jahrzehnte später erneut festzustellen.“
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Jüngere Entwicklung
Für um das Jahr 1500 werden weniger als 2.000 Einwohner angenommen. Für das Jahr 1792 wird für den eine Gemarkungsfläche von 571 Hektar einnehmenden „Burgbann Siegburg mit der Abtei“ 1.480 (katholische) Einwohner angeführt (Fabricius 1898, S. 312).
Für 1828 werden Siegburger 3.576 Einwohnerinnen und Einwohner genannt, davon 110 evangelische und 162 jüdische (de.wikipedia.org). Die gute industrielle Einwicklung der Stadt ließ die Zahl dann bis zum Ende des Ersten Weltkrieges auf rund 20.000 ansteigen.
Juden waren in Siegburg seit dem Mittelalter ansässig, nach Verfolgungen im Jahr 1287 (und vielleicht nach 1350) sind ab 1359 erneut Juden bezeugt. Zwischen 1440 und 1448 erfolgte erneut eine Vertreibung (Wensky 2008), bevor wohl später wieder Juden in Siegburg ansässig wurden. Im frühen 19. Jahrhundert wurde Siegburg Zentralort für die Synagogengemeinde des Siegkreises. Bis zur NS-Zeit umfasste die Siegburger jüdische Gemeinde etwa 300-400 Personen und unterhielt ab 1841 eine Synagoge mit Frauenbad und den bereits seit der Mitte des 14. Jahrhunderts genutzten Friedhof (Reuter 2007).

Während der Zeit der französischen Besetzung (1794-1814/15), in Siegburg ab dem Jahr 1803, wurde die Benediktinerabtei säkularisiert und aufgehoben und erst 1914 wieder eröffnet.
Nach der Niederlage Napoleons kam Siegburg über die Neuregelungen des Wiener Kongresses mit dem Rheinland zum Königreich Preußen. Mit Einrichtung der Provinz Jülich-Kleve-Berg (ab 1822 Rheinprovinz) wurde Siegburg dann 1816 Kreisstadt des neu gebildeten Kreises Siegburg, der nach der 1820 erfolgten Zusammenlegung mit dem Kreis Uckerath 1825 in Siegkreis umbenannt wurde.
Zum 1. August 1969 wurde unter Eingliederung von Teilen der Gemeinden Buisdorf, Hennef (Sieg) und Lauthausen der heutige Rhein-Sieg-Kreis gebildet, dem Siegburg seitdem als Kreisstadt vorsteht. Das neue Kreishaus entstand von 1974 bis 1978.
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Stadtbild
Die frühere Benediktinerabtei auf dem Michaelsberg, die seit 2013 vom Orden der Unbeschuhten Karmeliter genutzt wird, ist das überregional bekannte Wahrzeichen der Stadt. Neben der mittelalterlichen Abteikirche und jüngeren Klosterbauten des 18./19. Jahrhunderts erinnern umfangreiche Stütz- und Befestigungsmauern für den umgebenden Park mit Klostergarten sowie Weinbergterrassen an der Süd- und Westseite des Berghanges an die einstige Abteianlage.

Im Stadtkern bestimmen die mittelalterliche Pfarrkirche Sankt Servatius und erhaltene Reste der alten Befestigung (beides aus dem 12. Jahrhundert) sowie Wohnbauten des 18. und 19. Jahrhunderts und im Bereich der Kaiserstraße historische Wohn- und Geschäftshäuser aus der Zeit der nördlichen Stadterweiterung des 19. Jahrhunderts das heutige Stadtbild.
Südlich der Altstadt verläuft auch heute noch der knapp fünf Kilomter lange mittelalterliche Mühlengraben, der bei Buisdorf von der Sieg abzweigt und vor der Aggermündung in diese zurückführt. An ihm liegt ein in Teilstücken erhaltener Leinpfad und die Stadtmühle vom Ende 19. Jahrhunderts.
Die Siegburger Abtei diente seit dem Jahr 1803 zeitweise als Vorgängerin der heutigen Haftanstalt der Justizvollzugsanstalt Siegburg, die in ihrem Ursprung zwischen 1893 und 1896 erbaut wurde.

Die Geschichte der Stadt wird seit 1990 in einem eigenen Stadtmuseum präsentiert, das sich in einem auf das 15. Jahrhundert zurückgehenden Haus am Markt befindet. Dieses diente zuvor als Amtsgericht und Finanzamt und ist zugleich das Geburtshaus des Komponisten Engelbert Humperdinck (1854-1921), einem der bedeutendsten Söhne der Stadt.
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Verkehrsanbindung
Im öffentlichen Personennahverkehr ist Siegburg heute Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS). Neben zahlreichen Buslinien verbindet die Stadtbahnstrecke der „Siegburger Bahn“ (Linie 66) den Siegburger Bahnhof im Zehnminutentakt mit dem Bonner Hauptbahnhof.
Über den 2004 eingeweihten ICE-Bahnhof – rechtsrheinisch auch für die vormalige Bundeshauptstadt als ICE-Schnellzuganschluß dienend und daher offiziell „Siegburg/Bonn“ – ist der Flughafen Köln/Bonn über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main innerhalb einer Viertelstunde erreichbar und auch der Frankfurter Flughafen in nur 40 Minuten.

Bereits seit 1859 war Siegburg Station der Köln-Gießener Bahn, der auch als „Siegbahn“ oder „Siegstrecke“ bezeichneten Eisenbahnstrecke von Köln-Deutz nach Betzdorf. Diese war zwischen 1859 und 1861 von der Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft gebaut und in Betrieb genommen worden und wird heute vom Regionalexpress der Deutschen Bahn, der Kölner S-Bahn und der Hessischen Landesbahn (HLB) bedient.
Ende des 19. Jahrhunderts kamen weitere Haltepunkte der Aggertalbahn und der Bröltalbahn hinzu, die den Austausch von Personen und Gütern zwischen dem östlich gelegenen Mittelgebirgsraum und dem Rheintal erleichterten. Im Stadtteil Zange und an der Kronprizenstraße entstanden repräsentative Bahnhofsbauten.
Daneben betrieb ab 1914 die Kleinbahn Siegburg-Zündorf einen Personenverkehr im rechtsrheinischen Raum zwischen Siegburg, Troisdorf, Niederkassel und Zündorf, der in den 1960ern eingestellt wurde und heute nur noch auf Teilstrecken im Güterverkehr betrieben wird.
Teile der später teils stillgelegten Streckentrassen dienen heute als Radwege.

Siegburg liegt an den Bundesautobahnen A 560 (nach Bonn und Hennef) und A 3 (Frankfurt–Köln) sowie an den Bundesstraßen B 8, B 56 und B 484. Die B 56 verläuft teils auf der Trasse der mittelalterlichen Zeithstraße, die als Fernhandelsstraße über Jahrhunderte hin eine Verbindung vom Rheintal über Siegburg zur ebenfalls mittelalterlichen Fernhandelsstraße des westfälischen Hellwegs war.

(Stadtbetriebe Siegburg AöR, Fachbereich Tourismusförderung, 2026 / Antonia Frinken und Franz-Josef Knöchel, Digitales Kulturerbe LVR, 2026)

Internet
siegburg.de: Stadt Siegburg: Stadtgeschichte (abgerufen 13.05.2026)
siegburg.de: Kreisstadt Siegburg (abgerufen 13.05.2026)
de.wikipedia.org: Siegburg (abgerufen 13.05.2026)
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Literatur

Diederich, Toni (1984)
Rheinische Städtesiegel. (Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. Jahrbuch 1984/85.) S. 325-328, Neuss.
Fabricius, Wilhelm (1898)
Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. (2 Bände, Nachdruck 1965). S. 312, 326-327, Bonn.
Korte-Böger, Andrea (2008)
Oben auf dem Berg. Die Geschichte der Abtei und des Michaelsberges in Siegburg. Siegburg.
Mittler, Mauritius; Weber, Wunibald (1967)
Die Geschichte der Abtei Michaelsberg in Siegburg seit ihrer Neugründung im Jahre 1914. Siegburg.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) Bonn.
Wensky, Margret (2008)
Städte und Freiheiten bis 1500. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VI.2.) S. 69, Bonn.

Stadt Siegburg

Schlagwörter
Ort
53721 Siegburg
Fachsicht(en)
Landeskunde, Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Vor Ort Dokumentation, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1064

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„Stadt Siegburg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-360148 (Abgerufen: 13. Mai 2026)
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