Naturschutzgebiet „Dellbrücker Heide“

Teilgebiet der Bergischen Heideterrasse

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Ziegenbewirtschaftung in der Dellbrücker Heide (2011).

    Ziegenbewirtschaftung in der Dellbrücker Heide (2011).

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  • Möhrenglatthaferwiese in der Dellbrücker Heide (2011).

    Möhrenglatthaferwiese in der Dellbrücker Heide (2011).

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  • Hohlweg im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide (2011).

    Hohlweg im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide (2011).

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  • Calluna-Blüte im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide (2011).

    Calluna-Blüte im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide (2011).

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  • Ruderalvegetation im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide (2013)

    Ruderalvegetation im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide (2013)

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  • Ausgewachsenes Zauneidechsenmännchen (Lacerta agilis), aufgenommen im Raum Düsseldorf (2008).

    Ausgewachsenes Zauneidechsenmännchen (Lacerta agilis), aufgenommen im Raum Düsseldorf (2008).

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  • Delbrücker Heide, Fläche im Südwesten (2012).

    Delbrücker Heide, Fläche im Südwesten (2012).

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  • Delbrücker Heide, ehemalige Straßenbegrenzung des belgischen Militärs (2012).

    Delbrücker Heide, ehemalige Straßenbegrenzung des belgischen Militärs (2012).

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  • Hinweisschild Naturschutzgebiet Delbrücker Heide im Lupinenweg (2012).

    Hinweisschild Naturschutzgebiet Delbrücker Heide im Lupinenweg (2012).

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  • Delbrücker Heide, Hecken und Hohlweg (2012).

    Delbrücker Heide, Hecken und Hohlweg (2012).

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  • Delbrücker Heide, Fläche mit Ginster (2012).

    Delbrücker Heide, Fläche mit Ginster (2012).

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  • Delbrücker Heide, ehemaliger Militärweg (2012).

    Delbrücker Heide, ehemaliger Militärweg (2012).

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  • Delbrücker Heide (2012).

    Delbrücker Heide (2012).

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  • Hinweisschild Naturschutzgebiet Delbrücker Heide im Lupinenweg (2012).

    Hinweisschild Naturschutzgebiet Delbrücker Heide im Lupinenweg (2012).

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  • Eine Besuchergruppe im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide, Eingang im Lupinenweg (2012).

    Eine Besuchergruppe im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide, Eingang im Lupinenweg (2012).

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Das knapp 40 Hektar große Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide befindet sich im Norden des Kölner Stadtteils Dellbrück. Trotz seiner kleinen Fläche und der Lage im unmittelbaren Stadtgebiet verfügt das seit Januar 2010 als Naturschutzgebiet anerkannte Gelände über eine bemerkenswerte Artenvielfalt. Dazu zählen auch bundesweit gefährdete Arten und Lebensräume wie Silbergrasfluren, die Blauflügelige Ödlandschrecke, die Zauneidechse, die Schmetterlingsart Rostbinde, die Kreuzkröte, der Schwalbenschwanz, das Heidekraut und das Berg-Sandglöckchen.

Diese bis ins 19. Jahrhundert im gesamten Gebiet der sogenannten Bergischen Heideterrasse weit verbreitete Flora und Fauna hat ihren Ursprung in einer Jahrhunderte langen, extensiv betriebenen Landwirtschaft. Seit dem Hochmittelalter (11. und 12. Jahrhundert) diente die Heideterrasse als meist gemeinschaftlich genutzte Fläche unter anderem für den Holzeinschlag, als Weide und als (Wintereinstreu liefernde) Wiese. Diese Nutzung führte dazu, dass dem Boden kontinuierlich Nährstoffe entzogen wurden und sich eine an diese speziellen Bedingungen angepasste Tier- und Pflanzengesellschaft entwickelte.

Durch die Aufgabe der traditionellen landwirtschaftlichen Nutzung wie auch der Bebauung vieler Flächen befindet sich diese artenreiche Flora und Fauna seit gut 150 Jahren auf dem Rückzug. Im heutigen Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide konnte sie überdauern, weil das Areal von 1938 bis 1992 militärisch genutzt wurde. Merkmal der dort vorkommenden gefährdeten Arten ist, dass sie an offene, unbewaldete Lebensräume gebunden sind. Um ihren Bestand zu sichern, werden entsprechende Landschaftsschutz-Maßnahmen durchgeführt. Hierzu gehört zum Beispiel die Beweidung mit Ziegen und Schafen sowie die stellenweise Entnahme von Bäumen und anderen Gehölzen. Den Großteil der Maßnahmen setzt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Abstimmung mit der Stadt Köln um.

Das „Bündnis Heideterrasse“, ein gesellschaftliches Bündnis von Trägern, Organisationen und zahlreichen Einzelpersonen, leistet Öffentlichkeits- und Gremienarbeit für den Naturraum der südlichen Bergischen Heideterrasse und bietet ein umfangreiches Informationsangebot (u.a. regelmäßige Führungen und Exkursionen, weitere Informationen unter www.heideterrasse.net).

(Felix Dannenhauer / Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Köln, 2011)

Über 400 Pflanzen- und fast 80 Wildbienenarten kommen im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide vor. Der Rotleibige Grashüpfer hat hier sogar seinen letzten Standort in der Niederrheinischen Bucht.
Ein guter Ausgangspunkt um die Dellbrücker Heide zu erkunden, ist der Parkplatz nördlich des Gebietes am Kalkweg in Köln.

(Biologische Station Rhein-Berg und Bündnis Heideterrasse, Erstellt im Rahmen des Projektes „Leitarten und Lebensräume der Bergischen Heideterrasse“. Ein Projekt des LVR-Netzwerks Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.dellbruecker-heide.net: Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide (abgerufen 25.10.2016)
www.heideterrasse.net: Dellbrücker Heide mit Wegeplan (PDF-Faltblatt 2010, 2,2 Mb, abgerufen 16.03.2012)
www.bergische-heideterrasse.net: Dellbrücker Heide (abgerufen 18.11.2016)
www.bund-koeln.de: Das Schutzgebiet Dellbrücker Heide - die Kölner Bürgerheide (abgerufen 07.12.2011, Inhalt nicht mehr verfügbar 02.01.2018)

Naturschutzgebiet „Dellbrücker Heide“

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Höhenfelder Mauspfad
Ort
51069 Köln - Dellbrück
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 2010
Koordinate WGS84
50° 58′ 54,73″ N, 7° 03′ 28,99″ O / 50.98187°, 7.05805°
Koordinate UTM
32U 363686.68 5649603.71
Koordinate Gauss/Krüger
2574344.39 5650162.76

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„Naturschutzgebiet „Dellbrücker Heide“”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-26541-20111206-2 (Abgerufen: 22. Februar 2018)
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