Jüdischer Friedhof am Neffelbachufer in Lüxheim

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Vettweiß
Kreis(e): Düren
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Jüdischer Friedhof Lüxheim, Gemeinde Vettweiß (2009)

    Jüdischer Friedhof Lüxheim, Gemeinde Vettweiß (2009)

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Die jüdische Gemeinde seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Mitte des 19. Jahrhunderts waren 15 Prozent der Lüxheimer Ortsbevölkerung Juden. Zur Synagogengemeinde Lüxheim gehörten auch Müddersheim, Nörvenich, Hochkirchen und Gladbach. 1932 angeschlossen an Düren.
Gemeindegröße um 1815: –, um 1880: 45 (1885), 1932: –, 2006: –.
Bethaus / Synagoge: 1843 ist eine Synagoge in Lüxheim dokumentiert. 1893 wurde eine neue Synagoge erbaut. Sie wurde 1938 verwüstet und in Brand gesetzt. Teile des Gebäudes sind noch erhalten (vorstehende Angaben nach Reuter 2007).

Friedhof: Auf dem seit 1883 belegten Friedhof am östlichen Neffelbachufer befinden sich heute noch 35 Grabsteine aus der Zeit von 1883 bis 1934. Auch die Hochkirchener und Nörvenicher Juden bestatteten hier ihre Toten.
Laut de.wikipedia.org wurden in der NS-Zeit „alle Grabsteine umgestürzt und an vielen die Schriftplatten mit der Spitzhacke zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind 35 Grabsteine wieder aufgestellt worden. Nach den noch lesbaren Beschriftungen ist die älteste Beerdigung hier 1883 und die letzte 1934 vorgenommen worden.“

„Die Begräbnisstätte liegt in einem Waldgebiet oberhalb des Neffelbaches und gehört heute zu den landschaftlich reizvollsten Anlagen im Regierungsbezirk Köln.“ (uni-heidelberg.de)

Die gepflegte Anlage befindet sich östlich des Ortes, in der Fortsetzung der Nikolausstraße nahe des Sportplatzes und einer umzäunten Anlage. Das Tor ist verschlossen, doch ist erkennbar, dass der niedrige Zaun häufig überstiegen wird: Er zeigt links des Tores deutliche Spuren, die beim Übersteigen entstehen.
Auf dem Begräbnisplatz befinden sich zahlreiche erhaltene Steine unterschiedlichen Alters in mehreren Gruppen. Wo Platten mit Inschriften vorhanden sind, fehlen diese fast alle (Begehung am 21.07.2009, Otmar Fruehauf, Alemannia Judacia).

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011 / Otmar Fruehauf, Alemannia Judacia)

Internet
www.uni-heidelberg.de, Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland (abgerufen 23.06.2011)
de.wikipedia.org: Jüdischer Friedhof (Lüxheim) (abgerufen 25.07.2014)

Literatur

Jehle, Manfred (1998)
Die Juden und die jüdischen Gemeinden Preußens in amtlichen Enquêten des Vormärz, 4 Teile. (Einzelveröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin 82.) S. 1321, München.
Pracht, Elfi (1997)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.1.) S. 129-131, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) Bonn.

Jüdischer Friedhof am Neffelbachufer in Lüxheim

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Nikolausstraße
Ort
52391 Vettweiß - Lüxheim
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1883
Koordinate WGS84
50° 46′ 40,56″ N, 6° 38′ 38,04″ O / 50.77793°, 6.6439°
Koordinate UTM
32U 333894.88 5627777.21
Koordinate Gauss/Krüger
2545459.39 5627140.42

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„Jüdischer Friedhof am Neffelbachufer in Lüxheim”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12470-20110623-23 (Abgerufen: 18. Dezember 2017)
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