Museum der deutschen Binnenschifffahrt Duisburg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Duisburg
Kreis(e): Duisburg
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Spielkarte "Duisburg" mit einer Ansicht der Hafenanlagen (aus dem Quartettspiel "Der Rhein", Ravensburger Spiele Nr. 305, Otto Maier Verlag 1952).

    Spielkarte "Duisburg" mit einer Ansicht der Hafenanlagen (aus dem Quartettspiel "Der Rhein", Ravensburger Spiele Nr. 305, Otto Maier Verlag 1952).

    Copyright-Hinweis:
    Otto Maier Verlag Ravensburg
    Fotograf/Urheber:
    unbekannt / Otto Maier Verlag
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt liegt in Ruhrort, der Keimzelle des heute größten europäischen Binnenhafenkomplexes der Duisburg-Ruhrorter Häfen.
Im Jahr 1974 kaufte die „Gesellschaft zur Förderung des Museums der Deutschen Binnenschiffahrt“ den Seitenradschleppdampfer „Oscar Huber“ als Museumsschiff. 1979 zog die erste Sammlung in das ehemalige Ruhrorter Rathaus, knapp zwanzig Jahre später erfolgte 1998 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA Emscher Park) der Umzug in das ehemalige Ruhrorter Hallenbad, wo die Sammlung nun eine ihrer Größe angemessene Heimat gefunden hat.

Zahlreiche Ausstellungstücke dokumentieren die Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt des Duisburger Raums, die Entwicklung des Schiffsbaus und die Auswirkungen der industriellen Revolution auf die Binnenschifffahrt. Auch die Welt der Binnenschiffer, der Hafen- und Werftarbeiter und das Leben an Bord der Rheinschiffe und in Ruhrort werden thematisiert. Besondere Exponate sind ein originaler Lastensegler aus dem Jahre 1913 in der ehemaligen Herrenschwimmhalle sowie ein begehbarer Nachbau eines Binnenschiffes in der ehemaligen Damenschwimmhalle.

In der Nähe zum Museum, zu Fuß etwa 15 Minuten am Steiger Schifferbörse entfernt gelegen, befindet sich der Museumshafen mit den von Mai bis September für Besucher geöffneten Museumsschiffen: Der Eimerkettendampfbagger „Minden“ (1882), der Seitenradschleppdampfer „Oscar Huber“ (1921) und das Kranschiff „Pendel 147“ (1922).

Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt ist Teil der Route der Industriekultur.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2010)

Museum der deutschen Binnenschifffahrt Duisburg, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg
Telefon 0203/80889-40, Fax 0203/80889-22, E-mail: info@binnenschifffahrtsmuseum.de
www.binnenschifffahrtsmuseum.de

Internet
www.duisburg.de (Abgerufen: 16.12.2010)
de.wikipedia.org (Abgerufen: 16.12.2010)
de.wikipedia.org/wiki/Steiger_Schifferbörse (Abgerufen: 16.12.2010)
www.route-industriekultur.de (Abgerufen: 17.12.2010)

Literatur

Kremer, Bruno P. (2010)
Der Rhein - Von den Alpen bis zur Nordsee. S. 207, Duisburg.

Museum der deutschen Binnenschifffahrt Duisburg

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1998
Koordinate WGS84
51° 27′ 34,91″ N, 6° 43′ 46,36″ O / 51.4597°, 6.72954°
Koordinate UTM
32U 342271.6 5703391.96
Koordinate Gauss/Krüger
2550747.37 5703041.31

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Museum der deutschen Binnenschifffahrt Duisburg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-3339-20101216-3 (Abgerufen: 18. Oktober 2017)
Seitenanfang