Jüdischer Friedhof Adass Jeschurun in Lindenthal-Deckstein

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Gräberfeld auf dem jüdischen Friedhof in Deckstein, Köln-Lindenthal (2013)

    Gräberfeld auf dem jüdischen Friedhof in Deckstein, Köln-Lindenthal (2013)

    Copyright-Hinweis:
    Synagogengemeinde Köln / Lemberg, Daniel
    Fotograf/Urheber:
    Daniel Lemberg
    Medientyp:
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  • Das Gräberfeld auf dem jüdischen Friedhof in Deckstein, Köln-Lindenthal, im Morgennebel (2013)

    Das Gräberfeld auf dem jüdischen Friedhof in Deckstein, Köln-Lindenthal, im Morgennebel (2013)

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Nachmittelalterliche jüdische Friedhöfe in Köln und Deutz
1936 verschwanden auf Druck der Stadt Köln die letzten Überreste des mittelalterlichen Friedhofs, der bis Ende des 17. Jahrhunderts von den Deutzer Juden benutzt worden war.
Ende des 17. Jahrhunderts konnte ein jüdischer Friedhof Deutz eingerichtet werden. Im Jahr 1899 wurde der jüdische Friedhof in Ehrenfeld eingerichtet, wo seinerzeit eine eigenständige Gemeinde lebte. 1918 wurde dann der neue, bis heute genutzte jüdische Friedhof in Bocklemünd eröffnet. Ein weiterer Friedhof wird unterhalten von der Austrittsgemeinde Adass Jeschurun in Lindenthal-Deckstein (1910 angelegt), ferner gibt noch Bestattungsplätze der in Köln-Riehl ansässigen 1996/1997 gegründeten Jüdischen Liberalen Gemeinde Gescher LaMassoret.

Jüdischer Friedhof Adass Jeschurun
Der Friedhof der Austrittsgemeinde Adass Jeschurun, um 1910 angelegt, befindet sich im Kölner Stadtteil Lindenthal in Deckstein.

„In Köln Lindenthal, hinter dem Areal des alten Decksteiner Friedhofs gelegen, befindet sich der um 1910 von der Gemeinde “Adass Jeschurun„ angelegte Friedhof. Die Adass Jeschurun lehnt jegliche Anpassung an christliche Gebräuche oder Rituale des Totenkultes entschieden ab. So gibt es keine Sarg- oder Urnenbestattungen. Auch Blumenschmuck oder mit Gedenkschleifen versehene Kränze sind bei den Beerdigungen nicht gebräuchlich. Die Grabsteine des Frieshofes sind sehr schlicht und überwiegend mit hebräischen Schriftzeichen versehen. Der Zugang ist jedoch nicht öffentlich. (Erlaubnis durch die Synagogengemeinde Köln).“ (de.wikipedia.org)

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011)

Internet
de.wikipedia.org: Friedhof Deckstein (abgerufen 22.06.2011)

Literatur

Pracht, Elfi (1997)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.1.) S. 242-291, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 56, Bonn.

Jüdischer Friedhof Adass Jeschurun in Lindenthal-Deckstein

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Keusenstraße
Ort
50931 Köln - Lindenthal-Deckstein
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1910
Koordinate WGS84
50° 55′ 8,75″ N, 6° 53′ 50,8″ O / 50.9191°, 6.89744°
Koordinate UTM
32U 352214.9 5642933.43
Koordinate Gauss/Krüger
2563151.04 5643030.04

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„Jüdischer Friedhof Adass Jeschurun in Lindenthal-Deckstein”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12409-20110622-20 (Abgerufen: 11. Dezember 2017)
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