Landesbedeutsamer Kulturlandschaftsbereich Siebengebirge (KLB 29.02)

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Bad Honnef, Bonn, Königswinter, Rheinbreitbach, Windhagen
Kreis(e): Bonn, Neuwied, Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz
  • Venusterrasse des Schlosses Drachenburg im Siebengebirge bei Königswinter (2013)

    Venusterrasse des Schlosses Drachenburg im Siebengebirge bei Königswinter (2013)

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    Schultz, Alexandra
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  • Informationstafel zum Vulkanismus und zur Steinbruchtätigkeit im Siebengebirge am Steinbruch Weilberg (2011)

    Informationstafel zum Vulkanismus und zur Steinbruchtätigkeit im Siebengebirge am Steinbruch Weilberg (2011)

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  • Der Rolandsbogen, Gemälde von 1834 des deutschen Landschaftsmalers der Romantik Andreas Achenbach (1815-1910).

    Der Rolandsbogen, Gemälde von 1834 des deutschen Landschaftsmalers der Romantik Andreas Achenbach (1815-1910).

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  • Blick vom Siebengebirge aus in Richtung Königswinter und Bonn über die Gleise und die Station "Schloss Drachenburg" der Drachenfels-Zahnradbahn hinweg (2011).

    Blick vom Siebengebirge aus in Richtung Königswinter und Bonn über die Gleise und die Station "Schloss Drachenburg" der Drachenfels-Zahnradbahn hinweg (2011).

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  • Blick vom Bonner Stadthaus über den südlichen Teil der Bundesstadt (2015).

    Blick vom Bonner Stadthaus über den südlichen Teil der Bundesstadt (2015).

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  • Luftbildaufnahme: Das frühere Regierungsviertel in Bonn zwischen Rhein und Adenauerallee / Willy-Brandt-Allee. Vorne ist das Palais Schaumburg mit dem dahinter liegenden früheren Bundeskanzleramt und den Bundestagsgebäuden zu sehen, dahinter das frühere Abgeordnetenwohnhaus "Langer Eugen" und der Post Tower vor dem Hintergrund des Siebengebirges (2010).

    Luftbildaufnahme: Das frühere Regierungsviertel in Bonn zwischen Rhein und Adenauerallee / Willy-Brandt-Allee. Vorne ist das Palais Schaumburg mit dem dahinter liegenden früheren Bundeskanzleramt und den Bundestagsgebäuden zu sehen, dahinter das frühere Abgeordnetenwohnhaus "Langer Eugen" und der Post Tower vor dem Hintergrund des Siebengebirges (2010).

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  • Die Burgruine Drachenfels auf dem gleichnamigen Berg im Siebengebirge, Ansicht von Rhöndorf aus (2016).

    Die Burgruine Drachenfels auf dem gleichnamigen Berg im Siebengebirge, Ansicht von Rhöndorf aus (2016).

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  • Die Nibelungenhalle am Weg "Drachenfelsstraße" in Richtung Drachenfels in Königswinter (2011).

    Die Nibelungenhalle am Weg "Drachenfelsstraße" in Richtung Drachenfels in Königswinter (2011).

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  • Die Talstation der Drachenfelsbahn in Königswinter (2011).

    Die Talstation der Drachenfelsbahn in Königswinter (2011).

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  • Die Nibelungenhalle am Weg zum Drachenfels in Königswinter (2011).

    Die Nibelungenhalle am Weg zum Drachenfels in Königswinter (2011).

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  • Eine Wandergruppe im Siebengebirge bei einer winterlichen Kulturlandschafts-Exkursion (2010).

    Eine Wandergruppe im Siebengebirge bei einer winterlichen Kulturlandschafts-Exkursion (2010).

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    Knöchel, Franz-Josef
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  • Informationstafel zum Vulkanismus am Weilberg und im Siebengebirge am Steinbruch Weilberg (2011)

    Informationstafel zum Vulkanismus am Weilberg und im Siebengebirge am Steinbruch Weilberg (2011)

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  • Historisches Foto von 1936: Ausblick vom Rheinufer in Richtung Siebengebirge mit dem Drachenfels.

    Historisches Foto von 1936: Ausblick vom Rheinufer in Richtung Siebengebirge mit dem Drachenfels.

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  • Kupferstich von Matthäus Merian dem Älteren (1593-1650) von 1618/19. Dargestellt ist ein Teil des Siebengebirges.

    Kupferstich von Matthäus Merian dem Älteren (1593-1650) von 1618/19. Dargestellt ist ein Teil des Siebengebirges.

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  • Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz, 1894).

    Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz, 1894).

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  • Ausschnitt einer historischen Karte der "Topographischen Aufnahme der Rheinlande" von Tranchot / von Müffling (1801-1828) im Bereich der Stadt Königswinter und des Petersbergs. Westlich des Petersbergs ist die historische Weinlage Pfaffenröttchen als "Pafferoth" eingetragen.

    Ausschnitt einer historischen Karte der "Topographischen Aufnahme der Rheinlande" von Tranchot / von Müffling (1801-1828) im Bereich der Stadt Königswinter und des Petersbergs. Westlich des Petersbergs ist die historische Weinlage Pfaffenröttchen als "Pafferoth" eingetragen.

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  • Blick vom Dach des Kölner Doms aus auf das rund 40 Kilometer entfernte Siebengebirge (2014).

    Blick vom Dach des Kölner Doms aus auf das rund 40 Kilometer entfernte Siebengebirge (2014).

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  • Spielkarte "Drachenfels" mit einer Ansicht der Burgruine (aus dem Quartettspiel "Der Rhein", Ravensburger Spiele Nr. 305, Otto Maier Verlag 1952).

    Spielkarte "Drachenfels" mit einer Ansicht der Burgruine (aus dem Quartettspiel "Der Rhein", Ravensburger Spiele Nr. 305, Otto Maier Verlag 1952).

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    Otto Maier Verlag Ravensburg
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  • Spielkarte "Königswinter" mit einer Ansicht des Orts und des dahinter liegenden Drachenfels (aus dem Quartettspiel "Der Rhein", Ravensburger Spiele Nr. 305, Otto Maier Verlag 1952).

    Spielkarte "Königswinter" mit einer Ansicht des Orts und des dahinter liegenden Drachenfels (aus dem Quartettspiel "Der Rhein", Ravensburger Spiele Nr. 305, Otto Maier Verlag 1952).

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  • Historische Aufnahme von um 1900: Die Ponte „Sieg“ nahe des Oberkasseler Ufers bei Bonn, im Hintergrund ist das Siebengebirge zu erkennen.

    Historische Aufnahme von um 1900: Die Ponte „Sieg“ nahe des Oberkasseler Ufers bei Bonn, im Hintergrund ist das Siebengebirge zu erkennen.

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  • Staatsbesuch von Queen Elizabeth II. im Mai 1965: auf der Rheinfähre nach Königswinter.

    Staatsbesuch von Queen Elizabeth II. im Mai 1965: auf der Rheinfähre nach Königswinter.

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  • Blick vom Rheinbacher Stadtteil Neukirchen-Merzbach nach Osten über die Rheinische Börde zum Siebengebirge im Hintergrund (2006)

    Blick vom Rheinbacher Stadtteil Neukirchen-Merzbach nach Osten über die Rheinische Börde zum Siebengebirge im Hintergrund (2006)

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Das Siebengebirge ist hier beschrieben als landesbedeutsamer Kulturlandschaftsbereich (KLB) wie im Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Landesentwicklungsplan Nordrhein-Westfalen.

Das Siebengebirge wird durch die steil über dem Rheintal aufragenden Vulkankegel geprägt. Der Kulturlandschaftsbereich erstreckt sich über diese engere Zone hinaus vom Rhein bis in das Pleiser Ländchen und umfasst ein Gebiet von etwa 5.000 Hektar. Der heute in Teilen dicht besiedelte Raum wird nicht nur als Wohnort, sondern auf Grund des hohen ästhetischen Wertes als Naherholungsgebiet geschätzt. Hier wirken die im 19. Jahrhundert durch Künstler der Romantik vermittelten Vorstellungen und Assoziationen weiter.

Die intensive Nutzung des Gebietes seit der Eisenzeit kann bis heute an einer hohen Zahl von Kulturlandschaftsrelikten, Einzelmonumenten und Ortschaften erfahren werden. Bereits in der Eisenzeit war das Siebengebirge besiedelt, wie Ausgrabungen auf dem Petersbergsattel und nahe Stieldorferhohn gezeigt haben. Herrschaftlicher Mittelpunkt scheint der Ringwall auf dem Petersberg gewesen zu sein. Im frühen Mittelalter besiedelten Franken aus dem Rheintal das Gebiet erneut. Mit der Ausbildung der mittelalterlichen Territorien wurde das Siebengebirge zur Grenzregion zwischen dem Erzstift Köln und der Grafschaft Sayn. Durch den Bau der Burgen auf dem Drachenfels, der Wolken- und der Löwenburg sowie einer Reihe kleinerer Anlagen versuchten die Landesherren ihren Herrschaftsanspruch zu sichern. Auch die planmäßige Gründung der Stadt Königswinter am Rhein muss vor dieser Entwicklung gesehen werden.

Die 1189 gegründete Zisterzienserabtei Heisterbach, die Wallfahrtskirche auf dem Petersberg und die Propstei des Benediktinerklosters Siegburg in Oberpleis waren im Mittelalter neben den Pfarrkirchen bedeutende kirchliche Zentren. Sie waren Ausgangspunkt und Ziel des religiösen Lebens, das sich mit Prozessionen, Bittgängen und Wallfahrten auch in die Region entfaltet hat. Kapellen, Bildstöcke und Wegekreuze zeugen auch heute noch davon.

Die mittelalterlichen Bauten bildeten die geeignete Kulisse, um das Landschaftsempfinden der Romantik zu beflügeln. Das Siebengebirge wurde zum Gegenstand von Reiseberichten, Literatur, Kunst und Musik. In der Folge wurde die Region beliebtes Touristenziel. Hotelbauten und Weinlokale in den Orten am Rhein wie auch im Bereich des Siebengebirges selbst sind heute noch Zeugnisse. Auch die Berge wurden durch die Anlage neuer Wege sowie den Bau von Zahnradbahnen auf den Drachenfels und den Petersberg für die Besucher erschlossen. Der Nachbau des historischen Hotels auf dem Petersberg (Sitz der alliierten Hochkommissare; Petersberger Abkommen von 1949) ist auch Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland.

Während Dollendorf und Königswinter als Ausflugsziel geschätzt wurden, entwickelte sich das südlich gelegene Bad Honnef zum Kurort und bevorzugten Wohnsitz einer reichen Oberschicht. Parkanlagen und herrschaftliche Villen prägen das Ortsbild. Vor der touristischen Erschließung der Region war das Gebiet weitestgehend agrarisch geprägt.

Auf den Hochflächen des Pleiser Ländchens wurde, wie auch heute noch, Ackerbau betrieben. Geeignete Hänge wurden für den Weinanbau genutzt. Vielfach zeugen Winzerhäuser in den Ortschaften von dem heute deutlich zurückgegangenen Wirtschaftszweig. Die Steilhänge und Bergkuppen des Siebengebirges waren mit Wald bestanden. Dieser wurde aber, anders als heute, zumeist als Niederwald für die Gewinnung von Brennholz und Pfählen für den Weinbau genutzt.

Die Gewinnung von Bodenschätzen hat im Siebengebirge deutliche Spuren hinterlassen, die im Bereich von Oberkassel und am Drachenfels bis heute weithin das Erscheinungsbild prägen. Bereits in römischer Zeit wurde am Drachenfels Trachyt für Bauprojekte in der Provinz Niedergermanien gebrochen. Seit dem Mittelalter wurde die Steingewinnung auch auf andere Berge, so etwa den Stenzelberg und die Wolkenburg, ausgedehnt. Als ab 1870 Basalt zum gefragten Baumaterial wurde, erlebte das Siebengebirge eine letzte Blüte des Steinabbaus, der auf viele Bergkuppen ausgedehnt wurde. Neben Baumaterial wurden im Siebengebirge auch Tuffe für den Backofenbau und Alaun für die chemische Industrie gewonnen. Beide Betriebsformen prägen mit ihren Spuren das Wintermühlental bei Königswinter und den Nordhang des Ennert. Die bis in das 19. Jahrhundert hinein stetig zunehmende Steingewinnung führte zu so starken Eingriffen in die Landschaft, dass schließlich Initiativen zum Schutz des Siebengebirges ergriffen wurden. Mit den Gründungen des Verschönerungsvereins 1869 und des Vereins zur Rettung des Siebengebirges 1886 gewannen Naturschutzbelange die Oberhand. Die Ausweisung als erster Naturpark in Nordrhein-Westfalen sowie die Eintragung als FFH-Gebiet kennzeichnen auch heute noch den hohen Stellenwert des Siebengebirges als Naturraum.

Das Siebengebirge ist ein Kulturlandschaftsbereich von besonders hoher historischer Dichte und landschaftsästhetischer Qualität.

Spezifische Ziele und Leitbilder:
  • Erhaltende Stadtentwicklung in Königswinter;
  • Erhalt der historischen Substanz;
  • Erhaltung der Freiflächen und der charakteristischen Sichtbezüge;
  • Erhaltung der Silhouette des Landschaftsausschnitts;
  • Förderung der Erlebbarkeit der Landschaft in ihrer Vielgestaltigkeit;
  • Ausrichtung naturschutzfachlicher Maßnahmen am historischen Erbe;
  • Extensivierung der forstlichen Nutzung;
  • Kulturlandschaftliches Nutzungskonzept.
Aus: Landschaftsverband Westfalen-Lippe und Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.): Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen. Münster, Köln. 2007

Internet
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in NRW (Abgerufen: 10.10.2015)

Literatur

Burggraaff, Peter / Kleefeld, Klaus-Dieter (2012)
Reliefveränderungen durch Menschenhand im Siebengebirge. In: Geographische Rundschau 1/2012, S. 32-39. o. O.
Landschaftsverband Westfalen-Lippe; Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2007)
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Grundlagen und Empfehlungen für die Landesplanung (Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen / Fachgutachten zum Kulturellen Erbe in der Landesplanung). S. 92, Münster, Köln.

Landesbedeutsamer Kulturlandschaftsbereich Siebengebirge (KLB 29.02)

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 2001
Koordinate WGS84
50° 40′ 35,14″ N, 7° 14′ 54,94″ O / 50.67643°, 7.24859°
Koordinate UTM
32U 376255.56 5615306.77
Koordinate Gauss/Krüger
2588298.88 5616395.3

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„Landesbedeutsamer Kulturlandschaftsbereich Siebengebirge (KLB 29.02)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-EK-20080730-0028 (Abgerufen: 27. Juni 2017)
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