Zeche Rheinpreußen

Bergwerk Rheinpreußen

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Die Zeche Rheinpreußen betrieb seit Mitte des 19. Jahrhunderts mehrere Schachtanlagen in Moers und Duisburg-Homberg. Sie war die größte linksrheinische Steinkohlenzeche des Ruhrgebiets. Ihre großflächigen Siedlungsbauten sind noch heute stark landschaftsprägend.
Der Ruhrorter Industriepionier Franz Haniel (1779-1868) begann 1857 mit dem Abteufen von Schacht I der Zeche Rheinpreußen im heutigen Duisburger Stadtteil Homberg. Nach der Überwindung enormer technisch-geologischer Schwierigkeiten ging Schacht II 1875 noch vor Schacht I in Förderung.
Von Homberg aus wanderte die Zeche in den folgenden Jahren und Jahrzehnten weiter nach Norden. Zu Beginn der 1960er Jahre gehörten 9 Schächte zum Bergwerk. Die Förderung der Steinkohle erfolgte dabei seit 1962 zentral auf der Schachtanlage IX.
In den 1970er Jahren erfolgte der Verbund mit der Schachtanlage Rossenray zum Verbundbergwerk Rheinland. 1993 erfolgte der Verbund der Schächte Rossenray mit der Zeche Friedrich-Heinrich in Kamp-Lintfort zum Bergwerk West. Die östlichen Schächte Rheinberg und Rheinpreußen XIII und IX gingen an das rechtsrheinische Duisburger Bergwerk Walsum. Damit endet die Geschichte der Zeche Rheinpreußen und die Steinkohlenförderung in Moers im Jahr 1993.

(Martina Gelhar, LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit/Abteilung Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

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„Zeche Rheinpreußen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/SWB-261997 (Abgerufen: 19. November 2018)
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