Naturschutzgebiet „Königsforst“

Teilgebiet der Bergischen Heideterrasse

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Gemeinde(n): Bergisch Gladbach, Köln, Overath, Rösrath
Kreis(e): Köln, Rheinisch-Bergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Bruchwald-Impression aus dem Königsforst (2013)

    Bruchwald-Impression aus dem Königsforst (2013)

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    Sticht, Holger / Bündnis Heideterrasse e. V.
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    Holger Sticht
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  • Die Kurtenwaldbachaue im Königsforst (2010)

    Die Kurtenwaldbachaue im Königsforst (2010)

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  • Waldweg im Königsforst bei Bergisch Gladbach im Sommer 2013.

    Waldweg im Königsforst bei Bergisch Gladbach im Sommer 2013.

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    Lagodny, Fabian
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    Lagodny, Fabian
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  • Königsfarn (2010)

    Königsfarn (2010)

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    Johanna Dahlmann
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  • Schlingnatter (2011)

    Schlingnatter (2011)

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    Schulze, Moritz / Biologische Station Haus Bürgel
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    Moritz Schulze
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  • Wildschweine am Flehbach im Königsforst (2015).

    Wildschweine am Flehbach im Königsforst (2015).

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    Peter Burggraaff
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Der Königsforst, das Waldgebiet im Drei-Städte-Eck von Köln, Bergisch Gladbach und Rösrath, ist ein Naturschutz-, FFH- und Vogelschutzgebiet. 1997 wurde der Wald auf Gebiet des Rheinisch-Bergischen Kreises als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Jahr 2000 folgte der Teil, der der Stadt Köln zugehörig ist. Gemeinsam mit der Brücker Hardt sowie dem Kurtenwald und seinem Naturschutzgebiet „Krumbach“ bildet der Königsforst den zweitgrößten Teilraum der Bergischen Heideterrasse, wenngleich das Naturschutzgebiet im Osten zu etwa einem Drittel über die naturräumliche Abgrenzung der Bergischen Heideterrasse hinaus und in den Bereich des Bergischen Landes hinein ragt.

Auch wenn die intensive Forstwirtschaft des 20. Jahrhunderts ihre deutlichen Spuren hinterlassen hat: Es sind Inseln naturnaher Waldbiotope wie Eichen-Buchenwälder, aber auch Moorreste, zahlreiche Quellen und Bachauen mit kleinen Stillgewässern erhalten geblieben. Hier hat sich der Orkan Kyrill im Jahr 2007 positiv ausgewirkt und Forste durch Keimzellen naturnaher Entwicklung ersetzt. Glockenheide, Baumpieper und Zauneidechse profitieren hiervon. Flutende Moorbinse, Südlicher Wasserschlauch, Knöterich-Laichkraut, Königsfarn, Edelkrebs, Schlingnatter und Kammmolch sind bundesweit gefährdete Arten, die im Königsforst noch vorkommen. Für die fast ausgestorbene Gelbbauchunke wird seit Jahren ein Naturschutzprogramm umgesetzt.

Einen guten Ausgangspunkt für die Erkundung des Königsforstes bilden zahlreiche Wanderparkplätze. Diese sind zum Beispiel entlang der Rösrather Straße und der L 170 sowie der
Lützerathstraße (Köln) zu finden, aber auch entlang der Friedrich-Offermann-Straße (Bergisch Gladbach).

(Biologische Station Rhein-Berg und Bündnis Heideterrasse, Erstellt im Rahmen des Projektes „Leitarten und Lebensräume der Bergischen Heideterrasse“. Ein Projekt des LVR-Netzwerks Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.bergische-heideterrasse.net: Königsforst (abgerufen 25.10.2016)
nsg.naturschutzinformationen.nrw.de: Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW (abgerufen 26.10.2016)

Naturschutzgebiet „Königsforst“

Schlagwörter
Ort
Bergisch Gladbach, Köln, Rösrath
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 1997 bis 2000
Koordinate WGS84
50° 55′ 57,98″ N, 7° 08′ 50,76″ O / 50.93277°, 7.14743°
Koordinate UTM
32U 369823.04 5643983.07
Koordinate Gauss/Krüger
2580705.85 5644795.01

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„Naturschutzgebiet „Königsforst“”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-257283 (Abgerufen: 23. Februar 2018)
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