Kulturlandschaft Schwalm-Nette

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Brüggen (Nordrhein-Westfalen), Grefrath, Jüchen, Korschenbroich, Mönchengladbach, Nettetal, Niederkrüchten, Schwalmtal (Nordrhein-Westfalen), Straelen, Viersen, Wachtendonk, Wassenberg, Wegberg, Willich
Kreis(e): Heinsberg, Kleve (Nordrhein-Westfalen), Mönchengladbach, Rhein-Kreis Neuss, Viersen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Lage der Kulturlandschaft Schwalm-Nette in Nordrhein-Westfalen

    Lage der Kulturlandschaft Schwalm-Nette in Nordrhein-Westfalen

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  • Heideweiher im Meinweg, Gemeinde Niederkrüchten, Kreis Viersen (2010)

    Heideweiher im Meinweg, Gemeinde Niederkrüchten, Kreis Viersen (2010)

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  • Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Schwalm-Nette" in Nordrhein-Westfalen

    Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Schwalm-Nette" in Nordrhein-Westfalen

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  • Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

    Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

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  • Ausschnitt aus der historischen Karte "Die Rheinprovinz unter französischer Herrschaft im Jahre 1813" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz von Wilhelm Fabricius, 1894).

    Ausschnitt aus der historischen Karte "Die Rheinprovinz unter französischer Herrschaft im Jahre 1813" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz von Wilhelm Fabricius, 1894).

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  • Die eingedeichte Nette bei Schloss Krickenbeck, Gemeinde Nettetal, Kreis Viersen

    Die eingedeichte Nette bei Schloss Krickenbeck, Gemeinde Nettetal, Kreis Viersen

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  • Das Schloss in Mönchengladbach-Rheydt

    Das Schloss in Mönchengladbach-Rheydt

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    Die Burg Brüggen, Kreis Viersen

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    Die Leuther Mühle in Nettetal-Leuth, Kreis Viersen

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Die Mäandersysteme von Schwalm und Nette durchziehen begleitet von Auenwäldchen, Feuchtwiesen und Mooren diese schwach reliefierte Landschaft. Die meist fruchtbaren Böden werden nach Westen hin von mit Kiefern bestockten Sandböden abgelöst. Eine markante Erhebung ist der Süchtelner Höhenzug.
Die Kulturlandschaft Schwalm-Nette bildet den Übergang zwischen der Börde und dem Niederrhein. In Verbindung mit den bis in die Altsteinzeit zurückreichenden archäologischen Funden stellen die Auensedimente wichtige Archive dar. Nach einer intensiven ackerbaulichen Nutzung in der Römerzeit – mit Mülfort als zentralem Ort – wurde der Raum vorwiegend ab dem 9. Jahrhundert wiederbesiedelt. In der Mitte und dem Süden bildeten sich geschlossene bzw. an den Terrassenrändern gereihte Siedlungen heraus. Nur im Nordosten finden sich Einzelhofstrukturen und Kleinstweiler.
Die Bezeichnung Flachsland verweist auf die Bedeutung des seit dem hohen Mittelalter betriebenen Flachsanbaus. Er war Grundlage des Textilgewerbes und der späteren Textilindustrie in Mönchengladbach („Manchester des Rheinlands“). Er hinterließ Flachsrösten, Wassermühlen zur Leinölgewinnung und charakteristische Industriedörfer. Wichtige Kulturlandschaftselemente sind die mittelalterlichen Burgenstandorte, Wälle und umfangreich erhaltenen Landwehrsysteme. An den Flüssen entstanden zahlreiche Mühlen und Wasserburgen. Einige künstliche Seen gehen auf die frühneuzeitliche Torfgewinnung zurück. Am nordöstlichen Rand verlief die Trasse des unter Napoleon begonnenen Nordkanals.
Militärische Relikte wie Bunkeranlagen aus der Zeit nach 1935 liegen im Grenzwald. Bei Rheindahlen wurde in den 1950er Jahren eine militärische Planstadt errichtet. Die Süchtelner Höhen, geprägt von Relikten der Niederwald- und Kopfbaumbewirtschaftung, entwickelten sich seit dem späten 19. Jahrhundert zum Erholungsraum.

Eine ausführliche Beschreibung der Kulturlandschaft findet sich in der Mediengalerie (PDF-Dokument).

Internet
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in NRW (Abgerufen: 09.10.2013)

Literatur

Landschaftsverband Westfalen-Lippe; Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2007)
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Grundlagen und Empfehlungen für die Landesplanung (Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen / Fachgutachten zum Kulturellen Erbe in der Landesplanung). 48, Münster, Köln.

Kulturlandschaft Schwalm-Nette

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 2001
Koordinate WGS84
51° 20′ 57,82″ N, 6° 13′ 46,42″ O / 51.34939°, 6.22956°
Koordinate UTM
32U 307079.54 5692323.78
Koordinate Gauss/Krüger
2516036.83 5690541.61

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„Kulturlandschaft Schwalm-Nette”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-EK-20080619-0017 (Abgerufen: 17. August 2017)
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