Jüdische Kultur und Geschichte in Duisburg

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
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Im Gebiet der heutigen Stadt Duisburg sind insgesamt sieben jüdische Friedhöfe als Zeugnisse der jüdischen Kultur und Geschichte bekannt. Ein jüdisches Bethaus bestand von 1841-1938/39 in Ruhrort, eine neue Synagoge eröffnete 1999 am Innenhafen.

Die jüdische Gemeinde Duisburg seit dem frühen 19. Jahrhundert:
1793 lebten in Duisburg 30 Juden; im Verlauf des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wuchs die jüdische Bevölkerung schnell an. Seit 1854 umfasste der Synagogenbezirk Duisburg die Spezialgemeinden Duisburg, Ruhrort, Holten und Dinslaken. 1859 kamen die Bürgermeistereien Götterswickerhamm und Gahlen hinzu. 1878 wurden Duisburg, Ruhrort, Dinslaken und Holten jeweils selbständige Synagogengemeinden. 1937 schlossen sich die Gemeinden Duisburg, Ruhrort und Hamborn unter dem Druck des NS-Regimes zusammen. Nach 1945 entstand zunächst eine neue Gemeinde in Duisburg. 1955 schloss man sich mit den in Mülheim lebenden Juden zu einer Gemeinde zusammen, 1968 kam Oberhausen hinzu.
Gemeindegröße um 1815: 32 (1807) / 43 (1817), um 1880: 439 (1885), 1932: 3176 / 1805 (1933), 2006: 2773 (vorstehende Angaben alle nach Reuter 2007), 2015: 2565 (zentralratdjuden.de).

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2016)

Internet
www.zentralratdjuden.de: Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen K.d.ö.R. (abgerufen 05.08.2016)
www.duisburg.de: Denkmalliste online (abgerufen 05.08.2016)

Literatur

Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 36, Bonn.

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„Jüdische Kultur und Geschichte in Duisburg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-204001 (Abgerufen: 22. Mai 2018)
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