Kulturlandschaft Eifel

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Aachen, Aremberg, Bad Münstereifel, Berg (VG Altenahr), Blankenheim (Nordrhein-Westfalen), Dahlem (Nordrhein-Westfalen), Dorsel, Düren, Esch (VG Obere Kyll), Euskirchen, Feusdorf, Grafschaft, Hallschlag, Harscheid, Heimbach (Nordrhein-Westfalen), Hellenthal, Hoffeld (Rheinland-Pfalz), Hümmel, Hürtgenwald, Jünkerath, Kalenborn (VG Altenahr), Kall, Kerschenbach, Kirchsahr, Kreuzau, Langerwehe, Lind (VG Altenahr), Mechernich, Meckenheim (Nordrhein-Westfalen), Monschau, Nettersheim, Nideggen, Nohn, Ohlenhard, Ormont, Rheinbach, Roetgen, Roth bei Prüm, Scheid, Schleiden, Schuld, Simmerath, Stadtkyll, Stolberg (Rhld.), Üxheim, Vettweiß, Wiesbaum, Zülpich
Kreis(e): Ahrweiler, Düren, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Euskirchen, Rhein-Sieg-Kreis, Städteregion Aachen, Vulkaneifel
Bundesland: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz
  • Lage der Kulturlandschaft Eifel in Nordrhein-Westfalen

    Lage der Kulturlandschaft Eifel in Nordrhein-Westfalen

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  • Kulturlandschaft der Nordeifel bei Stolberg-Schevenhütte mit beweidetem Grünland im Vordergrund und bewaldeten Bergrücken im Hintergrund (2006)

    Kulturlandschaft der Nordeifel bei Stolberg-Schevenhütte mit beweidetem Grünland im Vordergrund und bewaldeten Bergrücken im Hintergrund (2006)

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  • Die Nordeifel bei Nettersheim: Der Wechsel von Laub- und Nadelwäldern sowie Wiesen in den Bachtälern ist typisch für die Landschaft (2006).

    Die Nordeifel bei Nettersheim: Der Wechsel von Laub- und Nadelwäldern sowie Wiesen in den Bachtälern ist typisch für die Landschaft (2006).

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  • Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Eifel" in Nordrhein-Westfalen

    Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Eifel" in Nordrhein-Westfalen

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  • Vorplatz des früheren NS-Schulungsheims Vogelsang, der so genannten "Ordensburg" bei Schleiden-Gemünd (2015). Blick auf das belgische Kasernengebäude "Van Dooren".

    Vorplatz des früheren NS-Schulungsheims Vogelsang, der so genannten "Ordensburg" bei Schleiden-Gemünd (2015). Blick auf das belgische Kasernengebäude "Van Dooren".

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  • Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

    Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

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  • Thematische Karte "Tourismus in der Eifel 2010" (2013).

    Thematische Karte "Tourismus in der Eifel 2010" (2013).

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  • Blick vom Krawutschke-Aussichtsturm auf dem 400,8 Meter hohen Burgberg bei Hürtgenwald-Bergstein (2017).

    Blick vom Krawutschke-Aussichtsturm auf dem 400,8 Meter hohen Burgberg bei Hürtgenwald-Bergstein (2017).

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  • Gärten in der Ruraue bei Heimbach, Kreis Düren

    Gärten in der Ruraue bei Heimbach, Kreis Düren

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  • Burg und historischer Ortskern von Dahlem-Kronenburg in der Eifel, Kreis Euskirchen (1994).

    Burg und historischer Ortskern von Dahlem-Kronenburg in der Eifel, Kreis Euskirchen (1994).

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  • Hauptgebäude mit Turm der früheren "NS-Ordensburg" Vogelsang bei Schleiden-Gemünd im Kreis Euskirchen (2007).

    Hauptgebäude mit Turm der früheren "NS-Ordensburg" Vogelsang bei Schleiden-Gemünd im Kreis Euskirchen (2007).

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  • Flurhecke bei Monschau-Höfen (2007).

    Flurhecke bei Monschau-Höfen (2007).

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  • Die Höckerlinie des Westwalls bei Simmerath-Lammersdorf, Städteregion Aachen

    Die Höckerlinie des Westwalls bei Simmerath-Lammersdorf, Städteregion Aachen

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  • Birkenbruch bei Langerwehe-Schwarzenbroich (2006)

    Birkenbruch bei Langerwehe-Schwarzenbroich (2006)

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  • Ausschnitt aus der "Tabula Peutingeriana" mit dem Raum zwischen Köln, Koblenz und Trier.

    Ausschnitt aus der "Tabula Peutingeriana" mit dem Raum zwischen Köln, Koblenz und Trier.

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  • Das Wohn- und Geschäftshaus der Tuchmacherfamilie Scheibler, das "Rote Haus" in Monschau (2015). Links dabeben die von der Familie Scheibler gestiftete evangelische Pfarrkirche von 1787-1789 und im Hintergrund die Ruinen der Befestigungsanlage "Haller".

    Das Wohn- und Geschäftshaus der Tuchmacherfamilie Scheibler, das "Rote Haus" in Monschau (2015). Links dabeben die von der Familie Scheibler gestiftete evangelische Pfarrkirche von 1787-1789 und im Hintergrund die Ruinen der Befestigungsanlage "Haller".

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  • Die Burg in Hellenthal-Reifferscheid, Kreis Euskirchen (2007)

    Die Burg in Hellenthal-Reifferscheid, Kreis Euskirchen (2007)

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  • Mechernich-Kommern, Wacholderheide

    Mechernich-Kommern, Wacholderheide

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Die Eifel ist im Bereich des Hohen Venns und der durch Täler zerschnittenen Rureifel stark bewaldet. Die Nutzflächen der Dörfer bestehen meist aus Grünland. Nach Osten wird die Landschaft offener und der Ackerland- und Grünlandanteil nimmt zu. Die hohen Niederschläge im Westen führten durch die Anlage von Schutzhecken um die Höfe zur Ausbildung einer typischen Heckenlandschaft.
Bereits in römischer Zeit war die Eifel ein wichtiger Rohstofflieferant, worauf Steinbrüche, Kalkbrennereien und Abbauspuren der Erzgewinnung verweisen. Herausragendes Ingenieurbauwerk ist die 95 Kilometer lange Wasserleitung zur Versorgung des römerzeitlichen Kölns. Den niedergermanischen Matronenkult bezeugt die Tempellandschaft um Nettersheim. Die hochmittelalterliche Erschließung begründet die heutige, überwiegend geschlossene Siedlungsstruktur bestehend aus Haufen- und Straßendörfern sowie Kleinstädten. Traditionelle Bauweise ist das Fachwerk.
Bedeutende Klosteranlagen gehen auf die frühe Christianisierung zurück. Die hohe Burgendichte erklärt sich aus den territorialen Grenzverläufen. Das Gewerbe basierte auf den anstehenden Eisen- und Bleierzen, wie beispielsweise im Raum Hellenthal/Schleiden bzw. Mechernich, und konzentrierte sich in den Tälern. Hier konnten relativ dichte Siedlungs- und Gewerbegassen entstehen. Im Raum Monschau entwickelte sich ein bis heute am Stadtbild ablesbares bedeutendes Textilgewerbe. Die Köhlerei versorgte die Hütten mit Brennmaterial und zog in Verbindung mit den anderen Waldnutzungen eine weitreichende Verheidung nach sich.
Nach den in preußischer Zeit beginnenden Aufforstungsprogrammen haben die Heiderelikte heute Naturschutzwert. Mit der Industrialisierung wanderte das Gewerbe aufgrund der schlechten Verkehrslage ab. In Verbindung mit der zunehmenden Besitzzersplitterung wurde die Eifel zum „Armenhaus“ des Deutschen Reiches.
Die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts erfolgende Erholungsnutzung ging mit dem Ausbau von Badeorten (z.B. Bad Münstereifel) und einer touristischen Infrastruktur einher.

Eine ausführliche Beschreibung der Kulturlandschaft findet sich in der Mediengalerie (PDF-Dokument).

Internet
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in NRW (Abgerufen: 07.10.2013)

Literatur

Landschaftsverband Westfalen-Lippe; Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2007)
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Grundlagen und Empfehlungen für die Landesplanung (Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen / Fachgutachten zum Kulturellen Erbe in der Landesplanung). Münster, Köln.

Kulturlandschaft Eifel

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 2001
Koordinate WGS84
50° 32′ 59,6″ N, 6° 32′ 24,59″ O / 50.54989°, 6.54016°
Koordinate UTM
32U 325739.95 5602662.12
Koordinate Gauss/Krüger
2538327.91 5601714.23

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Empfohlene Zitierweise
„Kulturlandschaft Eifel”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-EK-20080619-0028 (Abgerufen: 21. August 2017)
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