Zollverein (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Ruhr 278)

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Essen (Nordrhein-Westfalen), Gelsenkirchen
Kreis(e): Essen (Nordrhein-Westfalen), Gelsenkirchen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Blick über einen Teil der Anlage der Kokerei Zollverein in Essen-Stoppenberg (2014). Ganz im Hintergrund rechts der Gasometer Oberhausen.

    Blick über einen Teil der Anlage der Kokerei Zollverein in Essen-Stoppenberg (2014). Ganz im Hintergrund rechts der Gasometer Oberhausen.

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    Knöchel, Franz-Josef / CC-BY-SA 3.0
    Fotograf/Urheber:
    Franz-Josef Knöchel
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  • Blick über den Stadtteil Stoppenberg auf das heutige Stadtzentrum von Essen (2014). Rechts im Bild stehen Kühlturm-Gerippe der Ventilatorenkühler der Kokerei Zollverein in Essen-Stoppenberg.

    Blick über den Stadtteil Stoppenberg auf das heutige Stadtzentrum von Essen (2014). Rechts im Bild stehen Kühlturm-Gerippe der Ventilatorenkühler der Kokerei Zollverein in Essen-Stoppenberg.

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Die Zeche Zollverein und ihr Umfeld sind hier beschrieben als bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich (KLB) wie im Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr. Die wertbestimmenden Merkmale der historischen Kulturlandschaft werden für die Maßstabsebene der Regionalplanung kurz zusammengefasst und charakterisiert.

Industriestädtischer Kulturlandschaftsbereich in Katernberg, Stoppenberg und Schonnebeck, teilweise Welterbe und dessen buffer zone seit 2001 (VDL 2010), bestehend aus: den Großzechenkomplexen Zollverein Schachtanlage 1/2/8 (ab 1851; Ende 19. Jahrhundert) und 12 (1928–32, Architekt Fritz Schupp und Martin Kremmer) mit Kokerei (UNESCO-Welterbe), Zechenverwaltung und Direktorenwohnhäusern an der Bullmannaue, Schachtanlage 3/7/10 („Bürger- und Handwerkerpark“), Schachtanlage 4/11 („Triple Z – Zukunfts-Zentrum-Zollverein“), Spitzkegelhalde Zollverein 1/2, den Bergarbeitersiedlungen (1860er Jahre bis 1930) Distelbeckhof, Hegemannshof, Ottekampshof, Zollverein III, Kraspothstraße, Schalker Straße, Siedlung Schlägel und Eisen, Pestalozzisiedlungen Im Grund und Im Neuhof, Theobaldstraße und Heinrich-Lersch-Platz sowie dem Ortskern Katernberg (um 1900).

Historischer Ortskern Stoppenberg mit romanischer Stiftskirche auf Bergkuppe (Fernsicht über Zollverein und die Emscherzone) und katholischer Pfarrkirche (1906/07, Architekt Carl Moritz) sowie neuzeitlichem Siedlungskern mit Rathaus, Schule, evangelischer Kirche am Markt und Siedlung Stiftsdamenwald (1907).

Kulturlandschaftliches und denkmalpflegerisches Ziel im Rahmen der Regionalplanung ist eine erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung, insbesondere
  • Bewahren und Sichern von Strukturen und tradierten Nutzungen, von Ansichten und Sichträumen von historischen Bereichen
  • Bewahren und Sichern von Elementen, Strukturen, Nutzungen sowie Ansichten und Sichträumen von historischen Objekten
  • Wahren als landschaftliche Dominante
  • Sichern linearer Strukturen
Aus: Landschaftsverband Rheinland / Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr, 2014

Internet
Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr (Abgerufen: 04.04.2015)

Literatur

Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2014)
Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr. Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung. S. 195, Köln, Münster.
Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland (VDL) (Hrsg.) (2010)
Historische Städte in Deutschland. Stadtkerne und Stadtbereiche mit besonderer Denkmalbedeutung. Eine Bestandserhebung im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen der Begleitforschung zum Programm Städtebaulicher Denkmalschutz. (Berichte zu Forschung und Praxis der Denkmalpflege in Deutschland 17a.) Petersberg.

Zollverein (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Ruhr 278)

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Archivauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 2012
Koordinate WGS84
51° 29′ 10,85″ N, 7° 02′ 45,21″ O / 51.48635°, 7.04589°
Koordinate UTM
32U 364325.39 5705721.5
Koordinate Gauss/Krüger
2572691.09 5706272.9

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„Zollverein (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Ruhr 278)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-89961-20140406-311 (Abgerufen: 17. November 2018)
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