Jüdischer Friedhof Poppelsdorf

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Bonn
Kreis(e): Bonn
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Eingangsbereich des Judenfriedhofs Poppelsdorf von der Endenicher Hainstraße aus gesehen (2013)

    Eingangsbereich des Judenfriedhofs Poppelsdorf von der Endenicher Hainstraße aus gesehen (2013)

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  • Blick auf das Gräberfeld des Judenfriedhofs Poppelsdorf in der Endenicher Hainstraße (2013)

    Blick auf das Gräberfeld des Judenfriedhofs Poppelsdorf in der Endenicher Hainstraße (2013)

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  • Reihe von Grabstellen auf dem Jüdischen Friedhof in Endenich (2011)

    Reihe von Grabstellen auf dem Jüdischen Friedhof in Endenich (2011)

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  • Grabstein auf dem Judenfriedhof Poppelsdorf in der Endenicher Hainstraße (2013)

    Grabstein auf dem Judenfriedhof Poppelsdorf in der Endenicher Hainstraße (2013)

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  • Detail von Mauer und Zaun am Judenfriedhof Poppelsdorf in der Endenicher Hainstraße (2013)

    Detail von Mauer und Zaun am Judenfriedhof Poppelsdorf in der Endenicher Hainstraße (2013)

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  • Blick auf den Judenfriedhof Poppelsdorf in Endenich vom Kollegienweg aus (2013)

    Blick auf den Judenfriedhof Poppelsdorf in Endenich vom Kollegienweg aus (2013)

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  • Blick auf das Gräberfeld des Judenfriedhofs Poppelsdorf in der Endenicher Hainstraße (2013)

    Blick auf das Gräberfeld des Judenfriedhofs Poppelsdorf in der Endenicher Hainstraße (2013)

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  • Blick auf den Judenfriedhof Poppelsdorf in Endenich vom Kollegienweg aus (2013).

    Blick auf den Judenfriedhof Poppelsdorf in Endenich vom Kollegienweg aus (2013).

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  • Blick auf das Gräberfeld des Judenfriedhofs Poppelsdorf in der Endenicher Hainstraße (2013)

    Blick auf das Gräberfeld des Judenfriedhofs Poppelsdorf in der Endenicher Hainstraße (2013)

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Die jüdische Gemeinde Endenich seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Zwar gehörten die Endenicher Juden seit Anfang des 19. Jahrhunderts zur Poppelsdorfer Gemeinde, doch waren sie, zusammen mit den Duisdorfern, um Selbständigkeit bemüht.
Gemeindegröße um 1815: 16 (1808), um 1880: 61 (1885), 1932: –, 2006: –.
Bethaus: Um 1850 bestand in Endenich mehrere Jahre lang ein Betsaal, trotz der Opposition der Poppelsdorfer Gemeinde und der staatlichen Behörden (vorstehende Angaben alle nach Reuter 2007).

Die jüdische Gemeinde Poppelsdorf seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Zur Poppelsdorfer Gemeinde, die sich 1875 von der Bonner Synagogengemeinde trennte, gehörten auch Ippendorf, Kessenich, Dottendorf, Lengsdorf, Duisdorf und Endenich. 1932 waren Kessenich, Dottendorf, Duisdorf und Lengsdorf angeschlossen.
Gemeindegröße um 1815: 42 (1808), um 1880: 51 (1885), 1932: Ohne Angabe, 2006: –.
Bethaus / Synagoge: Ende der 1830er Jahre konnte der erste Betsaal eingerichtet werden, 1850-52 entstand eine Synagoge durch Umbau eines Fabrikgebäudes, 1902 wurde ein Synagogenneubau eingeweiht. 1938 wurde die Synagoge verbrannt, danach abgerissen (vorstehende Angaben alle nach Reuter 2007).

Friedhof: Um 1861 wurde ein Friedhof für die Israelitische Gemeinde Poppelsdorf angelegt. Er befindet sich auf Endenicher Gebiet in der Hainstraße. Belegt wurde der Friedhof von 1861 bis 1936 und seit 1950 bis in die heutige Zeit vereinzelt. 1877 wurde er erweitert, ca. 90 Grabsteine sind erhalten.
In Laufe seiner Geschichte wurde der Endenicher Friedhof bereits häufiger verwüstet, erstmals 1896 und wiederholt in der NS-Zeit.

Der baumbestandene und gepflegte wirkende Begräbnisplatz ist nicht öffentlich zugänglich. Er schließt zur Hainstraße hin mit einer Mauer ab. Ansonsten trennen Hecken und Zäune die langgestreckte Parzelle von der benachbarten Wohnbebauung ab. Der hintere Teile des Friedhofs ist von einem Parkplatz aus über Hecken hinweg einsehbar. In der Umgebung gibt es keine Hinweise auf das Areal oder solche, die es als Judenfriedhof kennzeichnen (Begehung am 07.11.2013).

Das Objekt „Jüdischer Friedhof Endenich, Hainstraße“ ist ein eingetragenes Baudenkmal (Denkmalliste Bonn, Nr. A 518 / LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Nr. 29254).

(Franz-Josef Knöchel / Jost Dockter, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2013)

Internet
www.uni-heidelberg.de, Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland (abgerufen 15.06.2011)

Literatur

Pracht, Elfi (1997)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.1.) S. 482-483, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 38, Bonn.
Stadt Bonn, Amt 61-02, Untere Denkmalbehörde (Hrsg.) (2012)
Liste der gem. § 3 DSchG NW in die Denkmalliste eingetragenen Baudenkmäler, Bodendenkmäler, beweglichen Denkmäler und Denkmalbereiche der Stadt Bonn (Stand: 01.01.2012). S. 23, Bonn.

Jüdischer Friedhof Poppelsdorf

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Hainstraße
Ort
53121 Bonn - Endenich
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1861
Koordinate WGS84
50° 43′ 15,93″ N, 7° 04′ 4,49″ O / 50.72109°, 7.06791°
Koordinate UTM
32U 363620.15 5620590.16
Koordinate Gauss/Krüger
2575456.32 5621163.69

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Empfohlene Zitierweise
„Jüdischer Friedhof Poppelsdorf”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12270-20110615-22 (Abgerufen: 21. Oktober 2017)
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