Spuren von Vincenz Statz im Rheinland

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Architekturgeschichte
  • Der Kölner Architekt und Diözesanbaumeister Vincenz Statz (1819-1898), zeitgenössische Aufnahme von 1899

    Der Kölner Architekt und Diözesanbaumeister Vincenz Statz (1819-1898), zeitgenössische Aufnahme von 1899

    Copyright-Hinweis:
    Urheber unbekannt / gemeinfrei / Wikimedia Commons
    Fotograf/Urheber:
    unbekannt
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • St. Matthias in Krefeld-Hohenbudberg mit großen Bäumen und Friedhof (2008).

    St. Matthias in Krefeld-Hohenbudberg mit großen Bäumen und Friedhof (2008).

    Fotograf/Urheber:
    Heusch-Altenstein, Annette
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Villa von Eerde in Geldern (2017)

    Villa von Eerde in Geldern (2017)

    Copyright-Hinweis:
    Helga M. Kaczmarek / NABU Naturschutzzentrum Gelderland
    Fotograf/Urheber:
    Helga M. Kaczmarek
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Diese Objektgruppe versammelt Spuren des Kölner Architekten und Diözesanbaumeisters Vincenz Statz (1819-1898, vereinzelt auch Vinzenz oder Vincent), der als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Vertreter der Neugotik im Rheinland gilt.

Der am 9. April 1819 in Köln geborene Statz trat im Jahr 1841 in die Kölner Dombauhütte ein, wo er ab 1845 als Werkmeister tätig war. Ohne die eigentlich übliche akademische Ausbildung wurde er 1861 zum Baumeister und 1863 sogar zum Diözesanbaumeister bei der Erzdiözese Köln ernannt.
Zu diesem Zeitpunkt umfasste sein Werk bereits etwa „150 Kirchen und Kapellen, 47 kirchliche Wiederherstellungsbauten, 15 Pfarrerwohnungen, 8 Krankenhäuser und etwa 200 Entwürfe von Altären, Kanzeln und anderen größeren kirchlichen Ausstattungsstücken“ (de.wikipedia.org).
Der Wirkungskreis von Vincenz Statz reichte vom französischen Lille über Holland, Berlin, Linz und Wien bis nach Neapel in Italien.
Statz starb am 21. August 1898 in Köln, sein Grab liegt auf dem Kölner Melaten-Friedhof.

Auch Vincenz‘ Sohn Franz Anton Hubert Statz (1848-1930) war als Architekt und Dombaumeister tätig. Im Rheinland gehen auf ihn unter anderem die Sankt Bartholomäus-Kirche in Kirspenich, die St. Hubertus-Kirche in Etzweiler und die St. Peter und Paul-Kirche in Kleinbüllesheim zurück.

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2018)

Internet
deu.archinform.net: Vinzenz Statz, Architekt und Maler (abgerufen 10.01.2018)
de.wikipedia.org: Vincenz Statz (abgerufen 10.01.2018)

Literatur

Ronig, Franz (1977)
Die Marien-Votivkirche zu Aachen, ein Bauwerk von Vinzenz Statz. S. 1-6. o. O.
Wolf-Dahm, Barbara (1996)
Vincent Statz in Westpreußen - auf den Spuren des Kölner Baumeisters. In: Westpreußen-Jahrbuch, aus dem Land an der unteren Weichsel, S. 72-80. o. O.

Spuren von Vincenz Statz im Rheinland

Schlagwörter
Fachsichten
Kulturlandschaftspflege, Architekturgeschichte

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Spuren von Vincenz Statz im Rheinland”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-274627 (Abgerufen: 15. August 2018)
Wir verwenden Cookies, um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu optimieren. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie weitere Informationen auf unserer Internetseite.
Seitenanfang