Stadtteil Essen-Kupferdreh

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Essen (Nordrhein-Westfalen), Hattingen, Velbert
Kreis(e): Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen (Nordrhein-Westfalen), Mettmann
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Essen-Kupferdreh, Ruhrtalbahn, Eisenbahnbrücke Heisingen - Kupferdreh (2016)

    Essen-Kupferdreh, Ruhrtalbahn, Eisenbahnbrücke Heisingen - Kupferdreh (2016)

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  • Deilbach in Kupferdreh (2009)

    Deilbach in Kupferdreh (2009)

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  • Industrieller Siedlungskern Kupferdreh (2009).

    Industrieller Siedlungskern Kupferdreh (2009).

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  • Stadtteilzentrum Kupferdreh, St.Josef-Krankenhaus und katholische Kirche St.Josef (2009)

    Stadtteilzentrum Kupferdreh, St.Josef-Krankenhaus und katholische Kirche St.Josef (2009)

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Kupferdreh gehört heute als Stadtteil Nr. 32 zum Essener Stadtbezirk VIII, die Eingemeindung erfolgte zum 01.08.1929. (Handbuch der Historischen Stätten NRW 2006, S. 336-347)

Ortsname
Die älteste Bezeugung des niederdeutschen Namens Kupperdreh stammt aus dem Jahre 1813 und benennt eine Serpentine an der Mündung des Deilbachs in die Ruhr. 1819 findet sich zum ersten Mal der Name Kupperdrehe auf einer handschriftlichen Karte, 1844 in einer gedruckten Karte der heutige Name Kupferdreh. Seit 1875, als die preußische Regierung die Gemeinden Rodberg und Hinsbeck zusammenlegte, trägt die neue Gemeinde den heutigen Namen. Diese Entdeckungen ermöglichten eine neue, auf die Schiffersprache zurückgehende Deutung des Namens Kupferdreh. Die gefährlichste Biegung auf der Ruhr, die Kopperdrai, wurde von den Schiffern gefürchtet und erhielt auf Grund der Schifferrufe koppdraien (= Richtungsänderung des Bugs) im Laufe der Zeit ihren Namen. Andere sehen einen Zusammenhang mit dem Kupferhammer am Deilbach, der Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut worden sein soll. Auf einer Karte aus dem Jahre 1582 findet sich das Wort „kopper hutte“. Der Kupferhammer erhielt die Kupfererze von einem Lagerplatz an der scharfen Ruhrbiege zur Weiterverarbeitung. Später, 1805, erscheint der Name „Kupferh(amme)r“.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2010)

Internet
www.essen.de: Kupferdreh (Abgerufen: 28.01.2010)

Literatur

Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. S. 336-347, Stuttgart.

Stadtteil Essen-Kupferdreh

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1875
Koordinate WGS84
51° 22′ 51,78″ N, 7° 04′ 55,6″ O / 51.38105°, 7.08211°
Koordinate UTM
32U 366533.23 5693946.09
Koordinate Gauss/Krüger
2575379.81 5694595

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„Stadtteil Essen-Kupferdreh”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-FJK-20100511-0004 (Abgerufen: 18. Oktober 2017)
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