Stadtteil Essen-Stoppenberg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Essen (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Ehemaliges Verwaltungsgebäude der Zeche Helene im Helenenpark in Stoppenberg

    Ehemaliges Verwaltungsgebäude der Zeche Helene im Helenenpark in Stoppenberg

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  • Hallofriedhof in Stoppenberg (2010)

    Hallofriedhof in Stoppenberg (2010)

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  • Blick über den Stadtteil Stoppenberg auf das heutige Stadtzentrum von Essen (2014). Rechts im Bild stehen Kühlturm-Gerippe der Ventilatorenkühler der Kokerei Zollverein in Essen-Stoppenberg.

    Blick über den Stadtteil Stoppenberg auf das heutige Stadtzentrum von Essen (2014). Rechts im Bild stehen Kühlturm-Gerippe der Ventilatorenkühler der Kokerei Zollverein in Essen-Stoppenberg.

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Namensgebend für den Ort Stoppenberg ist vermutlich der ca. 80 Meter hohe Kapitelberg und dessen benachbarte Hügel. Diese lassen den Eindruck einer stufenförmigen Anordnung erkennen – wahrscheinlich entwickelte sich aus „Stufenberg“ allmählich der heutige Name.

Die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1073 steht im Zusammenhang mit der Erbauung der Stiftskirche Maria in der Not durch die Essener Fürstäbtissin Schwanhild (auch Suanhild, gestorben um 1085) auf dem Kapitelberg.
Der Ort gehörte ab 1808 zur neugegründeten Munizipalität Altenessen mit Sitz in Stoppenberg, welche 1813 zur eigenständigen Bürgermeisterei Altenessen wurde. 1874 wurde aus dieser die Bürgermeisterei Stoppenberg neu ausgegliedert. Seit der Eingemeindung 1929 gehört Stoppenberg als Stadtteil Nr. 38 zum Essener Stadtbezirk VI. (Handbuch der Historischen Stätten NRW 2006, S. 336-347)

In Stoppenberg lag auf dem Gebiet des heutigen Gewerbegebiets Friedrich Ernestine die 1963/65 still- und niedergelegte Schachtanlage Zeche Friedrich Ernestine. Die mit dem größten Teil ihres Geländes ebenfalls im Stadtteil liegende und seit 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Zeche Zollverein (Schacht 12 und Schacht 1/2/8, Steinkohlebergbau bis 1986) erreicht man vom Zentrum Stoppenbergs aus über die in Richtung der Stadtteile Katernberg und Schonnebeck führende Gelsenkirchener Straße, die heutige Kreisstraße K21.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2010)

Stadtteil Essen-Stoppenberg

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1073
Koordinate WGS84
51° 28′ 51,95″ N, 7° 02′ 8,51″ O / 51.4811°, 7.0357°
Koordinate UTM
32U 363601.91 5705156.69
Koordinate Gauss/Krüger
2571991.2 5705678.79

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„Stadtteil Essen-Stoppenberg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-FJK-20100323-0002 (Abgerufen: 21. August 2017)
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