Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg in Königswinter

Mülhens'scher Park auf der Wolkenburg

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Königswinter
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 40′ 5,68″ N: 7° 12′ 51,26″ O 50,66825°N: 7,21424°O
Koordinate UTM 32.373.806,43 m: 5.614.454,90 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.585.885,55 m: 5.615.444,66 m
  • Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (2007).

    Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (2007).

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  • Lageskizze der Parkanlage auf der Wolkenburg (1902).

    Lageskizze der Parkanlage auf der Wolkenburg (1902).

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  • Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (1898).

    Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (1898).

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  • Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (1898).

    Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (1898).

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  • Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (2016).

    Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (2016).

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  • Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (2016).

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  • Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (2015 ).

    Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (2015 ).

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  • Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (um 1914 ).

    Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg (um 1914 ).

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Nachdem die kurkölnische Burg Wolkenburg aus dem 12. Jahrhundert Anfang des 16. Jahrhunderts aufgegeben wurde, beginnt nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) der Steinabbau, da nun keine Rücksicht mehr auf den Burgbetrieb genommen werden muss (vgl. ausführlich hier).

Der filigran bearbeitbare Stein war vor allem im Barock zur Verkleidung repräsentativer Fassaden (z. B. Siebengebirgsmuseum Königswinter, 1732, Bonner Rathaus, 1737 und Schloss Augustusburg bei Brühl, ab 1725), für Fenster- und Türgewände sowie Treppenstufen, aber auch für hochwertige Steinmetzarbeiten beliebt. Zunächst beschränkt sich der Steinabbau auf den hochwertigen Latit des Gipfels. Ab 1692 entstehen auch Brüche auf der Rhöndorfer Südseite, die schnell an Bedeutung gewinnen. Bereits um 1800 ist der nutzbare Stein am Gipfel weitestgehend ausgebeutet. Zum Ende des 19. Jahrhunderts verlieren auch die großen Brüche der Südseite an Bedeutung, der Abbau endet 1912.

Mit dem boomenden Tourismus im Siebengebirge ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstehen nicht nur direkt am Rheinufer sondern auch im Gebirge Ausflugs- und Hotelbetriebe. Einige spekulieren mit einer zahlungskräftigen Kundschaft aus dem Großbürgertum und dem Ausland.

Um 1883 entstehen Schloss Drachenburg und die Hirschburg. 1888 baut Paul und Joseph Nelles das Hotel auf dem Petersberg aus. Ab 1896 folgt durch Anselm Bachem die Hotelanlage auf der Rosenau. Auf der Margarethenhöhe kommt zu dem seit den 1880er Jahren bestehenden Sophienhof ab 1900 das Hotel Margarethenkreuz. Gerade die Höhenlagen sind bei Investoren begehrt. Ab 1900 werden die Pläne weiterer Gastronomiebetriebe in der Umsetzung allerdings zunehmend durch den Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS) erschwert. Das Vorhaben Carl Spindlers, auf dem Lohrberg ein Hotel zu errichten, wird deshalb nicht umgesetzt.
Insofern ist kaum verwunderlich, dass auch der umtriebige Unternehmer Ferdinand Mülhens (4711 - Kölnisch Wasser) von einem eigenen Hotel im Siebengebirge träumt. Er selbst ist seit 1886 Eigentümer des Wintermühlenhofs, den er zu einem stattlichen Gutshof mit großer Parkanlage ausbauen lässt.
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Einer der wenigen Gipfel, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts „noch frei“ sind, ist die Wolkenburg. Der Berg gegenüber dem Drachenfels mit seiner Zahnradbahn liegt verkehrstechnisch günstig und bietet zudem einen ausgezeichneten Blick, sowohl in das Rheintal nach Süden wie auch in Richtung Köln, wo man am Horizont gar den Dom entdecken kann.
1896 erwirbt Mülhens von den Erben des Steinbruchunternehmers Peter Bachem ein großes Grundstück auf der Wolkenburg. Das „Echo des Siebengebirges“ meldet noch im selben Jahr, dass Ferdinand Mülhens beabsichtige, das Plateau der Wolkenburg mit einem Hotel zu bebauen. Mülhens betreibt anfangs noch „Understatement“ und streitet zunächst eine Nutzung ab. Er stilisiert sich als Retter der Wolkenburg, die er dem Untergang durch den Steinabbau entrissen hätte. Dazu muss man wissen, dass der Steinabbau zu dem Zeitpunkt kaum noch eine Rolle spielte. Noch 1897 lässt er verbreiten, dass er die Idee eines Hotelprojektes „sehr gegen meine Neigung“ entwickelt habe.

Spätestens 1898 beginnen die Arbeiten. Dabei wird zunächst die Zuwegung und die Außenanlagen in Angriff genommen. Die Planungen sahen ein Hotel inmitten einer angemessenen Grünanlage vor.
Zur Erschließung des Wolkenburgplateaus lässt Mülhens einen aufwendigen Fahrweg von fast einem Kilometer Länge mit insgesamt fünf Spitzkehren am Westhang der Wolkenburg anlegen. Die im Mittel sieben Meter breite Trasse wird mit sorgfältig behauenen Randsteinen eingefasst und talseitig mit einer Rosskastanienallee bepflanzt. Die Böschungen sind streckenweise durch trocken gesetzte Mauern gesichert.
Große Teile des Wolkenburgplateaus werden für die Anlage des Mülhens'schen Parks umgestaltet. Dabei tilgt man nahezu sämtliche Spuren des ehemaligen Steinabbaus: Halden und Brüche werden eingeebnet, gewachsene Felsen geschickt in den Park integriert und Terrassen angelegt. Eine gut drei Meter hohe Bruchsteinmauer sichert die große Terrasse am Nordrand des Plateaus. Ein Netz von kleinen Wegen erschließt den Park und verbindet die verschiedenen Terrassen und Aussichtspunkte. Lediglich im Süden und Südosten verbleiben Teile des Gipfelplateaus unberührt und im Zustand wie nach Aufgabe des Steinabbaus.

Nach Beendigung der Terrassierungen beginnt die Pflanzung von zahlreichen Bäumen wie Platanen und Ahorn. Im unfruchtbaren Schutt müssen eigens Pflanzlöcher mit Erde angelegt werden. Das benötigte Material, 20 bis 30 Karrenladungen, gräbt man an der Böschung der Ittenbacher Landstraße gegenüber des Wintermühlenhofes ab und schafft es auf die Wolkenburg. Die Kosten allein für diese ersten landschaftsgestalterischen Arbeiten belaufen sich auf 100.000 Mark. Eine Fotoserie des Bonner Fotografen Theo Schafgans zeigt den Stand der Arbeiten im Jahr 1898. Einen Überblick gibt ein handgezeichneter Katasterplan von 1904.
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Zahlreiche der damals gepflanzten Bäume sind noch heute vorhanden. So findet sich auf der Nordterrasse eine ehemals dreireihig angelegte Pflanzung von Platanen. Diese sollte wohl zu Dachplatanen erzogen werden, um so die geplante Aussichtsterrasse zu beschatten. Nach Ende des Hotelprojekts blieb der Beschnitt aus und die Bäume wuchsen in die Höhe. Zwischen der Nord- und der Ostterrasse liegt sich ein rundes Aussichtsplateau, das zum Nordhang hin von Sommerlinden umsäumt ist. Aufgrund des geringen Abstands von nur drei Metern zwischen den Bäumen ist auch hier eine ehemals geplante Erziehung als Kopfbaum anzunehmen.

Der Zufahrtsweg wird als Rosskastanienallee konzipiert. Sie säumen bis heute den unteren Teil des Weges ab dem Gertrudenhof, heute Milchhäuschen, bis an den Sattel zwischen Drachenfels und Wolkenburg sowie die ersten Serpentinen der eigentlichen Zuwegung auf den Berg. Auf vielen älteren Postkarten kann man die von Mülhens angelegte Kastanienallee zur Wolkenburg entdecken. Aufgelockert wurde der Baumbestand am Hang durch Platanen, Roteichen sowie einzelne Spitz- und Bergahorne.
Auf dem Gipfelplateau sind außerdem zahlreiche Lärchen anzutreffen. Ein Pflanzmuster ist hier jedoch nicht erkennbar und daher ist es fraglich, ob die Bäume Teil der Parkanlage waren. Der renommierte Fotograf August Sander, der die Wolkenburg als seinen „Lieblingsberg“ bezeichnete, hat wiederholt eine der Lärchen fotografisch in Szene gesetzt.

Die Honnefer Volkszeitung gibt eine ausführliche Beschreibung der Arbeiten am Berg: „Wer damals jenes wild zerklüftete Plateau besucht hat, wird jetzt staunen über die riesigen Arbeiten, die dort schon geschehen sind. Eine mit großen Schwierigkeiten angelegte, breit mit stämmigen Bäumen bepflanzte Straße führt von der Straße Königswinter-Drachenfels in vielen Windungen bequem bis zum Plateau, woselbst große freie Plätze Raum zu ausgedehnten Bewegungen und herrlichen Aussichten theils ins Gebirge, theils ins Rheinthal bieten. Das zu erbauende Hotel, von dem ein Theil des Kellers schon ausgegraben resp. gesprengt ist, zeigt mit seiner ca. 20 Meter langen Front zur Hirschburg bei Königswinter. Der Bau selbst ist noch nicht in Angriff genommen worden. Einstweilen fehlt auch noch die Concession zum Betrieb einer Restauration auf der Wolkenburg. […] Die Anlagen scheinen recht großartige zu werden und so dürfte in nicht allzuferner Zeit auch die Wolkenburg sich zahlreichen Besuches erfreuen.“ (HVZ, 09.11.1898).

Von Anfang an hat Mülhens mit verschiedenen Problemen zu kämpfen, das Projekt läuft nicht rund. So untersagt ihm der Regierungspräsident die zum Drachenfels gelegte Wasserleitung mitnutzen zu dürfen, obwohl er sich an den Kosten beteiligen möchte. Hintergrund ist wohl, dass die Regierung Konkurrenz für das in staatlicher Hand befindliche Gasthaus auf dem Drachenfels befürchtet.
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Auch der Verschönerungsverein für das Siebengebirge, mit dem Mülhens immer wieder über Kreuz liegt, ist wenig begeistert von Mülhens' Plänen, erschwert die Wegenutzung und beruft sich dabei auf eine bestehende Polizeiverordnung. Der Streit eskaliert, als bei den Arbeiten für die Fahrstraße zum Plateau Flächen des VVS mitgenutzt werden (Echo, 26.5.1897). Der VVS sperrt kurzerhand die Zufahrt zur Wolkenburg. Mülhens protestiert öffentlich gegen den VVS als ein Verein, der sämtliche Großprojekte willkürlich und entgegen den Interessen der Allgemeinheit verhindere. Er stilisierte sich zum Naturschützer, stets im Kampf gegen Steinbrüche und im dauernden Konflikt mit dem VVS, der sich, so Mülhens, zu Unrecht als alleiniger Verteidiger des Naturschutzes begreife. Ausschließlich ihm sei es zu verdanken, dass die Wolkenburg „in ihrer ganzen nördlichen Hälfte mit ihrem Baumschmuck erhalten ist“. (Mülhens im Echo, 20.7.1912). Schließlich lenkte der VVS ein und gestattete die für den Bau notwendigen Maßnahmen (Echo, 26.05.1897).

Die Stadt Königswinter jedoch steht auf der Seite Mülhens. Schließlich schaffe er eine Menge gut bezahlter Arbeitsplätze.

Im Sommer 1900 sind die Arbeiten trotz aller Schwierigkeiten soweit gediehen, dass Mülhens verkünden lässt, „der gegenwärtige Stand der Anlagen [gestatte] dem Gebirgsbesucher den Genuß der herrlichen Aussichten ebenso wie der hübschen gärtnerischen Anlagen und hiermit mag das Publicum einstweilen zufrieden sein, bis bessere Zeiten kommen.“ (Echo, 18.07.1900).
Doch der eigentliche Tiefschlag für das Hotelprojekt kommt erst noch. Kaum hatte Mülhens mit den Arbeiten zu dem Hotelprojekt begonnen, macht Wilhelm Bachem der Firma Bachem & Co. seine alten Steinbruchrechte auf einer Parzelle gelten. Noch immer wird im Siebengebirge bergrechtlich zwischen ober- und unterirdischen Besitzrechten unterschieden. Das mussten bereits 1811 die Gebrüder Schäfer erfahren, als sie die Wolkenburg aus dem Besitz des Freiherrn von der Gudenau erwerben und ihnen die unterirdischen Bruchrechte fehlten. Erst 1826 konnten sie auch in den Besitz des sogenannten „Unterirdischen“ gelangen, das alles umfasst, was sich unterhalb der Erdoberfläche befindet. Der Besitzer des Unterirdischen kann auch den oberen Boden verwüsten, er darf jedoch keinen Aufwuchs, weder Holz, Gras noch Heide, an sich nehmen. Die Unterscheidung wird auch von Rechtskreisen als unpraktikabel eingestuft, bleibt aber dennoch bestehen.

Bachem & Co. klagt 1900 gegen Mülhens und möchte, dass zur Sicherung seiner Steinbruchrechte die unterirdischen Bruchrechte in das Grundbuch eingetragen werden (Echo 11.07.1900). Das Reichsgericht gibt Bachem Recht, und wohl bald darauf beginnt Bachem, dessen Aktivitäten sich an der Wolkenburg eigentlich dem Ende zuneigen, auf einer Parzelle am Gipfel einen kleinen Steinbruch anzulegen. Es kann nur vermutet werden, ob dies aus reiner Missgunst geschah oder ob Bachem auf einen lukrativen Verkauf seiner Bruchrechte an Mülhens spekulierte. Mülhens klagt daraufhin gegen Bachem, der durch seine Arbeiten bereits einen der neuen Fahrwege gekappt hatte.
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Der Prozess zieht sich über mehrere Jahre, bis 1912 das Reichsgericht Leipzig das salomonische Urteil fällt: Beide haben Recht. Mülhens darf das Oberirdische nutzen und Bachem darf Steine brechen. Offenbar kapituliert das Reichsgericht vor den komplizierten Rechtsverhältnissen an der Wolkenburg. Mülhens stellt daraufhin sein Hotelprojekt ein. Das Echo charakterisierte vorausschauend schon 1900 die ganzen utopischen Planungen als „`Wolken´-kuckucksheim.“ (Echo, 11.07.1900)
Seinem Ärger über das stockende Projekt macht Mülhens mit einer Demonstration seiner wirtschaftlichen Macht Luft. 1911 lässt er an seinem „Ferdinandstraße“ genannten Fahrweg zum Gertrudenhof, dem heutigen Milchhäuschen, den „Dicken Stein“ errichten. Dazu wird ein 500 Zentner schwerer Monolith eigens aus dem Westerwald herbeitransportiert und als „ewiges Wahrzeichen an der zur Wolkenburg führenden von Herrn Mülhens Wintermühlenhof erbauten neuen Straße nach der Wolkenburg“ aufgestellt. (Echo, 12.09.1911).

Mülhens ist zu sehr Unternehmer, um sich von der Niederlage unterkriegen zu lassen. 1912 erwirbt er den Petersberg und verwirklicht sein Hotelprojekt dort. Der 1903 erworbene Gertrudenhof am Fahrweg zur Wolkenburg wird ab 1905 großzügig ausgebaut, wofür er auch Steine von der Wolkenburg nutzt. Die große Scheune ist bereits 1907 fertiggestellt und 1912 erfolgt die Einweihung des Hofgebäudes mit Gasträumen.

Wer heute den viel begangenen Wanderweg vom Milchhäuschen zum Drachenfels nimmt wandelt auf der Mülhens'schen Kastanienallee zur Wolkenburg. Streckenweise ist noch das alte Pflaster aus Wolkenburger Stein erhalten. Der letzte Abschnitt mit der Serpentinenauffahrt zum Gipfel liegt im Naturschutzgebiet und kann daher nicht mehr begangen werden. Von dem offiziellen Weg aus kann man aber den Anfang der mittlerweile stark zugewachsenen Allee noch gut erkennen. Leider haben viele der Kastanien haben die große Trockenheit der letzten Jahre nicht vertragen und sind kürzlich eingegangen.
2014 erwirbt das Göttinger Vogelschutz-Komitee e.V. von der Familie Streve-Mülhens 14 Hektar Land im Gipfelbereich, das ehemalige Parkgelände. Der BUND Rhein-Sieg betreut die Fläche und überwacht das Betretungsverbot.
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Zugang
Die Wolkenburg selbst ist als Teil des Naturschutzgebiets Siebengebirge nicht zugänglich. Der offizielle Wanderweg an der Nordseite des Berges ist Teil der Mülhen'schen Kastanienallee.

Hinweis
Das Objekt „Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg in Königswinter“ ist Element des historischen Kulturlandschaftsbereiches Siebengebirge (Regionalplan Köln 446).

(Jörn Kling, 2025)

Quellen
Siebengebirgsmuseum Königswinter: Prozess Bachem / Mülhens, Urteil vom 17.2.1912. Juli 1912.
Stadtarchiv Königswinter: StAKW-KW-26, StAKW-KW-2896
Landesarchiv NRW: LAV NRW R, BR 0043-479; BR 0009-2139.
Archiv für das Zivil- und Kriminalrecht der Königlich-Preußischen Rheinprovinzen, Neue Folge, Bd. 8, (1826): Steinbrüche - Regalien. Köln, S. 63-71.

Internet
de.wikipedia.org: Burg Wolkenburg (abgerufen 30.01.2026)
www.rheinische-geschichte.lvr.de: Portal Rheinische Geschichte, Familie Mülhens, Unternehmerfamilie (Text: Gabriele Oepen-Domschky, abgerufen 30.01.2026)
fotografenwiki.greven-archiv-digital.de: Theo Schafgans (abgerufen 30.01.2026)
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Literatur

Biesing, Winfried (1987)
Die Wolkenburg im Siebengebirge. In: Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises, Jg. 54/55, S. 135-149. Siegburg.
Bouillon, Barbara; Kling, Joern; Lamberty, Christiane (2019)
Zeugen der Landschaftsgeschichte im Siebengebirge. Historische Nutzungen und ihre Auswirkungen auf die Landschaft. (Kulturlandschaftspflege im Rheinland, Band 2.) Köln.
Leven, Heinrich (1986)
Beiträge zur Geschichte der Steinbruch- und Steinmetzbetriebe im Siebengebirge. In: Heimatverein Siebengebirge (Hrsg.): Streiflichter aus dem Siebengebirge, S. 113-146. Königswinter.

Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg in Königswinter

Schlagwörter
Ort
53639 Königswinter / Deutschland
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1897 bis 1898

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Jörn Kling: „Mülhens Parkanlage auf der Wolkenburg in Königswinter”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-356803 (Abgerufen: 12. Juli 2026)
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