Eisenzeitliche Siedlung „Neanderhöhe“ bei Erkrath-Hochdahl

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie
Gemeinde(n): Erkrath
Kreis(e): Mettmann
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 51° 13′ 16,55″ N: 6° 56′ 9,27″ O 51,22127°N: 6,93591°O
Koordinate UTM 32.355.860,26 m: 5.676.455,29 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.565.428,38 m: 5.676.678,73 m
  • Kartenausschnitt der Uraufnahme 1835-1850, 1:2000, hinterlegt mit einer plastischen Wiedergabe der Geländeformen als Schummerung.

    Kartenausschnitt der Uraufnahme 1835-1850, 1:2000, hinterlegt mit einer plastischen Wiedergabe der Geländeformen als Schummerung.

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  • Auf der Neanderhöhe bei Erkrath-Hochdahl (2021).

    Auf der Neanderhöhe bei Erkrath-Hochdahl (2021).

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  • Stadt Erkrath, Bebauungsplan Nr. H 55, Neanderhöhe (Plan zur Pressemitteilung vom 17.03.2021). Rot eingetragen die Fundstelle.

    Stadt Erkrath, Bebauungsplan Nr. H 55, Neanderhöhe (Plan zur Pressemitteilung vom 17.03.2021). Rot eingetragen die Fundstelle.

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  • Undatierte historische Darstellung zur Gewinnung von Eisen durch die Verhüttung von Eisenerz durch einen mit Blasebälgen befeuerten Rennofen.

    Undatierte historische Darstellung zur Gewinnung von Eisen durch die Verhüttung von Eisenerz durch einen mit Blasebälgen befeuerten Rennofen.

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Bei archäologischen Ausgrabungen auf der Neanderhöhe wurde ein urgeschichtlicher Siedlungsplatz entdeckt: eine eisenzeitliche Siedlung. Das Gelände war von etwa 450 vor Chr. bis ins 1. Jahrhundert vor Chr. besiedelt („Jüngere Eisenzeit“).
Die neu entdeckte Siedlung wurde bei Grabungen in den Jahren 2020 und 2022 erschlossen. Obertägig ist allerdings nichts mehr davon zu sehen.

Die Lage der eisenzeitlichen Siedlung
Die Ausgrabung
Die eisenzeitliche Siedlung
Die Funde
Zusammenfassung
Weitere Fundstellen eisenzeitlicher Siedlungen in der Umgebung von Hochdahl
Das eisenzeitliche Gehöft im Erholungspark Volkardey
Quellen, Links, Literatur

Die Lage der eisenzeitlichen Siedlung
Die Siedlung lag auf der Neanderhöhe, auf einem ehemaligen Acker westlich der Wohnsiedlung Neanderhöhe. Untersucht wurde das Gebiet zwischen den Firmen Schönmakers Umweltdienste (im Osten) und BTB Car Performance (im Westen), der Hauptstraße (im Süden) und einer Ackerfläche (im Norden). Wegen der Nähe zum Fundort des Neandertalers notierte die Leiterin der Ausgrabungen, Frau M. Aeissen, im Bericht zur Ausgrabung (Aeissen 2022): „Vorsorglich sei darauf hingewiesen, dass die durchgeführten archäologischen Maßnahmen keine Aussagen über potenziell in tieferen Sedimenten vorhandene altsteinzeitliche Fundstellen zulassen“.
Erkrath-Hochdahl gehört zu den Bergischen Heideterrassen in der Niederrheinischen Bucht. Auch die Untersuchungsfläche befindet sich nicht auf einer flachen horizontalen Ebene. Im Süden breitet sich ein Hügel aus. Er hat die Höhe von 132,80 Meter ü. NHN. Im Osten fällt er auf 130 Meter ü. NHN, im Süden und Westen auf 129,50 Meter ü. NHN ab. Die Erhaltung der Befunde ist daher unterschiedlich. Während in den flacheren Bereichen Parabraunerde vorherrscht, sind höher liegende Bereiche mit Kolluvium bedeckt, einem durch Abschwemmung und Erosion veränderten Erdreich. Hier sind die urgeschichtlichen Befunde kaum zu erkennen.
Die Grabung wurde erforderlich, als die Stadt Erkrath plante, auf der Neanderhöhe in Erkrath-Hochdahl ein neues Gewerbegebiet zu erschließen. Die Firma Archaeonet GbR aus Bonn übernahm die Ausgrabungsarbeiten.
Zunächst wurde eine qualifizierte Prospektion durchgeführt. Die Prospektion und die anschließende Sachverhaltsermittlung begannen am 27. Mai 2020 und endeten am 26.November 2020. Die eigentlichen Ausgrabungen begannen im November 2021 und endeten nach wetterbedingten Pausen im Januar 2022. In dieser Zeit wurden 8.450 Quadratmeter Fläche archäologisch untersucht.
Den Abschlussbericht legten Martha Aeissen M.A. und Ines Jöns im Juli 2022 vor.
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Die Ausgrabung
Die Überreste der Siedlung, die vor über zweitausend Jahren gebaut wurde, liegen in der Erde. Für die Auffindung der richtigen Fundhöhe arbeitete Archaeonet zunächst mit einem 26-Tonnen-Bagger, der mit einem 4 Meter breiten Böschungslöffel ausgestattet war. Damit wurden die oberen Erdschichten abgezogen.
Auf der frisch abgezogenen Fläche waren die Pfosten der eisenzeitlichen Häuser zu erkennen. Das Holz der Pfosten der Fachwerkbauten ist zerfallen und hinterlässt Löcher, die mit anderem Sediment verfüllt sind. Sie fallen als Verfärbungen des Erdreichs auf. So zeigten sich runde oder ovale Pfostengruben für den Hausbau oder Gruben für andere Bestimmungen. Da es aus dieser Zeit keine schriftlichen Dokumente gibt, sind die Pfostengruben die einzigen Zeugnisse oberirdischer Holzbauten. Sie haben urkundlichen Wert.
Noch spannender wird es, wenn der Untergrund genauer erforscht wird. Der Vertikalschnitt oder Profilschnitt der einzelnen Pfosten und Gruben wird per Hand oder mit Hilfe eines Minibaggers ausgeführt. Danach können erfahrene Archäologen in der Erde „lesen“.
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Die eisenzeitliche Siedlung
Im Untersuchungsgebiet wurde eine eisenzeitliche Siedlung mit mehreren Hofstellen erfasst. Sie lag auf einer Höhe zwischen 128,29 Meter ü. NHN und 132,8 Meter ü. NHN. Im Rahmen der Grabung konnte nur ein Teil dieser Siedlung freigelegt werden. Sie setzte sich im Westen fort im Bereich des ehemaligen Hochdahler Hofes und im Süden unter der Hochdahler Straße.
In einer Ausbreitung von je 110 Metern in Richtung West-Ost und Nord-Süd fand Archaeonet 98 Pfostengruben und 69 einfache Gruben, die zur Siedlung gerechnet werden (s. Bilder: Grabungsplan). Die Durchmesser der Pfosten betrugen meist 0,30 bis 0,50 Meter. Die Gruben waren bis höchstens 0,48 Meter in der Tiefe erhalten. Von den 98 Pfostengruben enthielten 25 Gruben Keramikscherben. Für die Datierung ist dies von großem Wert. Keramik dient zur Altersbestimmung der Bodenschichten und Befunde.
50 der gefundenen Pfostengruben gehörten wahrscheinlich zu Grundrissen von elf Wohngebäuden oder Speichern. Die meisten sind quadratische 4-Pfosten-Bauten, vermutlich Speicherbauten.
Zu den Grundrissen von Wohngebäuden gehörte der Pfostenbau an der westlichen Grabungsgrenze, der allem Anschein nach nur zu einem Teil erfasst werden konnte. Es ist anzunehmen, dass die weiteren zugehörigen Pfostenlöcher sich unter dem angrenzenden Platz, der einmal zum Hochdahler Hof gehörte, befinden.
Das mit 20 Quadratmetern größte Gebäude liegt etwas entfernt davon ebenfalls im Südwesten der Grabungsfläche. Der Abstand zwischen den Eckpfosten beträgt fast 4 Meter. Entweder konnten nicht alle Pfostenlöcher gefunden werden, oder das Haus wurde in einer einfacheren Bauweise gebaut. Als weitere Besonderheit befindet sich an der Südseite ein zusätzlicher mittlerer Pfosten, der ein kleines Stück nach innen gerückt ist.
Eine weitere Besonderheit ist der 12 Quadratmeter große Sechs-Pfostenbau im Nordwesten etwa in der Mitte der Grabungsfläche. Die Pfostenlöcher sind mit gebrannten Keramikscherben und verziegelten Rotlehmresten verfüllt. Diese könnten von einer Wandverkleidung stammen oder zum Befestigen der Rundhölzer gedient haben.
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Die Funde
In 25 Gruben wurden Scherben von grobkeramischen Vorratsgefäßen, Schalen und Töpfen gefunden (s. Bilder). Als sparsame Verzierung hatten einige Scherben an den Rändern Fingertupfen, andere senkrechte Riefen und einige eine Kammstrichrauhung.
Aus einer Grube im Südosten wurden außerdem Eisenobjekte geborgen: eine Tüllenspitze einer Lanze und zwei Nägel; aus einer Grube im Nordwesten kamen Teile eines Messers ans Tageslicht.
Ob diese Eisenobjekte in der Siedlung selbst hergestellt worden sind, muss unklar bleiben, da es keine Hinweise auf eine Verhüttung gab. Aber Eisenerze standen in der näheren Umgebung an. So besaß die Eisenhütte Hochdahl 1851 in der Flur Hundsklipp im heutigen Neandertal eine Mutung (ein Antrag auf Erteilung des Abbaurechts) unter dem Namen „Neander“. Weitere nahe Eisenerzvorkommen gab es in Millrath, Erkrath und zwischen Millrath und Gruiten. Die lokale Verarbeitung von Eisenerzen ist für die Region überliefert. Bekannt ist eine eisenzeitliche Siedlung in Düsseldorf-Rath, entdeckt 1989 beim Bau der BAB 44. In dieser Siedlung wurde ein Verhüttungsplatz nachgewiesen.
An vier Stellen wurden Spinnwirtel gefunden. Das sind flache Scheiben aus Keramik mit unterschiedlichen Durchmessern. Durch das Loch in der Mitte wird der Spindelstab gesteckt. Die zu verspinnenden Fasern werden verzwirbelt und am Spindelstab befestigt. Die Spindel wird (z.B. auf dem Oberschenkel) gedreht, dann hochgehalten. Sie dreht sich und das Garn wird aufgewickelt. Diese Technik erfordert Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Spinnwirtel werden auch im Webstuhl zum Beschweren der senkrechten Fäden eingesetzt. Der Fund von Spinnwirteln bedeutet, dass in der Siedlung Neanderhöhe Garne hergestellt und später verwebt wurden.
Es gab weitere Funde. In zwei Gruben fanden sich Tonklumpen, die Spuren einer sich schließenden menschlichen Faust aufwiesen. Sie wurden wohl nach dem Zusammendrücken des Lehms gebrannt. Außerdem wurden gebrannte Rotlehmreste mit Abdrücken von Brettern, Rundhölzern und Flechtwerk gefunden. Sie belegen die Technik des Wandverputzes der Fachwerkhäuser. Womöglich gab es auch eine Art Töpferofen.
Gefunden wurden die Reste von Mahlsteinen. Sie waren aus Basaltlava und hatten die Form des sogenannten Napoleonshutes (wie eine Pyramide). Das spitze Ende wurde in den Boden gepresst und die flache Oberfläche diente als Unterlage für das Mahlen von Getreidekörnern. Die Bewohner der Siedlung waren Bauern. Der Boden auf der Neanderhöhe hat eine ausgezeichnete Qualität, es ist Parabraunerde. Die damaligen Menschen suchten solche Plätze bevorzugt auf.
Etwas Wichtiges fehlt: Hinweise auf die Gewinnung von Wasser. Wir wissen nicht, ob es vor über zweitausend Jahren auf der Neanderhöhe Bäche gegeben hat. Sicher ist, dass eine Siedlung nur dort gebaut wurde, wo die Ansiedler Wasser vorfanden. Die nächste heute bekannte Quelle befindet sich östlich des ehemaligen Hochdahler Hofes im Wald. Sie sprudelt in einiger Entfernung oberhalb „Schloss“ Pirlepont und diente diesem bis zu seinem Abriss Ende der 1960er Jahre als einzige Wasserstelle.
Eine Wagenspur, die am südwestlichen Rand der Grabungsfläche erfasst werden konnte, gehörte zur Alten Gräfrather Landstraße. In der ältesten Karte unseres Bereichs (1633) ist sie eingezeichnet. Ihr Alter ist nicht bekannt. Der Hof Hochdahl lag an dieser Straße.
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Zusammenfassung
Auf der Neanderhöhe wurde eine bisher nicht bekannte eisenzeitliche Siedlung aus der Latènezeit (450 v. Chr. – Ende 1. Jh. v. Chr.) entdeckt. Sie befand sich im Süden des neuen Industriegebietes und erstreckte sich etwa 110 Meter in westöstlicher und ebenfalls 110 Meter in nordsüdlicher Richtung. Die Siedlungsstruktur gleicht anderen bisher gefundenen Siedlungsplätzen. Jedoch konnte nur ein Teil dieser Siedlung aufgedeckt werden.
Das beschriebene Fundmaterial ist typisch für einen ländlichen Siedlungsplatz aus der jüngeren Eisenzeit.
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Weitere Fundstellen eisenzeitlicher Siedlungen in der Umgebung von Hochdahl
In den letzten Jahren wurden viele eisenzeitliche Siedlungen im Umkreis von rund 20 Kilometern von Erkrath-Hochdahl aufgedeckt:
  • In Haan wurden an 4 Wohnplätzen Einzelfunde seit 1973 bei Begehungen entdeckt: Östlich von Mahnert, Mahnert Mühle Nord, Vogelsang, Wohnplatz I, Unten-Klophausen Wohnplatz V
  • In Düsseldorf Rath wurde 1989 beim Bau der BAB 44 in Nähe der Oberhausener Straße beim Autobahndreieck Düsseldorf-Nord eine hallstattzeitliche Siedlung (ältere Eisenzeit, 800 bis 600 vor Chr.) archäologisch untersucht
  • In Wuppertal-Elberfeld wurde 2003 eine eisenzeitliche Siedlung am Dewerth’schen Garten entdeckt
  • Auf dem Grundstück Theodorstr./ Am Hülserhof in Düsseldorf-Rath wurde 2018 eine eisenzeitliche Siedlung ermittelt

Das eisenzeitliche Gehöft im Erholungspark Volkardey
In Ratingen haben im Jahre 2002 Mitglieder des „Gemeinnützigen Vereins eisenzeitliches Gehöft Ratingen e. V.“ unter fachkundiger Aufsicht ein eisenzeitliches Gehöft nachgebaut. Es findet sich im Erholungspark Volkardey, südlich des grünen Sees am Schwarzbach auf Ratinger Gebiet nördlich der Straße Gut Niederbeck, nur wenige hundert Meter entfernt von der Fundstelle 1989 in Düsseldorf-Rath. Es kann besucht werden.
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Hochdahl
Das heutige Hochdahl, größter Stadtteil der Stadt Erkrath, entstand ab Anfang der 1960er Jahre unter der Bezeichnung Neue Stadt Hochdahl als Planstadt und Entlastungsstadt für Düsseldorf. Das Projekt war eines der größten städtebaulichen Projekte des Landes Nordrhein-Westfalen. „Junge Stadt auf historischem Boden“ lautet ihr Slogan.
Die Tourismusregion Neanderland hat in den letzten Jahren mehr und mehr Besucher angelockt. Wichtigster archäologischer Anziehungspunkt ist der Fundort des Neandertalers und das Neanderthal-Museum. Auch das Wildgehege mit den neuen Wisenten zählt zum Neanderland, ebenfalls der Steinzeit-Spielplatz. Neu hinzugekommen ist der Erlebnisturm Höhlenblick. Im Bergischen Land gibt es schöne Städte mit alten und neuen Bauwerken und eine abwechslungsreiche Landschaft.
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(Hanna Eggerath, 2023; LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, 2023)

Quellen
Martha Aeissen / Ines Jöns, Abschlussbericht Gewerbegebiet Neanderhöhe. Archaeonet OV 2021/1084 (Bonn 2022) LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, Ortsarchiv.
Melanie Eigen, Bericht zur archäologischen Sachverhaltsermittlung OV 2018/1009, Grundstück Theodorstr./Am Hülserhof, Februar 2018 (Bonn 2019) LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, Ortsarchiv.

Internet
de.wikipedia.org: Erkrath-Hochdahl (Abgerufen: 29.3.2023)
www.eisenzeitliches-gehoeft.de: Das eisenzeitliche Gehöft im Erholungspark Volkardey (Abgerufen: 29.3.2023)

Literatur

Banniza, Hermann (1986)
Urgeschichtliche Fundplätze in Haan (Rheinland). Ein Beitrag zur Siedlungsgeschichte des Bergischen Landes mit Einführung in die Stein-, Bronze- und Eisenzeit. Haan.
Gechter, Michael; Gechter-Jones, Jennifer (2012)
Archäologie im Bergischen Land und Pleiser Ländchen. In: Kunow, Jürgen (Hrsg.): 25 Jahre Archäologie im Rheinland 1987-2011, (Archäologie im Rheinland.) S. 281-287. Stuttgart.
Lommerzheim, Ralf; Oesterwind, Bernd C. (1995)
Die hallstattzeitliche Siedlung von Düsseldorf-Rath. (Rheinische Ausgrabungen 38.) Köln.
Osmann, Horst-Ulrich (2015)
Wo lag der Hof Wasserkaul in Erkrath? Untergegangener Hofname durch Familienforschung lokalisiert. In: Düsseldorfer Familienkunde 51, 2015/4, S. 97-99. Düsseldorf.
Scheidt, Jörg (2017)
Eine eisenzeitliche Siedlung am Dewerth’schen Garten und ein Bronzebeil aus Oberbarmen. Archäologische Betrachtung metallzeitlicher Funde aus Wuppertal. In: Romerike Berge 2017, Heft 1, S. 28-35. o. O.
Seeling, Hans (1968)
Die Eisenhütte Hochdahl 1847-1912. (Niederbergische Beiträge 14.) Wuppertal.
Strube, Wilhelm (1976)
Der historische Weg der Chemie. Von der Urzeit bis zur industriellen Revolution. Leipzig.

Eisenzeitliche Siedlung „Neanderhöhe“ bei Erkrath-Hochdahl

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Hochdahler Straße
Ort
40699 Erkrath - Hochdahl
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn -370 bis -150

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Empfohlene Zitierweise
Hanna Eggerath: „Eisenzeitliche Siedlung „Neanderhöhe“ bei Erkrath-Hochdahl”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-337869 (Abgerufen: 20. April 2024)
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