Kulturlandschaft Niederbergisch-Märkisches Land

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Breckerfeld, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Ennepetal, Erkrath, Essen (Nordrhein-Westfalen), Fröndenberg/Ruhr, Gevelsberg, Haan, Hagen (Nordrhein-Westfalen), Hattingen, Heiligenhaus, Herdecke, Hilden, Holzwickede, Iserlohn, Menden (Sauerland), Mettmann, Mülheim an der Ruhr, Radevormwald, Ratingen, Remscheid, Schwelm, Schwerte, Solingen, Sprockhövel, Unna, Velbert, Wermelskirchen, Wetter (Ruhr), Witten, Wülfrath, Wuppertal
Kreis(e): Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen (Nordrhein-Westfalen), Hagen (Nordrhein-Westfalen), Märkischer Kreis, Mettmann, Mülheim an der Ruhr, Oberbergischer Kreis, Remscheid, Rheinisch-Bergischer Kreis, Solingen, Unna, Wuppertal
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Lage der Kulturlandschaft Niederbergisch-Märkisches Land in Nordrhein-Westfalen

    Lage der Kulturlandschaft Niederbergisch-Märkisches Land in Nordrhein-Westfalen

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  • Blick auf das Stauwehr am Obergraben in Wetter an der Ruhr, Ennepe-Ruhr-Kreis

    Blick auf das Stauwehr am Obergraben in Wetter an der Ruhr, Ennepe-Ruhr-Kreis

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  • Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Niederbergisch-Märkisches Land" in Nordrhein-Westfalen

    Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Niederbergisch-Märkisches Land" in Nordrhein-Westfalen

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  • Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

    Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

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  • Der Harkortsee bei Wetter an der Ruhr, Ennepe-Ruhr-Kreis

    Der Harkortsee bei Wetter an der Ruhr, Ennepe-Ruhr-Kreis

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  • Der Kunstweg "MenschenSpuren" widmet sich im Neandertal dem Spannungsfeld Mensch-Natur

    Der Kunstweg "MenschenSpuren" widmet sich im Neandertal dem Spannungsfeld Mensch-Natur

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  • Die Düssel bei Mettmann

    Die Düssel bei Mettmann

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  • Ein Hohlweg bei Wuppertal (2006). Im Bereich der Mittelgebirge sind viele alte Wegetrassen heute als Hohlwege ausgebildet; die über Generationen währende Nutzung als Fuß- und Fahrweg hat ihre Spuren hinterlassen.

    Ein Hohlweg bei Wuppertal (2006). Im Bereich der Mittelgebirge sind viele alte Wegetrassen heute als Hohlwege ausgebildet; die über Generationen währende Nutzung als Fuß- und Fahrweg hat ihre Spuren hinterlassen.

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  • Haus Cromfort in Ratingen, Kreis Mettmann

    Haus Cromfort in Ratingen, Kreis Mettmann

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  • Ausschnitt des Müngstener Brückenparks unterhalb der Müngstener Eisenbahnbrücke (2006)

    Ausschnitt des Müngstener Brückenparks unterhalb der Müngstener Eisenbahnbrücke (2006)

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  • Ausschnitt des Müngstener Brückenparks unterhalb der Müngstener Eisenbahnbrücke (2006)

    Ausschnitt des Müngstener Brückenparks unterhalb der Müngstener Eisenbahnbrücke (2006)

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  • Ausschnitt des Müngstener Brückenparks unterhalb der Müngstener Eisenbahnbrücke (2006)

    Ausschnitt des Müngstener Brückenparks unterhalb der Müngstener Eisenbahnbrücke (2006)

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  • Wupperwehr am Wipperkotten in Solingen (2006)

    Wupperwehr am Wipperkotten in Solingen (2006)

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  • Blick auf den Ortskern von Ratingen-Homberg mit blühenden Rapsfeldern im Vordergrund (2006)

    Blick auf den Ortskern von Ratingen-Homberg mit blühenden Rapsfeldern im Vordergrund (2006)

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  • Kettwiger Stausee im Essener Süden (2006)

    Kettwiger Stausee im Essener Süden (2006)

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Die naturräumliche Differenzierung hat zu unterschiedlichen Landschaftsbildern im Niederbergisch-Märkischen Land geführt. Auf der Linie Velbert–Wülfrath trennt sich der westliche Ackerbaubereich der Mettmanner Lösslehmplatte von der auf Viehhaltung spezialisierten Landwirtschaft mit typischen Kalkrandsiedlungen im Osten. Hier finden sich die größten Waldanteile. Südlich von Wuppertal schließt sich das Hügelland mit lang gestreckten Höhenzügen sowie Industrie- und Siedlungsgassen in den Tälern von Ennepe und Wupper an.
Einer der wichtigsten urgeschichtlichen Fundplätze liegt im Neandertal bei Mettmann. Im Lössgebiet zwischen Schwerte und Fröndenberg sind zahlreiche Grabhügel erhalten.
Die Siedlungsstruktur unterscheidet zwischen den weiteren Tälern mit größeren Siedlungen und den von Einzelhöfen und Weilern geprägten Höhen. Über die Höhen führten historische Wege. Ihre Flussübergänge waren prädestiniert für Ansiedlung und Handel. Viele der bedeutenderen Siedlungen gehen auf Stifte und Burgen zurück. Zu einer städtischen Entwicklung kam es meistens durch die Industrialisierung – alle Städte expandierten stark im 19. Jahrhundert. Der Fachwerkbau des niederdeutschen Hallenhauses wurde im 19. Jahrhundert durch Massivbauten aus Sandstein und gegen Ende des Jahrhunderts durch Backsteinbauten ersetzt. Die sogenannten Haferkästen als Nebengebäude der Höfe stellen eine Besonderheit dar. Ein regionalspezifisches Merkmal sind die Steinplatten- und Holzschindeldächer.
Steinkohle und Eisenerze sind die wichtigsten Rohstoffe. Auch spielten Steine, Kiese und Sande eine Rolle. Die Nutzung der Wasserkraft leitete die Entstehung der charakteristischen Industriegassen ein. Im Raum Solingen – Remscheid entwickelten sich Zentren der Werkzeug- und Klingenfabrikation, im Norden etablierte sich von Wetter ausgehend der Maschinenbau. Ein wichtiger Zweig war die Textilindustrie im Wuppertal bis auf Höhe Dahlerau. Relikte des Bergbaus und der Industrie sind prägend.
In diesem früh industrialisierten Raum wurde in den 1830er Jahren die erste Eisenbahntrasse errichtet. Die Verkehrsentwicklung hat zu vielen bemerkenswerten technischen Bauten geführt, wie die Müngstener Eisenbahn-Brücke oder die Wuppertaler Schwebebahn belegen. Die Anlage von Stauseen zur Wasser- und Energiegewinnung hat das Ruhrtal in den 1920er und 1930er Jahren verändert.

Eine ausführliche Beschreibung der Kulturlandschaft findet sich in der Mediengalerie (PDF-Dokument).

Internet
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in NRW (Abgerufen: 09.10.2013)

Literatur

Harbich, Carina; Spans, André; et al. / Biologische Station Oberberg; Biologische Station Rhein-Berg; Zweckverband Naturpark Bergisches Land (Hrsg.) (2015)
Lesebuch Landschaft – Ein Blick in die Bergische Kulturlandschaft. Nümbrecht, Rösrath, Gummersbach.
Landschaftsverband Westfalen-Lippe; Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2007)
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Grundlagen und Empfehlungen für die Landesplanung (Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen / Fachgutachten zum Kulturellen Erbe in der Landesplanung). 52, Münster, Köln.

Kulturlandschaft Niederbergisch-Märkisches Land

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 2001
Koordinate WGS84
51° 19′ 1,02″ N, 7° 11′ 33,93″ O / 51.31695°, 7.19276°
Koordinate UTM
32U 374057.03 5686622.48
Koordinate Gauss/Krüger
2583198.86 5687583.34

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„Kulturlandschaft Niederbergisch-Märkisches Land”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-EK-20080619-0020 (Abgerufen: 23. Juni 2017)
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