Alt Sankt Alban mit den Kollwitz-Skulpturen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Fassade der Kirchenruine Alt Sankt Alban in Köln (2014).

    Fassade der Kirchenruine Alt Sankt Alban in Köln (2014).

    Copyright-Hinweis:
    XRay / CC-BY-SA 4.0
    Fotograf/Urheber:
    XRay
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • .Skulpturen "Trauernde Eltern", Kopie nach Originalen der Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945) in der Kirchenruine Alt Sankt Alban in der Kölner Innenstadt (2009).

    .Skulpturen "Trauernde Eltern", Kopie nach Originalen der Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945) in der Kirchenruine Alt Sankt Alban in der Kölner Innenstadt (2009).

    Copyright-Hinweis:
    Spekking, Raimond / CC BY-SA 3.0
    Fotograf/Urheber:
    Raimond Spekking
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Skulpturen "Trauernde Eltern" (Kopie nach Originalen von Käthe Kollwitz) in der Kirchenruine Alt Sankt Alban in Köln, Sicht aus einem Fenster im Obergeschoss des Gürzenich (2009).

    Skulpturen "Trauernde Eltern" (Kopie nach Originalen von Käthe Kollwitz) in der Kirchenruine Alt Sankt Alban in Köln, Sicht aus einem Fenster im Obergeschoss des Gürzenich (2009).

    Copyright-Hinweis:
    Spekking, Raimond / CC BY-SA 3.0
    Fotograf/Urheber:
    Raimond Spekking
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Die Fassade der Kirchenruine Alt Sankt Alban in Köln (2010).

    Die Fassade der Kirchenruine Alt Sankt Alban in Köln (2010).

    Copyright-Hinweis:
    Spekking, Raimond / CC BY-SA 3.0
    Fotograf/Urheber:
    Raimond Spekking
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Blick in das offene Gewölbe der Kirchenruine Alt Sankt Alban in Köln mit der Skulptur "Trauerndes Elternpaar" aus dem Jahr 1954 (2017)

    Blick in das offene Gewölbe der Kirchenruine Alt Sankt Alban in Köln mit der Skulptur "Trauerndes Elternpaar" aus dem Jahr 1954 (2017)

    Copyright-Hinweis:
    Knöchel, Franz-Josef
    Fotograf/Urheber:
    Franz-Josef Knöchel
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Blick vom Quatermarkt aus in das offene Gewölbe der Kirchenruine Alt Sankt Alban in Köln (2017)

    Blick vom Quatermarkt aus in das offene Gewölbe der Kirchenruine Alt Sankt Alban in Köln (2017)

    Copyright-Hinweis:
    Knöchel, Franz-Josef
    Fotograf/Urheber:
    Franz-Josef Knöchel
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Kriegsgefangenen-Mahnmal im vorderen rechten Bereich der Kölner Kirchenruine Alt Sankt Alban (2017)

    Kriegsgefangenen-Mahnmal im vorderen rechten Bereich der Kölner Kirchenruine Alt Sankt Alban (2017)

    Copyright-Hinweis:
    Knöchel, Franz-Josef
    Fotograf/Urheber:
    Franz-Josef Knöchel
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Die Kirche St. Alban wird erstmals 1172 erwähnt, nach zahlreichen Umbauten im Mittelalter wurde sie 1668–72 als Hallenkirche neu gestaltet. Das Kirchengebäude wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf den Turm zerstört, die Ruine wurde baulich gesichert, aber nicht wieder aufgebaut.

Die zum Mahnmal für die Toten der Weltkriege und der NS-Diktatur als Ruine bewahrte gotisch-barocke Kirche ist seit 1959 eng verbunden mit dem ehemaligen Kaufhaus- und Festsaalbau, den die Stadt 1441-47 auf dem Grundstück der Patrizierfamilie von Gürzenich errichtete.

Durch die leeren Türöffnungen in der Westfassade der Kirche erblickt man ebenso wie aus den Fenstern der Gürzenich-Treppenhalle die „Trauernden Eltern“, Kopien von Ewald Matare nach Originalen von Käthe Kollwitz, die heute auf dem deutschen Soldatenfriedhof im belgischen Vladslo stehen.
Die Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945) hat 1931 mit den beiden Original-Skulpturen ihrer Trauer um den 1914 gefallenen Sohn Peter ergreifend Ausdruck gegeben. Theodor Heuss (1884-1963, erster Bundespräsident 1949-1959) setzte sich seit 1955 engagiert für die Gestaltung der Kölner Gedenkstätte, die in diesem einmaligen Gebäude-Ensemble wohl nur im katholisch geprägten Rheinland entstehen konnte, ein.

Gegenwärtig wird Alt St. Alban mit Mitteln der Imhoff-Stiftung und des Landes Nordrhein-Westfalen denkmalgerecht restauriert.

(Ulrich Krings, 2004)

Literatur

Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. (Hrsg.) (2004)
Rheinland: Denkmal, Landschaft, Natur - 2005 (Jahreskalender 2005, 35. Jahrgang). Köln.
Wilhelm, Jürgen (Hrsg.) (2008)
Das große Köln-Lexikon (2. Auflage). S. 410, Köln.

Alt Sankt Alban mit den Kollwitz-Skulpturen

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Quatermarkt
Ort
50667 Köln - Altstadt-Nord
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1172, Ende nach 1939
Koordinate WGS84
50° 56′ 12,89″ N, 6° 57′ 28,95″ O / 50.93691°, 6.95804°
Koordinate UTM
32U 356528.59 5644794.99
Koordinate Gauss/Krüger
2567386.28 5645065.81

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Alt Sankt Alban mit den Kollwitz-Skulpturen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-16622-20110924-3 (Abgerufen: 12. Dezember 2017)
Seitenanfang