Kulturpark Sayn

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde, Museen
Gemeinde(n): Bendorf
Kreis(e): Mayen-Koblenz
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Ein Luftbild von Sayn mit Blick nach Osten auf den Strombergsporn mit der Burg Sayn (2009).

    Ein Luftbild von Sayn mit Blick nach Osten auf den Strombergsporn mit der Burg Sayn (2009).

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  • Der Kletterwald in Sayn (2009)

    Der Kletterwald in Sayn (2009)

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  • Blick nach Osten über den Sayner Schlosspark mit Teich (2014); im Hintergrund sieht man Schloss Sayn am Fuß des Strombergsporns und Burg Sayn auf dem Burgberg.

    Blick nach Osten über den Sayner Schlosspark mit Teich (2014); im Hintergrund sieht man Schloss Sayn am Fuß des Strombergsporns und Burg Sayn auf dem Burgberg.

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    Paus, Karolina
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    Karolina Paus
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Die Entstehung des Kulturparks
Der „Kulturpark Sayn“ ist ein touristisches Konzept, welches durch die geballte Kraft vieler Akteure entwickelt wurde. Unter der Leitung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur waren 2007/2008 beispielsweise neun Hochschulen des Landes an der Planung beteiligt. Die „Arbeitsgruppe Kulturpark Sayn“ von Prof. Tavernier verband in diesem Konzept die kunst- und kulturhistorischen Aspekte des Ortes in einem Ensemble aus neun Kulturdenkmälern und Touristenattraktionen.

Die Möglichkeiten, welche der „Kulturpark Sayn“ dem Besucher bietet
Im malerischen neugotischen Schloss befindet sich das Rheinische Eisenkunstguss-Museum. Im Museum taucht der Besucher in die imposante Welt des Eisenkunstgusses und der Fürstenfamilie ein, oder wandelt auf den Wegen des Schlossparks und des Schmetterlingsgarten.

Die Gießhalle der Sayner Hütte ist ein beindruckendes Beispiel für historische, industrielle Architektur und das Mühlrad der Heinsmühle klappert, während Besucher einen Einblick in die Geschichte des Handwerks des Müllers erhalten. In der Schlosskapelle sowie in der Abtei kommen die Liebhaber sakraler Kunst und Architektur auf ihre Kosten, während der Rheinsteig und der Saynsteig die Besucher auf die Burg Sayn führen. Auf der Burg und am rekonstruierten Limesturm, einem Standort des UNESCO Welterbes, lohnt sich der Ausblick über das Brexbachtal, auf den Rhein und das Neuwieder Becken. Schwindelfreie Besucher können sich im Kletterpark in den Kronen von Bäumen austoben, welche zu den höchsten des Landes gezählt werden.

(Karolina Paus, Universität Koblenz-Landau, 2015)

Quellen
Gespräche und freundliche Hinweise von Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, Herrn Förster Johannes Biwer (Forstrevier Bendorf), Herrn Gernot Kallweit (PR, Presse und Marketing, Brexbachtalbahn e.V. Bendorf), Frau Margret Heinrich (Stadtverwaltung Bendorf/Rhein, FB 5 Wirtschaftsförderung, FG 5.3 Tourismus), Herrn Peter Siebenmorgen (Privates Heimatarchiv Sayn) und Mitarbeiter des Schlosses Sayn, 2015.

Internet
www.sayn.de: Kulturpark Sayn (abgerufen 21.03.2015)

Literatur

Tavernier, Ludwig / Arbeitsgruppe Kulturpark Sayn (Hrsg.) (2011)
Kulturlandschaft Sayn. Regensburg.

Kulturpark Sayn

Schlagwörter
Ort
56170 Bendorf - Sayn
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde, Museen
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 2007 bis 2008
Koordinate WGS84
50° 26′ 18,08″ N, 7° 34′ 29,03″ O / 50.43835°, 7.57473°
Koordinate UTM
32U 398788.89 5588341.4
Koordinate Gauss/Krüger
3398823.48 5590136.98

Empfohlene Zitierweise

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„Kulturpark Sayn”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-117905-20150312-2 (Abgerufen: 16. August 2018)
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