Wilhelmplatz in Nippes

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Landeskunde
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 57′ 47,14″ N: 6° 57′ 8,02″ O 50,9631°N: 6,95223°O
Koordinate UTM 32.356.201,03 m: 5.647.717,34 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.566.940,07 m: 5.647.972,99 m
  • Wilhelmplatz in Köln-Nippes (2021)

    Wilhelmplatz in Köln-Nippes (2021)

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    Wilhelmplatz in Köln-Nippes (2021)

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  • Postfiliale am Wilhelmplatz in Köln-Nippes (2021)

    Postfiliale am Wilhelmplatz in Köln-Nippes (2021)

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Der Wilhelmplatz, am Morgen Marktplatz, am Nachmittag Spielfläche für Kinder, ist wohl der bekannteste Ort in Nippes.

Benannt ist der Platz, ebenso wie die Wilhelmstraße, nach dem deutschen Kaiser Wilhelm I. Er ist annähernd quadratisch und nimmt den Raum eines Häuserblockes ein. Umgeben wird er von der Wilhelmstraße, der Auguststraße, der Viersener Straße und der Christinastraße. Rings um den Platz herum liegen die Nippeser Post, Apotheken und verschiedene Geschäfte.

Noch in den 60er und 70er Jahren des 19. Jahrhunderts gehörte das Areal, auf dem der heutige Wilhelmplatz liegt, zu einer Ziegelei und diente u.a. als Sandgrube. Im Jahre 1898, ein Jahrzehnt nach der Eingemeindung von Nippes nach Köln, erwarb die Stadt Köln das heutige Platzgelände und 1899 wurde dort ein Platz angelegt, auf dem dann ab dem 24. Juli 1900 ein regelmäßiger Wochenmarkt stattfand. Der Markt findet bis heute an jedem Werktag statt – das ist einmalig für Köln.

Die bisher letzte Renovierung und Umgestaltung des Wilhelmplatzes erfolgte im Jahre 1992. Im Zuge dieser Baumaßnahmen wurde an der Nordseite des Platzes ein multifunktionales Gebäude fertiggestellt, das eine ältere, unansehnliche Toiletten-, Kiosk- und Trafoanlage ersetzte. Die Bezeichnung „Nippeser Tadsch Mahal“ für dieses Gebäude wurde bei der Einweihung des Neubaus im Mai 1992 vom damaligen Oberbürgermeister Norbert Burger verwendet.

An der Ecke Christinastraße / Wilhelmstraße befindet sich seit 1898 die Nippeser Post. Nippes war unter den aufstrebenden linksrheinischen Industriegemeinden im Kölner Raum die erste, die 1863 ein eigenes Postamt erhielt. Der schmucke Backsteinbau, der einen markanten Turm hatte, wurde 1944 durch Bomben stark zerstört. In wesentlich schlichterer Form wurde das Gebäude 1950 wieder aufgebaut.

(Broschüre „Rundgang mit Tiefgang: Nippes“, Stadt Köln, 2016, PDF-Datei, 3,6 MB (abgerufen 20.07.2021))

Wilhelmplatz in Nippes

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Wilhelmplatz
Ort
50733 Köln - Nippes
Fachsicht(en)
Landeskunde
Erfassungsmaßstab
Keine Angabe
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1899

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„Wilhelmplatz in Nippes”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-339931 (Abgerufen: 30. November 2022)
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