Alte Feuerwache Bonn

Kaserne der Feuerwehr Bonn in der Maxstraße

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Bonn
Kreis(e): Bonn
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 44′ 10,26″ N: 7° 05′ 49,49″ O 50,73618°N: 7,09708°O
Koordinate UTM 32.365.721,91 m: 5.622.214,83 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.577.490,99 m: 5.622.872,62 m
  • Historische Aufnahme der Alten Feuerwache Bonn in der damaligen Maxstraße im Jahr ihrer Fertigstellung und des Bezugs 1905.

    Historische Aufnahme der Alten Feuerwache Bonn in der damaligen Maxstraße im Jahr ihrer Fertigstellung und des Bezugs 1905.

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  • Auf das Jahr 1910 datierte Fotopostkarte mit der Alten Feuerwache Bonn in der damaligen Maxstraße. Die Aufschrift der Karte lautet "Bonn a. Rh., Städtische Feuerwache, Erbaut 1904".

    Auf das Jahr 1910 datierte Fotopostkarte mit der Alten Feuerwache Bonn in der damaligen Maxstraße. Die Aufschrift der Karte lautet "Bonn a. Rh., Städtische Feuerwache, Erbaut 1904".

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  • Historische Aufnahme der Alten Feuerwache Bonn in der damaligen Maxstraße / Karl-Marx-Straße (1922).

    Historische Aufnahme der Alten Feuerwache Bonn in der damaligen Maxstraße / Karl-Marx-Straße (1922).

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  • Historische Aufnahme des Ornaments auf dem Giebel der Alten Feuerwache Bonn (1924); dargestellt ist Sankt Florian, der Schutzpatron der Feuerwehrleute.

    Historische Aufnahme des Ornaments auf dem Giebel der Alten Feuerwache Bonn (1924); dargestellt ist Sankt Florian, der Schutzpatron der Feuerwehrleute.

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  • Historische Aufnahme der festlich geschmückten Alten Feuerwache Bonn in der damaligen Karl-Marx-Straße (9. August 1924), davor drei Feuerwehrfahrzeuge und ein Krankenwagen.

    Historische Aufnahme der festlich geschmückten Alten Feuerwache Bonn in der damaligen Karl-Marx-Straße (9. August 1924), davor drei Feuerwehrfahrzeuge und ein Krankenwagen.

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  • Ein von der Alten Feuerwache ausrückender Löschzug der Bonner Feuerwehr (1969), im Hintergrund sind die JVA Bonn und die Türme der Bonner Stiftskirche St. Johann Baptist und Petrus zu erkennen.

    Ein von der Alten Feuerwache ausrückender Löschzug der Bonner Feuerwehr (1969), im Hintergrund sind die JVA Bonn und die Türme der Bonner Stiftskirche St. Johann Baptist und Petrus zu erkennen.

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  • Löschfahrzeuge vor der Alten Feuerwache Bonn in der Maxstraße (um 1969), im Nachbargebäude rechts befindet sich das Sexkino "Scala".

    Löschfahrzeuge vor der Alten Feuerwache Bonn in der Maxstraße (um 1969), im Nachbargebäude rechts befindet sich das Sexkino "Scala".

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  • Aufnahme der Alten Feuerwache Bonn während ihres Abbruchs 1973; links im Bild der rückwärtige Hof, u.a. mit einem Schlauch- und Übungsturm der Feuerwehr.

    Aufnahme der Alten Feuerwache Bonn während ihres Abbruchs 1973; links im Bild der rückwärtige Hof, u.a. mit einem Schlauch- und Übungsturm der Feuerwehr.

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  • Eine Radierung von François Rousseau von etwa 1780 zeigt den Brand des kurfürstlichen Schlosses in Bonn im Jahr 1777 von der heutigen Fürstenstraße aus gesehen. In der Bildmitte befindet sich der sogenannte Ferdinandbau mit seinen hohen, gemauerten Kaminen.

    Eine Radierung von François Rousseau von etwa 1780 zeigt den Brand des kurfürstlichen Schlosses in Bonn im Jahr 1777 von der heutigen Fürstenstraße aus gesehen. In der Bildmitte befindet sich der sogenannte Ferdinandbau mit seinen hohen, gemauerten Kaminen.

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    Rousseau, François / Stadtarchiv Bonn
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    Rousseau, François
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Die Alte Feuerwache in der damaligen Bonner Maxstraße wurde ab 1904 erbaut und konnte am 13. August 1905 im Rahmen einer feierlichen Übergabe bezogen werden. Die Wache war bis 1973 in Betrieb und wurde 1974 abgerissen.

Brandschutz in Bonn vor um 1900
Die Alte Feuerwache in der Maxstraße
Der Standort der Wache auf historischen Karten
Brandschutz in Bonn heute
Quelle, Internet, Literatur

Brandschutz in Bonn vor um 1900
Eine Brandordnung des Kurfürsten Maximilian Heinrich von Bayern (1621-1688, Erzbischof von Köln ab 1650) gibt im Jahr 1672 erste Hinweise auf einen organisierten Brandschutz in Bonn. Die Verordnung zählt vorhandene Brandschutzmittel auf und sah die Bestellung von Brandmeistern und Brandschützen vor.
Nur ein Jahrhundert später zeigte der tagelange Brand, der 1777 den Hauptkomplex des Kurfürstlichen Schlosses zerstörte, deutlich die Grenzen der damaligen Leistungsmöglichkeiten auf.
Im Sinne des Brandschutzes wurde „feuergefährliches Tabakrauchen“, das in „unvorsichtiger Weise eine Brandstiftung veranlasst“, mit einer „bedeutende[n] zuchtpolizeiliche[n] Geldstrafe“ belegt (Bekanntmachung vom 13.05.1829 im Bonner Wochenblatt).
Im Jahr 1830 wurde eine Feuerlöschordnung für die Stadt Bonn erlassen, welche die Verantwortung für den Feuerschutz dem Oberbürgermeister bzw. einem von ihm bestimmten Vertreter auferlegte, dem wiederum ein „Löschungsrat“ zur Seite stand (vgl. die umfassende Darstellung unter de.wikipedia.org). Für die Jahre 1839 und 1840 wurde das städtische Budget für die Erhaltung der vorhandenen „Feuerlöschgeräthschaften“ mit jeweils 150 Thalern festgesetzt (Bekanntmachung vom 05.01.1840 in der Beilage zum Bonner Wochenblatt). Bemühungen der Stadt in den 1850er-Jahren, eine organisierte Feuerwehr in Form einer freiwillig besetzten Feuerwehr-Compagnie zu gründen, blieben erfolglos.

Erst zum 20. September 1862 konnte ein freiwilliges Löschung- und Rettungs-Corps gebildet werden, das sich bis 1866 ausschließlich aus der Feuerlösch-Abteilung der Bonner Turner rekrutierte und deswegen in diesen Jahren als „Turner-Feuerwehr“ bezeichnet wurde. Die Wehr „umfasste 60 Mann in Uniform und eine von der Feuerversicherungsanstalt überlassene Spritze.“ (de.wikipedia.org)
Nur wenige Tage später kam es in der Nacht vom 18. auf den 19. Oktober 1862 infolge von Arbeiten am Dach des neuen Bonner Arresthauses zu einem Brand, der aber glücklicherweise rechtzeitig bemerkt und rasch mit einem nur „höchst unerheblichen Schaden ... sofort im Entstehen erstickt“ werden konnte. Der glimpflich ausgegangene Brand wurde als „Zeugnis für die Bewährung“ der neuen städtischen Feuerwache gewertet, der man „eine leicht transportable Handspritze zu übergeben“ habe und die für nächtliche Einsätze auch „mit einer entsprechenden Anzahl Laternen und Fackeln zu versehen“ sei (Bonner Zeitung vom 21. und 26.10.1862).

In ihren ersten Jahren bestand die Bonner freiwillige Feuerwehr „aus gebildeten und kräftigen jungen Männern ..., ist vollständig equipiert und hält ununterbrochen ihre Übungen ab; sie bedient außer dem Wasserzubringer zwei vorzügliche Spritzen“ (Festschrift 1988).
Die städtischen Feuerlöschgeräte - eine zweirädrige und drei vierrädrige Spritzen, ein Gerätewagen, ein Hydrophor (eine handbetriebene Kolbenpumpe) und eine Anzahl von Leitern, Haken, Schläuchen und Eimern - wurden damals in einem ehemaligen Kapitel-Kelterhaus in der Straße In der Sürst (bis 1904, heutige Münsterstraße) aufbewahrt und durch eine Stationslaterne die ganze Nacht durch erleuchtet. Gleichwohl zeigten zwei größere Brände bereits 1865 und 1866, dass die Einrichtungen des Bonner Feuerlöschwesens noch unzulänglich waren.

Zum vorbeugenden Brandschutz wurden ab 1868 Brandsicherheitswachen durchgeführt, 1869 ein Feuerwehrturm auf einem Übungsplatz an der Poppelsdorfer Allee errichtet und ab 1874 der Ausbau eines städtischen (Lösch-) Wasserverteilungssystems betrieben, welches bis 1912 auf eine Zahl von 1.000 Hydranten anwuchs.
Bei einem Brand, der am 23. März 1888 von den Gebäuden des Hotels zum Stern auf die Minoritenkirche St. Remigius übersprang und deren Dachstuhl mitsamt Dachreiter vernichtete, gelang es mit „der ausdauernden Anstrengung und dem sachverständigen Eingreifen der Feuerwehr, die gefahrdrohende Weiterverbreitung des Feuers zu verhüten.“ (Festschrift 1988)
„Mit der Berufung von Josef Gemünd zum Branddirektor im Jahr 1897 wurde der Weg zu umfangreichen Fortschritten frei. Bereits ein Jahr darauf wurde mit 25 Feuerwehren und rund 1.000 Mitgliedern der Feuerwehrbezirksverband Bonn gegründet. In den Stadtteilen von Bonn und im Landkreis Bonn wurden zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Freiwillige Feuerwehren gegründet.“ (de.wikipedia.org und Festschrift 1988)
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Die Alte Feuerwache in der Maxstraße
Bestrebungen zur Einrichtung einer dauerhaft besetzten Feuerwehrkaserne in der Bonner Maxstraße führten bereits am 27. November 1891 zu einem entsprechenden Beschluss der Stadtverordneten-Versammlung, der allerdings mit Wirkung vom 8. März 1895 wieder aufgehoben wurde. Das Vorhaben wurde erst um 1900 wieder aufgenommen und am 24. April 1903 wurde endgültig dessen Durchführung beschlossen (Festschrift 1988).
Der Neubau entstand ab 1904 in der damaligen Bonner Maxstraße an der westlichen Seite des heutigen Friedensplatzes. Aufgrund des hier während der Bauphase festgestellten „sehr schlechten Baugrunds bis 7 m unter Erdoberfläche“ mussten die Fundamente des Gebäudes „wesentlich erbreitert und verstärkt werden“, weswegen sich die zunächst veranschlagte Summe für die Baukosten auf nunmehr 68.500 Mark erhöhte (Bonner Zeitung vom 18. Juni 1904)

Im Rahmen einer feierlichen Übergabe konnte die Bonner Feuerwehr schließlich zum 13. August 1905 ihre neu erbaute Feuerwache beziehen. Vor der Einweihung fand eine größere Schauübung auf dem Arndtplatz statt, nach der sämtliche Gerätschaften in die neue Wache überführt wurden. Anschließend war zu einem Gartenfest im Restaurant der damaligen „zweiten“ Beethovenhalle am Vierecksplatz in der Brückenstraße (heute Berliner Freiheit 20-24) geladen. Jedoch:
„Als die Feierlichkeit im besten Gange war, wurde ein Großfeuer gemeldet. In der Lackfabrik von Gebrüder Borneveld am Dransdorferwege war Feuer ausgebrochen. Die aktiven Mitglieder der Feuerwehr rückten sofort nach der Brandstätte aus und konnten erst gegen 9 Uhr zu der Festfeier im Dreikaisersaal wieder eintreffen.“ (Bonner Zeitung vom 15. August 1905)

Historische Aufnahmen zeigen das durch fünf Fensterachsen gegliederte Gebäude. Im Erdgeschoss befanden sich nebeneinander fünf Garagen und an der rechten Gebäudeseite war eine zweiachsige Zentrale angebaut. Nächster Nachbar nach rechts hin war das ab 1949 betriebene „Apollo“-Kino in der damaligen Karl-Marx-Straße 11 mit mehr als 500 Plätzen, das in seinen letzten Jahren bis um 1967/70 als „Scala - Wunderland der Pornografie“ firmierte (allekinos.com und Abb.).
Ein farbig bemaltes Ornament auf dem mächtigen Treppengiebel an der Straßenfront der Feuerwache stellte den Schutzpatron der Feuerwehrleute Sankt Florian dar. Auf dem rückwärtigen Hof des Wachgebäudes waren die Reservefahrzeuge untergebracht. Hier befanden sich in verschiedenen Gebäudeteilen u.a. eine KFZ-, eine Atemschutz- und eine Funkwerkstatt, eine Schuhmacherei, eine Waschhalle, ein Schlauch- und Übungsturm sowie ein Unterrichtsraum (www.xn--pensionre-bf-bonn-wqb.de).
Die Feuerwache wurde auch als „Kaserne“ bezeichnet, da sie dauerhaft von dem Wehrführer und weiteren acht Berufsfeuerwehrleuten bewohnt war, die somit jederzeit zum Einsatz verfügbar waren.

Zeitgleich mit der Eröffnung der Wache wurden verschiedene Löschgerätschaften neu beschafft und ein erster Bonner Rettungswagen sowie ein Gerätewagen in Dienst gestellt.
Im Jahr 1907 wurde ein neuer Dampfautomobilwagen für rund 20.000 Mark angeschafft. 1910 wurde dieser durch einen elektromobilen Mannschaftswagen ersetzt, der Platz für 14 Mann bot und über eine Gasspritze und zwei Wasserbehälter verfügte.
1912 wurde die Zahl der öffentlichen Melde- und Alarmstellen in Bonn auf 54 erweitert und zum 1. April des Jahres wurde eine neue Feuermelde-Telegraphenanlage in Betrieb genommen, die bis 1965 in Betrieb war. Im Jahr 1913 zählte die freiwillige Feuerwehr des Stadtkreises Bonn 296 aktive Mitglieder, die in 12 Löschzüge eingeteilt waren (Festschrift 1988).
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Der Standort der Wache auf historischen Karten
Auf den historischen Blättern der Preußischen Neuaufnahme (1891-1912) und den topographischen Karten TK 1936-1945 ist die Feuerwache nicht gesondert verzeichnet (vgl. Kartenansicht). Stadtpläne von 1926 und 1930 zeigen die Lage des Feuerwehrgebäudes jedoch deutlich als „Feuerwehr Gb.“ zwischen dem kleinen Maargäßchen und der Maxstraße (www.landkartenarchiv.de).
Der Abschnitt der Maxstraße zwischen Breite Straße und Heerstraße hieß zwischen 1922 und 1933 und dann nochmals zwischen 1949 und 1961 Karl-Marx-Straße (stadtplan.bonn.de).

Die Alte Feuerwache war bis 1973 in Betrieb. Während der Erbauung des Neuen Stadthauses wurde das Gebäude 1974 abgerissen (www.xn--pensionre-bf-bonn-wqb.de). Heute wird das frühere Areal der Wache weitestgehend von dem 2012 bis 2014 entstandenen Neubau der Sparkasse KölnBonn eingenommen, die als Sparkasse Bonn bereits seit 1913 einen Sitz am Friedrichsplatz, dem heutigen Friedensplatz, unterhalten hatte.
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Brandschutz in Bonn heute
Die Berufsfeuerwehr Bonn wird seit Ende des Zweiten Weltkriegs unter städtischer Verwaltung geführt. Seit der kommunalen Neuordnung im Jahr 1969 verfügte sie über drei hauptamtlich besetzte Feuerwachen für das Bonner Zentrum (Feuerwache 1 in Tannenbusch am Lievelingsweg), für Beuel (Feuerwache 2 in der Maarstraße) und für Bad Godesberg (Feuerwache 3 in der Friesdorfer Straße) sowie seit der Aufnahme des dortigen Vollbetriebs im Januar 2019 über die Wache der Werks- und Berufsfeuerwehr am Universitätsklinikum Bonn (Feuerwache 5).
Neben der Berufsfeuerwehr, die heute etwa 370 Feuerwehrbeamt*innen und weitere 40 Mitarbeiter*innen in Verwaltung und Technik beschäftigt, sind etwa 500 aktive Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren in 21 auf das Stadtgebiet verteilten Löschzügen organisiert, um bei Bränden und Unglücksfällen schnelle Hilfe zu leisten (www.bonn.de).
Die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren in Bonn betreiben alle auch Jugendfeuerwehren, in denen Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren organisiert sind. Die Löscheinheiten Bad Godesberg und Rheindorf betreiben darüber hinaus mit den „Feuerfüchsen“ und den „Feuerdrachen“ Kinderfeuerwehren, in denen Kinder bereits ab dem 6. Lebensjahr die Feuerwehr spielerisch kennenlernen und damit an eine Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr herangeführt werden (www.jugendfeuerwehr-bonn.de).
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(Franz-Josef Knöchel, Digitales Kulturerbe LVR, 2022 / freundliche Hinweise von Herrn Klaus Rick sowie Abbildungen und Zeitungsartikel aus dessen Sammlung, 2022)

Quellen
Aus der Sammlung Klaus Rick (Auszug):
  • „Statuten der Bonner Turner-Feuerwehr“ (erlassen am 10.09.1862), in: Bonner Zeitung vom 26.09.1862.
  • „Bericht über einen Brand des im Bau befindlichen Untersuchungsgefängnisses in Bonn“ und Leserbrief zu dem vorstehenden Bericht, in: Bonner Zeitung vom 21.10.1862 und 26.10.1862.
  • „Nachkredit für den Neubau eines Feuerwehrgebäudes“, in: Bonner Zeitung vom 18.04.1904.
  • Bericht zur Eröffnungsfeier der Feuerwache, in: Bonner Zeitung vom 15.08.1905.

Internet
www.bonn.de: Feuerwehr (abgerufen 26.04.2022)
www.xn--pensionre-bf-bonn-wqb.de: Pensionäre der Berufsfeuerwehr Bonn, Feuerwehrgeschichte (mit zahlreichen historischen Abbildungen zu den Wachen, den Fahrzeugen und zu Großeinsätzen, abgerufen 27.04.2022)
de.wikipedia.org: Feuerwehr Bonn (abgerufen 26.04.2022)
allekinos.com: Bonn, Apollo (abgerufen 28.04.2022)
stadtplan.bonn.de: Straßenverzeichnis, Maxstraße (abgerufen 26.04.2022)
www.landkartenarchiv.de: Stadtplan von Bonn (Februar 1926), 1:11.000 (abgerufen 27.04.2022)
www.landkartenarchiv.de: Stadtplan von Bonn mit Beuel (1930), 1:20.000 (abgerufen 27.04.2022)
www.jugendfeuerwehr-bonn.de: Jugendfeuerwehr Bonn (abgerufen 26.04.2022)
www.jugendfeuerwehr-bonn.de: Kinderfeuerwehr - die „Feuerfüchse“ Bad Godesberg (abgerufen 26.04.2022)
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Literatur

Feuerwehr Bonn-Mitte (Hrsg.) (1988)
Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum 1988. o. O.

Alte Feuerwache Bonn

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Friedensplatz
Ort
53111 Bonn - Zentrum
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Fotos, Literaturauswertung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger, Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn 1904 bis 1905, Ende 1973 bis 1974

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„Alte Feuerwache Bonn”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-343612 (Abgerufen: 9. August 2022)
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