Nationalsozialistische Herrschaft in Köln (1933-1945)

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
  • Historische Aufnahme von 1945: Wenige Tage nach Kriegsende besichtigt der wieder ernannte Bürgermeister von Köln, Konrad Adenauer (1876-1967, 1949-1963 erster Kanzler der Bundesrepublik Deutschland), die zerstörten Reste seiner ehemaligen Haftstätte im "Messelager Deutz". Links im Bild der alte Messeturm, im Hintergrund auf der anderen Rheinseite der Kölner Dom.

    Historische Aufnahme von 1945: Wenige Tage nach Kriegsende besichtigt der wieder ernannte Bürgermeister von Köln, Konrad Adenauer (1876-1967, 1949-1963 erster Kanzler der Bundesrepublik Deutschland), die zerstörten Reste seiner ehemaligen Haftstätte im "Messelager Deutz". Links im Bild der alte Messeturm, im Hintergrund auf der anderen Rheinseite der Kölner Dom.

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  • Das im September 2011 errichtete "Denkmal der grauen Busse" für die Opfer der so genannten "Euthanasie-Aktion T4" 1940/41 am LVR-Landeshaus in Deutz (2011)

    Das im September 2011 errichtete "Denkmal der grauen Busse" für die Opfer der so genannten "Euthanasie-Aktion T4" 1940/41 am LVR-Landeshaus in Deutz (2011)

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  • .Skulpturen "Trauernde Eltern", Kopie nach Originalen der Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945) in der Kirchenruine Alt Sankt Alban in der Kölner Innenstadt (2009).

    .Skulpturen "Trauernde Eltern", Kopie nach Originalen der Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945) in der Kirchenruine Alt Sankt Alban in der Kölner Innenstadt (2009).

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  • In das Pflaster eingelassene metallene Gedenkinschrift, die an die Deportation von Roma und Sinti über die Gleise von "Deutz-Tief" am Bahnhof Köln Messe/Deutz im Mai 1940 erinnert, am südwestlichen Zugang zur Hohenzollernbrücke (2015).

    In das Pflaster eingelassene metallene Gedenkinschrift, die an die Deportation von Roma und Sinti über die Gleise von "Deutz-Tief" am Bahnhof Köln Messe/Deutz im Mai 1940 erinnert, am südwestlichen Zugang zur Hohenzollernbrücke (2015).

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  • Stolpersteine in der Kämmergasse, nahe des Agrippabads in Köln (2012).

    Stolpersteine in der Kämmergasse, nahe des Agrippabads in Köln (2012).

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Diese Objektgruppe beinhaltet Orte und Stätten mit einem Bezug zur Zeit der Nationalsozialistischen Herrschaft in Köln (1933-1945).
Das Messe-Areal im rechtsrheinischen Deutz wurde in der NS-Zeit früh auch als Raum für Schulungen und für NSDAP-Massenveranstaltungen genutzt; später diente es bis März 1945 als Sammel-, Auffang- und Gefangenenlager in unterschiedlicher Weise dazu, Menschen gefangen zu halten. Dem von der Stadt Köln 1934/1935 eingerichteten Zigeunerlager Köln-Bickendorf – auch Schwarz-Weiß-Platz genannt – kommt eine traurige „Vorreiterrolle“ für ähnliche Lager zu. Beide Lager waren Ausgangsort für Deportationen in die Konzentrations- und Vernichtungslager der Nationalsozialisten.
Unweit der Stadt im Gremberger Wäldchen erinnert eine Gedenkstätte an 74 sowjetische Bürger, die hier während des Zweiten Weltkriegs ermordet wurden.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2015)

Internet
www.museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (abgerufen 08.06.2015)

Literatur

Fings, Karola (1996)
Messelager Köln. Ein KZ-Außenlager im Zentrum der Stadt. (Schriften des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln 3.) Köln.
Fings, Karola / Sparing, Frank (1991)
Das Zigeunerlager in Köln-Bickendorf 1935-1958. In: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, 3/1991, S. 11-40. o. O.
Kraus, Stefan (2007)
Stätten Nationalsozialistischer Zwangsherrschaft. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, V.13.) Bonn.
Kraus, Stefan (1999)
NS-Unrechtsstätten in Nordrhein-Westfalen: Ein Forschungsbeitrag zum System der Gewaltherrschaft 1933-1945, Lager und Deportationsstätten. (Schriften zur Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen 4.) Essen.

Nationalsozialistische Herrschaft in Köln (1933-1945)

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„Nationalsozialistische Herrschaft in Köln (1933-1945)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-240886 (Abgerufen: 18. November 2018)
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