Spuren von Wilhelm Riphahn im Rheinland

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
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Diese Objektgruppe versammelt Spuren des vornehmlich in Köln tätigen Architekten Wilhelm Riphahn (1889-1963, auch Riphan).
Die Vielzahl und die architektonische Bedeutung seiner Werke machten Riphahn zu einem der wichtigsten Architekten der Stadt Köln (Auflistung nach deu.archinform.net und de.wikipedia.org):

  • 1914: Wohnhaus Justinianstraße 1 in Köln-Deutz
  • 1920/21: Wohnanlage am Nordfriedhof in Köln-Mauenheim
  • 1922-1924: Wohnanlage „Grüner Hof“ in Köln-Mauenheim (Erweiterung der vorgenannten Wohnsiedlung)
  • ab 1922: Wohnsiedlung in Köln-Bickendorf nach dem kölschen Leitmotiv „Lich, Luff und Bäumcher“
  • 1924: Restaurant Bastei am Kölner Rheinufer (verändert 1927, Wiederaufbau 1958)
  • 1927-1930: Siedlung Zollstock in Köln-Rodenkirchen bzw. -Zollstock
  • 1927-1932: Siedlung Kalkerfeld in Köln-Buchforst („Weiße Stadt“ und „Blauer Hof“)
  • 1927-1929: Baugruppen 4 und 14 der Siedlung Dammerstock in Karlsruhe
  • 1930: Büro- und Geschäftshaus „Indanthren-Haus“ in Köln
  • 1930-1931: Katholische Pfarrkirche St. Petrus Canisius in Köln-Buchforst
  • 1931: UFA-Palast am Kölner Hohenzollernring
  • 1934: Zehn Häuser am Kölner Gustav-Heinemann-Ufer
  • 1947-1949: Wohn- und Geschäftsbauten in der Kölner Hahnenstraße, darunter u.a. das Café & Restaurant am Apostelnkloster (heute Gastronomiebetrieb und Kunstgalerie „Riphahn“)
  • 1948: Sartory-Säle in der Kölner Friesenstraße
  • 1949-1951: Mülheimer Brücke in Köln
  • 1950: Atelierhaus für Gerhard Marcks in Köln-Müngersdorf
  • 1950: Britisches KulturinstitutBritish Council in Köln („Die Brücke“)
  • 1951: Wohnhaus für Josef Haubrich in Köln-Müngersdorf
  • 1951-1952: Concordia-Haus am Kölner Hohenzollernring
  • 1952-1953: Verwaltungsgebäude der Provinzial Feuer- und Lebensversicherungsanstalten in Düsseldorf
  • 1953:Institut Français am Kölner Sachsenring
  • 1954-1957: Oper Köln am Offenbachplatz
  • 1958-1961: Dresdner Bank in Köln (1958-1960 Komödienstraße, 1960-1961 Turmbau Unter Sachsenhausen)
  • 1959: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln
  • 1962: Neues Schauspielhaus Köln am Offenbachplatz

In Köln-Chorweiler ist die Riphahnstraße nach dem am 25. Juli 1889 in Köln geborenen und ebendort am 27. Dezember 1963 gestorbenen Wilhelm Riphahn benannt. Sein Grab befindet sich auf dem Kölner Melaten-Friedhof.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2017)

Internet
deu.archinform.net: Internationale Architektur-Datenbank, Dr.-Ing. E.h. Wilhelm Riphahn (abgerufen 28.02.2017)
www.raederscheidt.coml: Wilhelm Riphahn 1889-1963, mit Porträts des Architekten (abgerufen 02.03.2017)
de.wikipedia.org: Wilhelm Riphahn (abgerufen 28.02.2017)

Spuren von Wilhelm Riphahn im Rheinland

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„Spuren von Wilhelm Riphahn im Rheinland”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-265446 (Abgerufen: 23. Mai 2018)
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