Grabstätte des Eishockeyspielers Otto Brandenburg auf dem Melatenfriedhof

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 56′ 19,34″ N: 6° 54′ 50,59″ O 50,93871°N: 6,91405°O
Koordinate UTM 32.353.443,77 m: 5.645.080,61 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.564.291,82 m: 5.645.225,80 m
  • Die massive Grabstätte des Eishockeyspielers Otto Brandenburg auf dem Melatenfriedhof in Köln-Lindenthal (2020).

    Die massive Grabstätte des Eishockeyspielers Otto Brandenburg auf dem Melatenfriedhof in Köln-Lindenthal (2020).

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  • Die massive Grabstätte des Eishockeyspielers Otto Brandenburg auf dem Melatenfriedhof in Köln-Lindenthal (2020)

    Die massive Grabstätte des Eishockeyspielers Otto Brandenburg auf dem Melatenfriedhof in Köln-Lindenthal (2020)

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  • Nahaufnahme der massiven Grabstätte des Eishockeyspielers Otto Brandenburg auf dem Melatenfriedhof in Köln-Lindenthal (2020)

    Nahaufnahme der massiven Grabstätte des Eishockeyspielers Otto Brandenburg auf dem Melatenfriedhof in Köln-Lindenthal (2020)

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  • Otto Brandenburg als junger Mann bei einem Spiel gegen Hamburg.

    Otto Brandenburg als junger Mann bei einem Spiel gegen Hamburg.

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  • Der "Kölner Eisklub" (KEK) unterwegs vor dem Laster von 'Novalux', der Firma des Vaters von Otto Brandenburg. Otto Brandenburg ist der dritte von links.

    Der "Kölner Eisklub" (KEK) unterwegs vor dem Laster von 'Novalux', der Firma des Vaters von Otto Brandenburg. Otto Brandenburg ist der dritte von links.

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Otto Brandenburg (1923-2010) war ein begnadeter Eishockeyspieler und -trainer aus Köln, der vor allem in dem noch immer existierenden Verein Preussen Krefeld aktiv war und mit diesem 1951 die deutsche Meisterschaft gewann. Mit der deutschen Nationalmannschaft erlangte er 1953 darüber hinaus die Vizeweltmeisterschaft und war Kölns erster Eishockey-Nationalspieler.
„Als Ju­gend­li­cher ent­deck­te Bran­den­burg sei­ne Lei­den­schaft für Eis­ho­ckey auf den zu­ge­fro­re­nen Wei­hern im Stadt­wald in Köln-Lin­den­thal, be­vor­zugt auf dem Deck­stei­ner Wei­her. Ei­nen Eis­ho­ckey-Ver­ein gab es in Köln noch nicht - der wur­de erst ge­grün­det, nach­dem am 12.12.1936 das Eis­sta­di­on an der Lent­stra­ße er­öff­net wor­den war.“ (www.rheinische-geschichte.lvr.de)

In Köln war Brandenburg später vor allem als Unternehmer tätig und betrieb die vom Vater gegründete Firma „Nova Lux“ in Braunsfeld, die Industrieleuchten vertrieb.

Bei der Grabstätte Otto Brandenburgs handelt es sich um ein imposantes Einzelgrab, welches Teil einer doppelten Grabanlage ist. Eine gleiche Grabstätte befindet sich rechts davon. Der polierte dunkle Grabstein ist übermannshoch. Ihm vorgelagert und von einer Grabeinfriedung aus dem selben Material eingegrenzt, befindet sich ein Beet, in dem verschiedene Bepflanzungen vorgenommen wurden.
Die Grabinschrift ist schlicht, es sind nur der Name Otto Brandenburgs sowie seine Lebensdaten verzeichnet. Nichts deutet auf seine Karriere als Eishockeyspieler hin. Darüber ist eine metallene Platte mit einer nächtlichen Szene am Meer befestigt. Der Grabstein wird oben von einem gedrungenen Kreuz abgeschlossen.
Die Grabstätte ist auf dem Melatenfriedhof auf Feld 60 zu finden (vgl. Friedhofsplan unter www.stadt-koeln.de).

(Katharina Grünwald, LVR-Redaktion KuLaDig, 2020/21)

Internet
www.rheinische-geschichte.lvr.de: Otto Brandenburg (Text: Renate Franz, abgerufen 14.01.2020)
de.wikipedia.org: Otto Brandenburg (Eishockeyspieler) (abgerufen 14.01.2020)
preussen-krefeld.de: KTSV Preussen Krefeld (abgerufen 14.01.2020)
www.haie.de: Trauer um Otto Brandenburg (abgerufen 14.01.2020)
www.stadt-koeln.de: Friedhof Melaten (abgerufen 14.01.2020)
www.stadt-koeln.de: Friedhofsplan (PDF-Datei, 313 kB, abgerufen 14.01.2020)

Literatur

Abt, Josef; Beines, Johannes Ralf; Körber-Leupold, Celia (Fotos) (1997)
Melaten. Kölner Gräber und Geschichte. Köln.
Beines, Johannes Ralf (2001)
Friedhof Melaten. In: Vom Botanischen Garten zum Großstadtgrün – 200 Jahre Kölner Grün, Köln.
Hormisch, Nadja (2003)
Der Melatenfriedhof in Köln. In: Gartenkunst im Rheinland vom Mittelalter bis zur Moderne., S. 194 ff.. o. O.
Priebe, Ilona (2009)
Friedhof Melaten. Vom Leprosenhaus zur Millionenallee. (Entdecker-Touren.) Köln.

Grabstätte des Eishockeyspielers Otto Brandenburg auf dem Melatenfriedhof

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Aachener Straße
Ort
50931 Köln - Lindenthal
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Kein
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 2010

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„Grabstätte des Eishockeyspielers Otto Brandenburg auf dem Melatenfriedhof”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-324072 (Abgerufen: 16. Juli 2024)
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