Marmorbrücke in Villmar

Straßenbrücke in Villmar

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Villmar
Kreis(e): Limburg-Weilburg
Bundesland: Hessen
  • Südansicht der Marmorbrücke in Villmar (2017)

    Südansicht der Marmorbrücke in Villmar (2017)

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  • Kanal der Schleuse Villmar mit Marmorbrücke im Hintergrund und Wärterhaus (2017)

    Kanal der Schleuse Villmar mit Marmorbrücke im Hintergrund und Wärterhaus (2017)

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  • Kammer der Schleuse Villmar (2017)

    Kammer der Schleuse Villmar (2017)

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  • Wärterhaus, Tor und Kanal der Schleuse Villmar (2017)

    Wärterhaus, Tor und Kanal der Schleuse Villmar (2017)

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  • Oberseite der Marmorbrücke in Villmar, Blickrichtung Westen (2017)

    Oberseite der Marmorbrücke in Villmar, Blickrichtung Westen (2017)

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  • Seitenansicht der Nepomukstatue auf der Marmorbrücke in Villmar (2017)

    Seitenansicht der Nepomukstatue auf der Marmorbrücke in Villmar (2017)

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  • Oberseite der Marmorbrücke in Villmar, Blickrichtung Osten (2017)

    Oberseite der Marmorbrücke in Villmar, Blickrichtung Osten (2017)

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  • Nepomukstatue auf der Marmorbrücke in Villmar (2017)

    Nepomukstatue auf der Marmorbrücke in Villmar (2017)

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Die Marmorbrücke in Villmar wurde in den Jahren 1893 und 1894 erbaut, um den Bahnhof an den links der Lahn gelegenen Marktflecken Villmar und dort betriebene Steinbrüche anzubinden. Zuvor existierte an dieser Stelle bereits eine Fähre, die nächste Lahnbrücke befand sich in Runkel.

Die Brücke besteht aus drei Bögen, die jeweils 21,5 Meter lang sind. Sie ruht auf zwei Pfeilern. Als Baumaterial dienten Marmorblöcke aus nahegelegenen Steinbrüchen. Die Seitenverkleidung besteht ebenfalls aus lokalem Lahnmarmor verschiedener Sorten. Die Baukosten betrugen 150.000 Goldmark wovon 125.000 Goldmark für die Errichtung des Brückenbauwerks selbst dienten, der Rest entfiel auf den Bau der Zufahrtswege.

Die Brücke wurde 1995 saniert, wobei es dabei zu einer Vielzahl von Baumängeln kam. Diese Mängel führten zu Undichtigkeiten der Brücke: Von der Fahrbahn ausgehend sickert Wasser in das Bauwerk ein und verursacht zunehmende Schäden. Eine umfassende Sanierung der Fahrbahndecke und eine leichtere Sanierung des restlichen Bauwerks sind daher notwendig.

Auf der Brücke steht eine Statue des Brückenheiligen Johannes Nepomuk (um 1350 bis 1393). Diese in jüngerer Zeit errichtete Statue soll die Angst vor der Begehung der Brücke nehmen und Heimatvertriebene, die in Villmar Zuflucht fanden, begrüßen. Unter der Brücke steht auf einer Tafel geschrieben: „Johannes von Nepomuk – Zum Gedenken an die Vertreibung – 1946 – 1996“. Nepomukstatuen finden sich auf einer Vielzahl von Brücken, um eine sichere Überquerung des Bauwerks zu gewährleisten.

(Jörn Schultheiß, hessenARCHÄOLOGIE, 2017)

Internet
de.wikipedia.org: Marmorbrücke Villmar (abgerufen am 25.04.2017)
de.wikipedia.org: Johannes Nepomuk (abgerufen am 25.04.2017)
denkxweb.denkmalpflege-hessen.de: DenkXweb - Marmorbrücke Villmar (abgerufen am 25.04.2017)
nnp.de: Neue Nassauische Presse - Marmorbrücke ein Sanierungsfall (abgerufen am 25.04.2017)
nnp.de: Neue Nassauische Presse - Brücke in neue Heimat (abgerufen am 25.04.2017)

Marmorbrücke in Villmar

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Am Lahnufer
Ort
65606 Villmar
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Kulturdenkmal gem. § 9 DSchG Hessen
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 1894 bis 1895
Koordinate WGS84
50° 23′ 41,98″ N, 8° 11′ 16,19″ O / 50.39499°, 8.18783°
Koordinate UTM
32U 442272.8 5582864.76
Koordinate Gauss/Krüger
3442324.49 5584658.48

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Empfohlene Zitierweise
„Marmorbrücke in Villmar”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-267718 (Abgerufen: 26. Mai 2018)
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