Militärische Gleisanlage und Kopfbahnhof in der Wahner Heide

„NATO-Bahnhof“

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Ehemalige Gleisanlage und Kopfbahnhof („NATO-Bahnhof“) (2011)

    Ehemalige Gleisanlage und Kopfbahnhof („NATO-Bahnhof“) (2011)

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  • Teil der ehemaligen Gleisanlage des "NATO-Bahnhof" (2011).

    Teil der ehemaligen Gleisanlage des "NATO-Bahnhof" (2011).

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  • Ehemalige Gleisanlage am Kopfbahnhof ("NATO-Bahnhof") (2011)

    Ehemalige Gleisanlage am Kopfbahnhof ("NATO-Bahnhof") (2011)

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  • Ehemalige Gleisanlage am Kopfbahnhof ("NATO-Bahnhof") in der Wahner Heide (2011)

    Ehemalige Gleisanlage am Kopfbahnhof ("NATO-Bahnhof") in der Wahner Heide (2011)

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  • Gleisanlage am Kopfbahnhof ("NATO-Bahnhof") in der Wahner Heide (2011).

    Gleisanlage am Kopfbahnhof ("NATO-Bahnhof") in der Wahner Heide (2011).

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  • Ehemalige Gleisanlage und Kopfbahnhof („NATO-Bahnhof“) (2011)

    Ehemalige Gleisanlage und Kopfbahnhof („NATO-Bahnhof“) (2011)

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  • Ehemalige Gleisanlage und Kopfbahnhof („NATO-Bahnhof“) (2011)

    Ehemalige Gleisanlage und Kopfbahnhof („NATO-Bahnhof“) (2011)

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  • Ehemalige Gleisanlage am Kopfbahnhof ("NATO-Bahnhof") in der Wahner Heide (2011).

    Ehemalige Gleisanlage am Kopfbahnhof ("NATO-Bahnhof") in der Wahner Heide (2011).

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  • Ehemalige Gleisanlage und Kopfbahnhof („NATO-Bahnhof“) (2011)

    Ehemalige Gleisanlage und Kopfbahnhof („NATO-Bahnhof“) (2011)

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  • Ehemalige Gleisanlage und Kopfbahnhof („NATO-Bahnhof“) (2011)

    Ehemalige Gleisanlage und Kopfbahnhof („NATO-Bahnhof“) (2011)

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Die Militärische Bahnlinie in der Wahner Heide
Bereits 1877/78 wurde mit dem Bau einer Förderbahn begonnen, um Material- und Munitionstransporte durchzuführen und Soldaten und Personal in das schwer zugängliche Gelände zu befördern. Die Bahnen fuhren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde. Mit der Zeit wurde die Bahn bis zum Ersten Weltkrieg immer weiter ausgebaut, so dass die Trasse schließlich einmal um das ganze Gelände des Truppenübungsplatzes führte.
Auch ein Bahnhof wurde gebaut. Der Bahnhof Altenrath (westlich der ehemaligen Siedlung Sand) war ein Fachwerkbau. Heute ist nur noch das Plateau dieses Bahnhofs (das mit Birken bestanden ist) im Gelände erkennbar. 1926 sollte die Bahn als Ausflugsbahn Verwendung finden, was jedoch nicht umgesetzt werden konnte. Zu Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die Bahngleise dann abgebaut.
Gut sichtbar ist noch die Trasse der alten Bahnstrecke, die ungefähr parallel zur Altenrather Straße verlief, durch eine Wallstruktur.

(Alexandra Lehmann / LVR-Umweltamt 2003)


Der „NATO-Bahnhof“
Unmittelbar südlich der Autobahn A 3 an der Anschlussstelle Königsforst liegt eine ehemalige Gleisanlage des belgischen Militärs, die von der Strecke der Aggertalbahn nach Süden abzweigte und in einem Kopfbahnhof im nördlichen Teil der Wahner Heide endete – dem so genannten „NATO-Bahnhof“.
Der am Ende des Porzer Wegs liegende viergleisige Kopfbahnhof diente seit den 1950er Jahren bis zum Abzug der belgischen Truppen 2004 als Umschlagplatz für Panzer, Militärfahrzeuge und Ausrüstung.
Heute ist von den ehemaligen gebäudlichen Einrichtungen nichts mehr zu erkennen, diese sind inzwischen zurückgebaut. Einzig die allmählich zuwuchernden Gleise, Weichen und Prellböcke befinden sich noch in ihrem Schotterbett. Auch die Beleuchtungsmasten stehen noch.

Die Gleisanlage und der Kopfbahnhof werden als „Überbleibsel der belgischen Truppen“, „lost sites“ bzw. „lost places“ – also verlorene, verlassene, aufgegebene oder vergessene Orte, Anlagen, Stätten – wie folgt beschrieben:
NATO-Bahnhof (…) Nur ein kleines Gebäude steht neben den Gleisen, in dem noch ein Sockel und die Kabeldurchführung zu erkennen sind – früher stand hier ein Stromaggregat mit VW-Motor, nebenan lag ein Sozialraum für die Mannschaft. Auch Telefon gab es am Gleis: sowohl das Bahnnetz als auch das Rösrather Ortsnetz waren angeschlossen.“ (www.pigasus.de)

Anfang 2011 wurde damit begonnen, den Bahnhof als Kompensationsmaßnahme für den Ausbau der A3 zwischen Köln-Delbrück und Mülheim zurückzubauen. Die Betonplatten wurden zerkleinert und abgefahren. Nebenan wurde eine Grünbrücke errichtet, um Wahner Heide und Königsforst zu verbinden und den heimischen Tieren wieder eine Möglichkeit zu geben, von einem Gebiet ins andere zu wechseln.

(Christoph Boddenberg / Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011)

Internet
www.pigasus.de/lost: Relikte in der Heide (Abgerufen: 22.09.2011)
de.wikipedia.org: Belgische Streitkräfte in Köln (Abgerufen: 15.09.2011)

Militärische Gleisanlage und Kopfbahnhof in der Wahner Heide

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1955 bis 1960, Ende 2004
Koordinate WGS84
50° 54′ 29,17″ N, 7° 06′ 53,02″ O / 50.9081°, 7.11473°
Koordinate UTM
32U 367454.99 5641298.44
Koordinate Gauss/Krüger
2578448.28 5642015.62

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„Militärische Gleisanlage und Kopfbahnhof in der Wahner Heide”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-16620-20110922-3 (Abgerufen: 12. Dezember 2017)
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