Luftwaffenkaserne Wahn

vormals „Camp Wahn“ bzw. „Camp Wahnheide“

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Köln , Troisdorf
Kreis(e): Köln , Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 51′ 35,21″ N: 7° 06′ 54,92″ O / 50,85978°N: 7,11526°O
Koordinate UTM 32.367.354,90 m: 5.635.924,62 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.578.566,61 m: 5.636.640,82 m
  • Kampfflugzeug Dassault-Breguet-Dornier "alpha jet", aufgestellt in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

    Kampfflugzeug Dassault-Breguet-Dornier "alpha jet", aufgestellt in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

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  • Gebäude aus der Erweiterungsphase 1936-1939 des Schießplatzes Wahn, heutige Chemnitzer Straße in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

    Gebäude aus der Erweiterungsphase 1936-1939 des Schießplatzes Wahn, heutige Chemnitzer Straße in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

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  • Historisches Gebäude von um 1895, Kommandantenhaus des Schießplatzes Wahn, heutige Augsburger Straße in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

    Historisches Gebäude von um 1895, Kommandantenhaus des Schießplatzes Wahn, heutige Augsburger Straße in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

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  • Das 1938 erbaute "Gebäude 1" auf dem Gelände der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahneide, vormaliges Wachgebäude am alten Haupttor, heute Sitz der Militärgeschichtlichen Sammlung (2019).

    Das 1938 erbaute "Gebäude 1" auf dem Gelände der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahneide, vormaliges Wachgebäude am alten Haupttor, heute Sitz der Militärgeschichtlichen Sammlung (2019).

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  • Historisches Gebäude des Schießplatzes Wahn, zunächst Marketenderhaus, später als Kapelle bzw. Garnisonskirche genutzt; heutige Celle Straße in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

    Historisches Gebäude des Schießplatzes Wahn, zunächst Marketenderhaus, später als Kapelle bzw. Garnisonskirche genutzt; heutige Celle Straße in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

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  • Eingangsbereich des Offizierheims in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

    Eingangsbereich des Offizierheims in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

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  • Wandbild mit einer Stadtansicht von Köln im Offizierheim der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

    Wandbild mit einer Stadtansicht von Köln im Offizierheim der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

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  • Holzkassettendecke im Offizierheim in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

    Holzkassettendecke im Offizierheim in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

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  • Informationtafel am Offizierheim des Schießplatzes Wahn, heutige Straße Am Casino in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

    Informationtafel am Offizierheim des Schießplatzes Wahn, heutige Straße Am Casino in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

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  • Lageplan "Camp Wahnheide": Kaserne und Schießplatz Wahn 1955 gegen Ende der Nutzung durch die britische Royal Air Force (2019).

    Lageplan "Camp Wahnheide": Kaserne und Schießplatz Wahn 1955 gegen Ende der Nutzung durch die britische Royal Air Force (2019).

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  • Kampfflugzeug Dassault-Breguet-Dornier "alpha jet", aufgestellt in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

    Kampfflugzeug Dassault-Breguet-Dornier "alpha jet", aufgestellt in der Luftwaffenkaserne Wahn in Köln-Wahnheide (2019).

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  • Tafel der britischen "Station F Wahn HQ 83 Group" der Royal Air Force, die zwischen 1945 und 1957 am vormaligen Schießplatz Wahn, später "Camp Wahn" bzw. Luftwaffenkaserne Wahn, stationiert war (2019).

    Tafel der britischen "Station F Wahn HQ 83 Group" der Royal Air Force, die zwischen 1945 und 1957 am vormaligen Schießplatz Wahn, später "Camp Wahn" bzw. Luftwaffenkaserne Wahn, stationiert war (2019).

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Seit der 1957 erfolgten Übergabe von der britischen Royal Air Force an Deutschland beherbergt die Luftwaffenkaserne Wahn mehrere Kommandobehörden und militärische und zivile Dienststellen der Bundeswehr bzw. Luftwaffe; ferner die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung.

Der ursprünglich preußische Schießplatz Wahn wurde im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht als Übungs- und Aufstellungsplatz verwendet. Nach einer Nutzung als Durchgangslager für Zwangsarbeiter durch US-amerikanische Truppen in den unmittelbaren Nachkriegsmonaten, erfolgte zum 15. Juni 1945 die Übergabe an die britische Royal Air Force, die das Gelände zu einem Militärflughafen ausbaute.
Zum 18. Juli 1957 wurde das Areal von Großbritannien an die Bundeswehr übergeben. Der bereits seit 1951 teilweise zivil genutzte Flugplatz wurde gleichzeitg endgültig für eine nicht-militärische Nutzung freigegeben und nachfolgend im Hinblick auf die Entwicklung der Bundeshauptstadt Bonn zum Verkehrsflughafen Köln/Bonn ausgebaut.

Die Bundeswehr-Luftwaffenkaserne Wahn liegt innerhalb der heutigen Kölner Stadtteile Grengel, Wahnheide und Wahn im Stadtbezirk Porz. Heute beherbergt die Kaserne am Kölner Standort mehrere Kommandobehörden und verschiedene militärische und zivile Dienststellen der Bundeswehr bzw. Luftwaffe; insgesamt sind hier aktuell etwa 4.300 Soldaten und 1.200 Zivilangestellte beschäftigt.
Ebenfalls in der Luftwaffenkaserne Wahn stationiert sind Teile der vom Bundesministerium der Verteidigung betriebenen Flugbereitschaft, die mit Langstreckenflugzeugen für den weltweiten Transport von Soldaten und Material zum Erhalt der Einsatzbereitschaft zuständig ist wie auch für Kranken- und Verwundetentransporte, zur Unterstützung humanitärer Hilfsmaßnahmen und nicht zuletzt für die Beförderung des politisch-parlamentarischen Führungspersonals.
Seit 2012 betreiben die kanadischen Luftstreitkräfte Royal Canadian Air Force (RCAF) als Gast der Kommando Unterstützungsverbände Luftwaffe und „Untermieter“ auf dem militärischen Teil des Flughafens mit der Einheit des Canadian Operational Support Hub ein kleines Transportkommando der 1. Canadian Air Division (Kanadische Luftdivision).

Auf der Kasernen-Grundfläche von rund 300 Hektar befinden sich mehr als 200 Gebäude – neben Einrichtungen für die Truppenteile und Dienststellen auch Bibliotheks- und Konferenzgebäude, Truppenküchen und Kantinen, jeweils ein Offizier- und Unteroffizierheim sowie ein Mannschaftsheim, eine kleine Garnisonskirche, ein Kindergarten, ein Friseursalon und nicht zuletzt auch die Dauerausstellung „Militärgeschichtliche Sammlung“ (vgl. untergeordneter Objekteintrag).
Neben zahlreichen historischen Gebäuden aus den verschiedenen Bau- und Erweiterungsphasen des Schießplatzes, des Flugplatzes und der Kasernen befindet sich auf dem Gelände ferner ein historischer Militärfriedhof mit Ehrenmalen.

Zur körperlichen Ertüchtigung stehen den Bediensteten drei Sporthallen, zwei Sportplätze, ein Mehrzweckascheplatz und neun Tennisplätze zur Verfügung. Ein Freibad wurde erst vor wenigen Jahren stillgelegt.
Ferner sind mit dem früheren Wasserrad, wenigen Mauerresten und dem Mühlteich am Scheuerbach Überreste der bereits 1359 erstmals urkundlich erwähnten historischen Wassermühle Scheuermühle (1968 abgebrochen) auf dem Areal erhalten.

(Franz-Josef Knöchel, Digitales Kulturerbe LVR, 2019 / freundliche Hinweise des Teams der Militärgeschichtlichen Sammlung vor Ort, 2019)

Internet
www.luftwaffe.de: Die Geschichte des Militärs in der Wahner Heide (abgerufen am 17.05.2013)
de.wikipedia.org: Luftwaffenkaserne Wahn (abgerufen 16.04.2019)

Literatur

Krix, Benno / Geschichts- und Heimatverein Rechtsrheinisches Köln e.V. (Hrsg.) (2018)
Vom Revue-Platz zum Zentrum der Luftwaffe. ein Beitrag zur Geschichte des Schießplatzes und der Luftwaffen-Kaserne in Wahnheite. In: Rechtsrheinisches Köln, Jahrbuch für Geschichte und Landeskunde, Bd. 42/43, o. O.
Luftwaffenunterstützungsgruppe Wahn (Hrsg.) (2014)
Herzlich Willkommen in der Luftwaffenkaserne Wahn. Kasernenbroschüre 2014. Köln.

Luftwaffenkaserne Wahn

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Flughafenstraße
Ort
51147 Köln - Grengel, Wahnheide und Lind
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Auswertung historischer Fotos, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1945 bis 1957

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Empfohlene Zitierweise
„Luftwaffenkaserne Wahn”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-291512 (Abgerufen: 12. Juli 2020)
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