Issel / Dingdener Heide (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Düsseldorf 048)

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Bocholt, Hamminkeln, Isselburg, Rees, Rhede (Nordrhein-Westfalen), Wesel
Kreis(e): Borken (Kreis Borken), Kleve (Nordrhein-Westfalen), Wesel
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Heidelandschaft und Wald in der Dingdener Heide bei Hamminkeln im Kreis Wesel (2011).

    Heidelandschaft und Wald in der Dingdener Heide bei Hamminkeln im Kreis Wesel (2011).

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  • Schwarzbunte Holstein-Rinder auf einer Weide in Rees-Haldern (2008).

    Schwarzbunte Holstein-Rinder auf einer Weide in Rees-Haldern (2008).

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  • Sonnenaufgang bei Loikum

    Sonnenaufgang bei Loikum

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  • Obstbäume am Niederrhein bei Hamminkeln

    Obstbäume am Niederrhein bei Hamminkeln

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Der Bereich Issel / Dingdener Heide ist hier beschrieben als bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich (KLB) wie im Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Düsseldorf. Die wertbestimmenden Merkmale der historischen Kulturlandschaft werden für die Maßstabsebene der Regionalplanung kurz zusammengefasst und charakterisiert.

Kulturlandschaftsbereich (übergehend in den Kreis Wesel und in den Kreis Bocholt) mit zahlreichen historischen Elementgruppen:
Kloster Aspel: in parkähnlich gestalteter Landschaft mit Insel der um 1000 errichteten Burg im Aspeler Meer.
Haus Sonsfeld bei Haldern: Herrenhaus des 19. Jahrhunderts (anstelle des früheren Schlosses) mit Blauem Haus und Forsthaus in Waldparkanlage sowie Hoflandschaft Klein-Brahmel, angrenzend Haffensche Landwehr.
Haldern: Neugotische katholische Pfarrkirche St. Georg.
Battenbergturm bei Haldern: Spätgotischer Turm einer nicht weiter ausgeführten Wasserburg.
Haffen: Katholische Pfarrkirche St. Lambertus (15. Jahrhundert).
Haus Averforth: Herrenhaus des 17. Jahrhunderts mit Grabenanlagen.
Mehr: Historisches Dorf mit im Kern romanischer Pfarrkirche St. Vinzentius.
Schloss Bellinghoven: Neubau des 18. Jahrhunderts, im Kern Niederungsburg des 16. Jahrhunderts.
In urgeschichtlicher, römisch-germanischer und frühgeschichtlicher Zeit dichte Besiedlung und Landnutzung (Ackerflächen, seit der Eisenzeit auch Grünland; Gewinnung und Verarbeitung von Raseneisenerz), ausgedehnte Plaggeneschvorkommen bzw. künstliche Bodenaufträge mit guter Konservierung archäologischer Fundplätze; wüst gefallene Wasserburg Rosau.

Kulturlandschaftliches und denkmalpflegerisches Ziel im Rahmen der Regionalplanung ist eine erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung, insbesondere
  • Bewahren und Sichern der Elemente, Strukturen und Sichträume von Adelssitzen und Hofanlagen
  • Bewahren des Kulturlandschaftsgefüges
  • Bewahren überlieferter naturnaher Landschaftselemente
Aus: Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.): Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Düsseldorf. Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung, Köln 2013

Internet
Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Düsseldorf (Abgerufen: 30.12.2015)

Literatur

Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2013)
Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Düsseldorf. Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung. S. 113, Köln. Online verfügbar: http://www.kulturlandschaftsentwicklung-nrw.lvr.de, abgerufen am 28.11.2013

Issel / Dingdener Heide (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Düsseldorf 048)

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Archivauswertung, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 2012
Koordinate WGS84
51° 45′ 35,74″ N, 6° 32′ 20,59″ O / 51.75993°, 6.53905°
Koordinate UTM
32U 330164.49 5737202.82
Koordinate Gauss/Krüger
2537261.51 5736329.57

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„Issel / Dingdener Heide (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Düsseldorf 048)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-63599-20130330-16 (Abgerufen: 19. November 2018)
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