Lahnmarmor-Steinbrüche

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
  • Unica-Bruch in Villmar (2018)

    Unica-Bruch in Villmar (2018)

    Copyright-Hinweis:
    Wiemer, Karl Peter / Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V.
    Fotograf/Urheber:
    Karl Peter Wiemer
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Steinblöcke im Unica-Bruch in Villmar (2018)

    Steinblöcke im Unica-Bruch in Villmar (2018)

    Copyright-Hinweis:
    Wiemer, Karl-Peter
    Fotograf/Urheber:
    Karl Peter Wiemer
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
In der Lahnregion zwischen Oberbiel und Allendorf wurden durch Steinbrecher viele Marmorbrüche erschlossen. Der Abbau des Lahnkalksteins als Marmor wird erstmals 1594 erwähnt.

Nachlassende Nachfrage nach dem polierbaren Kalkstein aus der Lahnregion ab den 1970er Jahren, ein veränderter Geschmack und billigere Konkurrenzprodukte auf dem Weltmarkt ließen die Nachfrage nach Lahnmarmor sinken. Nach und nach wurde der Abbau eingestellt. Die letzte größere Bergung von Lahnmarmor erfolgte 1989 aus dem Villmarer Bongardbruch. Damit endet eine 400-jährige Abbaugeschichte. Über 100 Marmorbrüche sind in der Zeit seit dem 16. Jahrhundert betrieben worden.

(Rudolf Conrads, Lahn-Marmor-Museum Villmar, 2019)

Lahnmarmor-Steinbrüche

Schlagwörter
Fachsichten
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
Rudolf Conrads, „Lahnmarmor-Steinbrüche”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-291609 (Abgerufen: 30. September 2022)
Seitenanfang