Oberes Strundetal

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Bergisch Gladbach
Kreis(e): Rheinisch-Bergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
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    Die Strunde bei Gut Schiff

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Ein kleiner Bachlauf im Bergischen Land war früher einmal „der fleißigste Bach Deutschlands“
Die Strunde - eigentlich ein unscheinbarer, kleiner Wasserlauf - wurde durch verschiedene Faktoren der naturräumlichen Ausstattung zu einem bedeutenden Entwicklungskern der Region. Dazu zählen ein großes Einzugsgebiet des Gewässers, ausreichende Niederschlagsmengen im Bergischen Land und ein besonderer geologischer Untergrund, der unterirdisch große Mengen Wasser den zahlreichen Quellen zuführt.

Geologie des Strundetals
Die Strunde durchfließt die geologische Formation der Bergisch Gladbach-Paffrather Kalkmulde, die vor ca. 300 Millionen Jahren im Zeitalter des Devon entstand. Zu dieser Zeit befand sich hier ein tropisch-warmes Flachmeer mit vorgelagerten Korallenbänken und Lagunen. Im Zuge der variskischen Gebirgsbildung wurden die Sedimente aus diesem Meer aufgefaltet. Es bildeten sich Senken und Sättel. In den Tälern und Mulden blieben die Kalkgesteine oftmals erhalten, während sie auf den Aufwölbungen oftmals vollständig abgetragen wurden. Eine dieser Mulden ist die Bergisch Gladbach-Paffrather Kalkmulde. Sie ist berühmt für ihren Fossilienreichtum und das ausgeprägte Karstrelief mit Dolinen, Trockentälern und Karstquellen.

Wirtschaftliche Bedeutung der Strunde
Aus einer solchen Karstquelle entspringt auch die Strunde bei Herrenstrunden. Viele Zuflüsse speisen den Oberlauf, so dass sich auf kurzer Strecke ein Fließgewässer bildet, das aufgrund einer im Jahresverlauf ausreichenden Wassermenge und der vorhandenen Reliefenergie, d.h. ausreichend Höhenunterschiede, die Möglichkeit bot, die Wasserkraft durch die Anlage zahlreicher Wasserräder zu nutzen.
So wurde die Strunde nicht nur zu einer der Lebensadern und Entwickungsleitlinien der industriellen Erschließung des Bergischen Landes sondern auch zum „fleißigsten Bach Deutschlands“, da sich hier rund 50 Mühlenstandorte wie Perlen an einer Kette aneinander reihten. Vor allem am Oberlauf bis Bergisch Gladbach gab es eine große Zahl vor allem oberschlächtig angetriebener Sägemühlen, Walkmühlen, Pulvermühlen, Papiermühlen und Hammerwerke.

(Anne Hentrich, LVR-Fachbereich Umwelt, 2011)

Das Obere Strundetal bei Bergisch Gladbach war KuLaDig-Objekt des Monats im Januar 2013.

Literatur

Jux, Ulrich (1974)
Geologische Naturdenkmäler in der Schlade und im Strundetal bei Bergisch Gladbach. (Beiträge zur Landesentwicklung, Band 33.) S. 98-103. Köln.
Jux, Ulrich / Strauch, Friedrich (1967)
Zum marinen Oligozän am Bergischen Höhenrand. In: Decheniana 118, 2, S. 125-133. o. O.
Sprunkel, Elke (2004)
Das Tal der Strunde in Bergisch Gladbach. Alte Industrie und neue Möglichkeiten. In: Köln und der Kölner Raum. Ein geographischer Exkursionsführer, (Kölner Geographische Arbeiten, Heft 82.) S. 229-235. Köln.
(1998)
GEOPfad Bergisch Gladbach. Bergisch Gladbach.

Oberes Strundetal

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Koordinate WGS84
50° 59′ 56,27″ N, 7° 09′ 40,92″ O / 50.99896°, 7.16137°
Koordinate UTM
32U 370985.64 5651318.49
Koordinate Gauss/Krüger
2581569.37 5652173.63

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„Oberes Strundetal ”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-11272-20110523-3 (Abgerufen: 21. Oktober 2017)
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