Stadt Duisburg

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Dinslaken, Düsseldorf, Duisburg, Krefeld, Moers, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen (Nordrhein-Westfalen), Ratingen, Rheinberg
Kreis(e): Düsseldorf, Duisburg, Krefeld, Mettmann, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen (Nordrhein-Westfalen), Wesel
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 51° 26′ 7,78″ N: 6° 45′ 41,42″ O 51,43549°N: 6,76151°O
Koordinate UTM 32.344.409,49 m: 5.700.632,43 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.552.996,76 m: 5.700.371,31 m
  • Universität Essen-Duisburg (2021)

    Universität Essen-Duisburg (2021)

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    Luftbild Duisburg

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  • Panorma von Duisburg

    Panorma von Duisburg

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  • Ehemalige Hochofenanlage im heutigen Landschaftspark Duisburg-Nord (2014).

    Ehemalige Hochofenanlage im heutigen Landschaftspark Duisburg-Nord (2014).

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  • Außenansicht der Neuen Duisburger Synagoge am Innenhafen, die Synagoge am Altstadtpark (2016).

    Außenansicht der Neuen Duisburger Synagoge am Innenhafen, die Synagoge am Altstadtpark (2016).

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  • Frontansicht auf die heutige Schauinsland-Reisen-Arena, ehemals Wedaustadion in Duisburg (2016).

    Frontansicht auf die heutige Schauinsland-Reisen-Arena, ehemals Wedaustadion in Duisburg (2016).

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  • Zentrales Gebäude des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen am Innenhafen in Duisburg (2016).

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  • Gebäude der Regattabahn im Sportpark Wedau in Duisburg, Ansicht von der Kruppstraße (2016).

    Gebäude der Regattabahn im Sportpark Wedau in Duisburg, Ansicht von der Kruppstraße (2016).

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Duisburg ist eine Gründung aus fränkischer Zeit. Hier baute der Hausmeier Pippin, Vater Karls des Großen, einen Königshof in strategisch günstiger Lage. Bei dem Hof ließen sich friesische Siedler nieder, die über den Hellweg Handel mit Mittel und Osteuropa trieben. In Duisburg endet der Hellweg. Bis in das hohe Mittelalter war hier eine Rheinfurt, die noch 1232 im Itinerar einer Rompilgerfahrt des Zisterzienserabtes Albert von Stade erwähnt wird. Spätere Wege- und Reisebeschreibungen nennen sie nicht mehr. Offenbar war durch Verlagerungen des Stroms diese Querung unmöglich geworden. Der Königshof selbst wurde im 10. Jahrhundert zu einer Pfalzanlage ausgebaut. Südlich der inzwischen mit Bürgerhäusern überbauten Pfalz richteten die Johanniter um 1150 die erste ihrer Niederlassungen in Deutschland ein.

Zwischen dieser Kommende und dem ehemaligen Pfalzgelände entstand bis zum 13. Jahrhundert eine planmäßig angelegte Stadt, die trotz einer Verlagerung des Rheins zu Wohlstand gelangte, da ein Altrheinarm als Handelshafen genutzt wurde. Als der Hafen im 14. Jahrhundert verlandete, kam der bedeutende Weinhandel fast zum Erliegen. Zwischen 1554 und 1558 wandte sich die Stadt dem reformierten Bekenntnis zu.

Die Entwicklung zur Industriestadt setzte ein, als sich 1826 ein Konsortium von Kaufleuten bildete, um einen Hafen und Kanalverbindungen zu Rhein und Ruhr zu bauen. Zwischen 1845, dem Jahr nach der Inbetriebnahme des ersten Hafenbeckens und 1871 verdreifachte sich die Bevölkerung auf 31.000 Einwohner. Durch die Eingemeindung von Ruhrort mit einem noch größeren Hafen erhielt Duisburg im Jahr 1905 die größte Binnenhafenfläche Europas. Im zweiten Weltkrieg wurden die beiden Häfen zu einem Hauptziel alliierter Luftangriffe. Nach Kriegsende mussten 400 Schiffwracks beseitigt werden. Zwei Drittel der Stadt wurden zerstört, die Innenstadt nahezu vollständig. Der Wiederaufbau veränderte die historische Stadtstruktur entscheidend durch Straßenverbreiterungen und neu angelegte Verkehrsachsen. 1972 wurde eine neue Universität gegründet, nachdem die alte Hochschule 1818 zugunsten von Bonn geschlossen worden war (aus: Landschaftsverband Rheinland Rheinland/Landschaftsverband Westfalen-Lippe 2010).

Hinweis
Die Geschichte der Stadt Duisburg wird hier kurz aufgrund ihrer Funktion als Station auf dem Jakobspilgerweg beschrieben. Die Stadt Duisburg ist Station 10 auf der Etappe 4, Variante B von Essen nach Duisburg des Jakobspilgerwegs von Dortmund nach Aachen. Der Text stammt aus dem zugehörigen, mittlerweile vergriffenen Pilgerführer (siehe Literatur).

(Jan Spiegelberg, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V. / LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit, Abteilung Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Literatur

Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2010)
Jakobswege. Wege der Jakobspilger in Rheinland und Westfalen. Band 9: In 9 Etappen von Dortmund über Essen und Düsseldorf nach Aachen, mit einer Variante über Mülheim an der Ruhr und Duisburg. S. 144-147, Köln.

Stadt Duisburg

Schlagwörter
Ort
47051 Duisburg
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 883

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„Stadt Duisburg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-262082 (Abgerufen: 24. Juni 2024)
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