Brexbachtal von Sayn bis Grenzau

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Alsbach, Bendorf, Höhr-Grenzhausen, Kammerforst (Rheinland-Pfalz), Nauort, Ransbach-Baumbach
Kreis(e): Mayen-Koblenz, Westerwaldkreis
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Der Bahnhof Grenzau im Westerwaldkreis an der Brexbachtalbahn in den 1980er Jahren, in der Bildmitte zwei "Uerdinger Schienenbusse" und links eine dieselhydraulische Lokomotive Baureihe V 100, Typ 212, der Deutschen Bundesbahn.

    Der Bahnhof Grenzau im Westerwaldkreis an der Brexbachtalbahn in den 1980er Jahren, in der Bildmitte zwei "Uerdinger Schienenbusse" und links eine dieselhydraulische Lokomotive Baureihe V 100, Typ 212, der Deutschen Bundesbahn.

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    Kallweit, Gernot / Brexbachtalbahn e.V. Bendorf
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  • Das Brexbachtal auf einer Postkarte aus dem "Luftkurort Sayn", in der Bildmitte ein Teil der Strecke der Brexbachtalbahn (vermutlich 1920er bis 1940er Jahre).

    Das Brexbachtal auf einer Postkarte aus dem "Luftkurort Sayn", in der Bildmitte ein Teil der Strecke der Brexbachtalbahn (vermutlich 1920er bis 1940er Jahre).

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  • Das Brexbachtal mit der Brexbachtalbahn (historische Aufnahme zwischen 1910 und 1920).

    Das Brexbachtal mit der Brexbachtalbahn (historische Aufnahme zwischen 1910 und 1920).

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Östlich von Höhr-Grenzhausen, nahe Grenzau und an der Nordflanke der Montabaurer Höhe, vereinigen sich die Quellarme des Brexbachs, der „Hinterste Bach“ und der „Vorderste Bach“. Der ca. 21 Kilometer lange Brexbach durchschneidet das enge und steilhängige Brexbachtal, welches sich bei Grenzau, Höhr-Grenzhausen und bei Sayn in der Talsohle aufweitet.

Das Engtal ist ein beispielhaftes, durch starke Erosion entstandenes Mittelgebirgstal, welches gemäß der Streichrichtung des Faltengebirges verläuft und dessen Talsohle oft von engen Mäanderschlingen geprägt ist. An den Flanken der Täler befinden sich aufgeschlossene Tonschieferschichten mit fossilen Einschlüssen ehemaliger Meeresbewohner. Der Rotbuchenwald wurde teilweise durch Fichtenwald ersetzt. Nahe des Brexbachs, in den Auen, findet man Eschen, Schwarz-Erlen, Mädesüß und den geschützten Straußfarn. Neben Meisen- und Spechtarten finden sich auch andere Vogelarten wie Gebirgsstelzen und Pirole.

Gegenüber der Burg Sayn, welche sich auf dem Sporn des sogenannten „Stromberger Rückens“ befindet, sieht man am bewaldeten Hang einen Teil der Eisenbahnstrecke der Brexbachtalbahn („Brex“), die Sayn und Grenzau verbindet. Diese Eisenbahnstrecke entstand Ende des 19. Jahrhunderts. Im Sayner Schlosspark mündet der Brexbach in den Saynbach, dieser fließt wiederum in den Rhein.

(Karolina Paus, Universität Koblenz-Landau, 2015)

Quellen
Gespräche und freundliche Hinweise von Förster Johannes Biwer, Forstrevier Bendorf.

Literatur

Kremer, Bruno P. / Meyer, Wilhelm / Roth, Hermann J. / Klein, Hans / Fischer, Eberhard (1999)
Natur am Mittelrhein: Themen, Tips und Touren. S. 218-220. o. O.
Tavernier, Ludwig / Arbeitsgruppe Kulturpark Sayn (Hrsg.) (2011)
Kulturlandschaft Sayn. Regensburg.

Brexbachtal von Sayn bis Grenzau

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Koordinate WGS84
50° 26′ 36,59″ N, 7° 38′ 51,9″ O / 50.4435°, 7.64775°
Koordinate UTM
32U 403984.29 5588816.37
Koordinate Gauss/Krüger
3404020.93 5590612.17

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„Brexbachtal von Sayn bis Grenzau”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-117857-20150311-8 (Abgerufen: 23. Februar 2018)
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