Kölner Randkanal

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Dormagen, Frechen, Köln, Pulheim
Kreis(e): Köln, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Kreis Neuss
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Der Kölner Randkanal in Köln-Lövenich (2012)

    Der Kölner Randkanal in Köln-Lövenich (2012)

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  • Kölner Randkanal (2015)

    Kölner Randkanal (2015)

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    Wehr des Kölner Randkanals bei Frechen-Königsdorfl (2015)

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    Wehr des Kölner Randkanals bei Frechen-Königsdorfl (2015)

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Der Kölner Randkanal wurde in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre als Entwässerungskanal gebaut. Er erfüllt bis heute zwei Aufgaben: die Abführung von Sümpfungswasser aus den Braunkohlentagebauen der Ville und die Entwässerung von Teilen der Stadt Köln sowie des Rhein-Erft-Kreises; er nimmt hierzu die gereinigten Abwässer der an ihm liegenden kommunalen Klärwerke sowie Regenwasser aus der kommunalen Regenwasserkanalisation auf und leitet diese zum Rhein. Daher wurde er vom Bergbautreibenden und den genannten Kommunen gemeinsam geplant und gebaut; heute bilden diese den Zweckverband Kölner Randkanal.

Der Kanal beginnt mit dem Auslass des sogenannten Ville-Stollens in Frechen-Königsdorf und endet mit seiner Mündung in den Rhein bei Köln-Worringen. Er verläuft dabei am westlichen Stadtrand Kölns überwiegend oberirdisch, lediglich die beiden letzten Kilometer verlaufen unterirdisch. Der Kanal hat eine Länge von knapp 20 Kilometern.

Entsprechend seiner Zweckbestimmung und den wasserbaulichen Maßstäben seiner Entstehungszeit ist der Kanal durchweg in einem sogenannten Trapezprofil mit steilen Böschungen und sehr naturfern ausgestaltet. Nicht nur durch die den Kanal begleitenden Heckenpflanzungen stellt der Kanal in seinem oberirdischen Verlauf eine auch optisch wirksame Barriere in der Landschaft dar.

Hinweis
Der Kölner Randkanal ist wertgebendes Merkmal des historischen Kulturlandschaftsbereiches „Villestollen und Kölner Randkanal“ (Regionalplan Köln 473).

(Elmar Knieps, 2012)

Internet:
koelner-randkanal.de: Zweckverband Kölner Randkanal (abgerufen: 04.10.2012)
de.wikipedia.org: Kölner Randkanal (Abgerufen: 04.10.2012)

Kölner Randkanal

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1954 bis 1957
Koordinate WGS84
50° 59′ 59,01″ N, 6° 49′ 20,82″ O / 50.99973°, 6.82245°
Koordinate UTM
32U 347208.82 5652051.21
Koordinate Gauss/Krüger
2557777.43 5651938.11

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Empfohlene Zitierweise
„Kölner Randkanal”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-55080-20121004-24 (Abgerufen: 14. November 2018)
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