Pletschbachquerung am Kölner Randkanal

Randkanal bei Roggendorf-Thenhoven

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Die Infotafeln stehen dort, wo der Kölner Randkanal das Tal des Pletschbachs kreuzt. Beschrieben werden die morphologische Lanschaftsentwicklung sowie die Auswirkungen von Rheinhochwässern auf diesen Bereich (2015).

    Die Infotafeln stehen dort, wo der Kölner Randkanal das Tal des Pletschbachs kreuzt. Beschrieben werden die morphologische Lanschaftsentwicklung sowie die Auswirkungen von Rheinhochwässern auf diesen Bereich (2015).

    Copyright-Hinweis:
    Gelhar, Martina / LVR-Abteilung Landschaftliche Kulturpflege
    Fotograf/Urheber:
    Martina Gelhar
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  • Der Kölner Randkanal entstand in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre. Er fasst in einem gemauerten Kanal die Sümpfungswässer des Braunkohlentagebaus sowie Oberflächenabflüsse (2015).

    Der Kölner Randkanal entstand in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre. Er fasst in einem gemauerten Kanal die Sümpfungswässer des Braunkohlentagebaus sowie Oberflächenabflüsse (2015).

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  • Die Infotafel steht an der Querung des Pletschbachtals durch den Kölner Randkanal. Sie ist Bestandteil des Themenpfads „Energie & Wasser – Kölner Randkanal“ des Zweckverbands Kölner Randkanal (2015).

    Die Infotafel steht an der Querung des Pletschbachtals durch den Kölner Randkanal. Sie ist Bestandteil des Themenpfads „Energie & Wasser – Kölner Randkanal“ des Zweckverbands Kölner Randkanal (2015).

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    Zweckverband Kölner Randkanal
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    Zweckverband Kölner Randkanal
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Entlang des Kölner Randkanals wurde 2014 ein Themenpfad „Energie & Wasser - Kölner Randkanal“ durch den Zweckverband Kölner Randkanal eingerichtet. An der Stelle, wo der Randkanal bei Roggendorf-Thenhoven das Tal des Pletschbachs kreuzt, entstand diese Erzählstation Pletschbach.
Der Pletschbach ist heute ein kleines, wasserloses Gerinne, das lediglich bei Hochwasser über 12,50 Meter Kölner Pegel oder Starkregen teilweise Wasser führt. Man kann den trockenen Graben unweit des Standorts bei Haus Furth erkennen. Auch der ehemalige Wassergraben von Haus Arff wurde aus dem Pletschbach gespeist ebenso die Gräben der im 14. Jahrhundert angelegten Burg Hackenbroich.
Die Entstehung des Pletschbachtals geht zurück auf den Beginn des Holozän (vor rund 11.000 Jahren), als in dem heute ackerbaulich genutzten Gebiet eine Vielzahl von Altarmrinnen des Rheins vorhanden waren, die sich in die Niederterrassenfläche eingetieft hatten. In einem digitalen Geländemodell (vgl. Abbildung) kann man diese Rinnen heute noch gut erkennen.
Der Pletschbach hingegen wurde aus Quellen im Knechtstedener Wald gespeist, die seit den 1960er Jahren, auch in Zusammenhang mit einer Grundwasserabsenkung durch verstärkte Entnahme von Brauch-, Trink- und Sümpfungswasser und reduzierte Versickerung von Niederschlägen versiegt sind. Die Versickerungsraten sind nicht zuletzt durch den Braunkohlentagebau reduziert worden. Zum Beispiel werden Aquifere (Gundwasserspeicher) durch die Grabungstätigkeiten zerstört, so dass Quellen versiegen oder die Bäche weniger Wasser führen. Auch der vorbeugende Hochwasserschutz führt durch die Ableitung von Oberflächenwasser in Regenrückhaltebecken und in den Kölner Randkanal zu verringerten Versickerungsraten und damit zu einem Rückgang der Wässer in den Aquiferen.

(Martina Gelhar, LVR-Abteilung Landschaftliche Kulturpflege, 2015)

Pletschbachquerung am Kölner Randkanal

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Lehmbergsweg
Ort
50769 Köln - Chorweiler
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1955 bis 1960
Koordinate WGS84
51° 02′ 23,3″ N, 6° 49′ 15,4″ O / 51.0398°, 6.82094°
Koordinate UTM
32U 347235.04 5656510.65
Koordinate Gauss/Krüger
2557622.09 5656395.58

Empfohlene Zitierweise

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„Pletschbachquerung am Kölner Randkanal”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-245673 (Abgerufen: 19. Februar 2018)
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