Burgruine Olbrück bei Niederdürenbach

Ruine der Burg Ollbrück

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Niederdürenbach
Kreis(e): Ahrweiler
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 50° 27′ 3,44″ N: 7° 10′ 8,51″ O / 50,45096°N: 7,16903°O
Koordinate UTM 32.370.015,48 m: 5.590.373,75 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.583.070,71 m: 5.591.223,14 m
  • Blick aus westlicher Richtung auf die Ruine der früheren Höhenburg Olbrück bei Niederdürenbach-Hain (2020).

    Blick aus westlicher Richtung auf die Ruine der früheren Höhenburg Olbrück bei Niederdürenbach-Hain (2020).

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  • Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789, Blatt IV, Köln" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz von Wilhelm Fabricius, 1894).

    Ausschnitt aus der "Karte der politischen und administrativen Eintheilung der heutigen preussischen Rheinprovinz für das Jahr 1789, Blatt IV, Köln" (Geschichtlicher Atlas der Rheinprovinz von Wilhelm Fabricius, 1894).

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  • Blick aus südlicher Richtung auf den Bergfried der früheren Höhenburg Olbrück bei Niederdürenbach-Hain (2020).

    Blick aus südlicher Richtung auf den Bergfried der früheren Höhenburg Olbrück bei Niederdürenbach-Hain (2020).

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  • Blick aus südöstlicher Richtung auf den Burgberg und die Ruine der Burg Olbrück bei Niederdürenbach-Hain (2020).

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  • Blick aus südwestlicher Richtung auf den Burgberg und die Ruine der Burg Olbrück bei Niederdürenbach-Hain (2020).

    Blick aus südwestlicher Richtung auf den Burgberg und die Ruine der Burg Olbrück bei Niederdürenbach-Hain (2020).

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  • Blick aus westlicher Richtung auf die Ruine der früheren Höhenburg Olbrück bei Niederdürenbach-Hain (2020).

    Blick aus westlicher Richtung auf die Ruine der früheren Höhenburg Olbrück bei Niederdürenbach-Hain (2020).

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  • Informationstafel der Wanderroute M "Mittleres Brohltal" bei Niederdürenbach-Hain zu der Burgruine Olbrück und dem Burgberg als "vulkanischem Dom" (2020).

    Informationstafel der Wanderroute M "Mittleres Brohltal" bei Niederdürenbach-Hain zu der Burgruine Olbrück und dem Burgberg als "vulkanischem Dom" (2020).

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  • Gedenkstein für Landrat Hermann Höfer (1945-2007), zu dessen Ehren die Ahorn-Allee "Hermann-Höfer-Allee" unterhalb von Burg Olbrück angelegt wurde (2020).

    Gedenkstein für Landrat Hermann Höfer (1945-2007), zu dessen Ehren die Ahorn-Allee "Hermann-Höfer-Allee" unterhalb von Burg Olbrück angelegt wurde (2020).

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  • Inschriftentafel am Gedenkstein für Hermann Höfer (1945-2007), zu dessen Ehren 2008 die "Hermann-Höfer-Allee" unterhalb der Burgruine Olbrück angelegt und benannt wurde (2020).

    Inschriftentafel am Gedenkstein für Hermann Höfer (1945-2007), zu dessen Ehren 2008 die "Hermann-Höfer-Allee" unterhalb der Burgruine Olbrück angelegt und benannt wurde (2020).

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  • Blick von einer Anhöhe westlich des Laacher Sees in Richtung des Burgberg der Burg Olbrück (2020).

    Blick von einer Anhöhe westlich des Laacher Sees in Richtung des Burgberg der Burg Olbrück (2020).

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Die exponiert auf einem 460 Meter hohen Phonolith-Bergkegel gelegene Burg Olbrück, wurde wohl um das Jahr 1100 erbaut. Sie war der Mittelpunkt der Reichsherrschaft Olbrück und erlebte in den folgenden Jahrhunderten zahlreiche Besitzerwechsel.
Vereinzelt wurde die Burg auch „Ollbrück“ benannt, so etwa in den historischen Karten von Tranchot/von Müffling 1803-1820 als Ollbruck, chateau ruine bzw. als Ruine Ollbrück in der für diesen Raum zwischen 1843 und 1878 erarbeiteten Preußischen Uraufnahme (vgl. Kartenansicht).

Gründung und Datierung
Reichsherrschaft Olbrück
Baubeschreibung und -entwicklung
Zerstörungen und Verfall zur Ruine
Renovierungen und Wiederherstellung, heutige Nutzung
Hermann-Höfer-Allee
Kulturdenkmal
Quellen, Internet, Literatur

Gründung und Datierung
Allgemein werden die Gründung und der Bau der Burg durch die Grafen von Wied in das beginnende 12. Jahrhundert bzw. um das Jahr 1100 angenommen. Die Datierung des Ursprungsbaus wird allerdings dadurch erschwert, dass sich aus der hochmittelalterlichen Gründungszeit keine Reste erhalten haben (Friedhoff / EBIDAT).
Hingegen datiert die Informationstafel am Fuß der Burg „Von einem Grafen von Wied um 975 erbaut, um 1345 zur Ganerbenburg ausgebaut“ (eine von mehreren Familien bewohnte und verwaltete Burg, Verf.). Diese Datierung erscheint insoweit problematisch, da die Grafen von Wied erst um das Jahr 1100 mit Meffried (auch Meffridus, Metfrid oder Matfrit) fassbar werden. Dieser erscheint mit einiger Sicherheit ab etwa 1084 als Gaugraf im Engersgau und wird erst 1129 über den Familienbesitz der Burg (Alt-)Wied als Graf zu Wied genannt, während er gleichzeitig noch als Meffridus de Widhe ohne gräfliche Titulatur als comes o.ä. lediglich unter den Freien (den liberi) in Urkunden zeugt (hier MRhUB 1, Nr. 466).

„Im 12./13. Jh. waren auf der Burg die Herren von Olbrück ansässig, die die Anlage dem Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg 1190 zu Lehen auftragen. Nach dem Aussterben des älteren Stammes der Grafen von Wied 1244 kam Olbrück an Gottfried von Eppstein und Bruno von Isenburg-Braunsberg. Ab 1345 erfolgte der umfangreiche Um- und Ausbau der Anlage durch die Herren von Eich. Durch Heirat erlangte 1390 die Familie von Orsbeck Anteile an der Ganerbenburg. Unter den Gemeinern zu Olbrück finden wir 1554 u.a. die Walpoden von Bassenheim. Seit dem 16. Jh. folgte ein häufiger Besitzerwechsel. Burg Olbrück bildete den Mittelpunkt einer kleinen Herrschaft, die zehn Dörfer umfasste.“ (Friedhoff / EBIDAT)
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Reichsherrschaft Olbrück
Ausweislich Wilhelm Fabricius‘ Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz von 1898 gelangte der Wiedische Anteil an der Reichsherrschaft Ollbrück im Jahr 1555 per Vertrag als Kölnisches Lehen in den Gesamtbesitz der Freiherren Waldbott von Bassenheim, die sich wiederum im Jahr zuvor in die drei Linien Bassenheim, Bornheim und Gudenau gespalten hatten (Fabricius 1898, Band 2, S. 488-489):
„Nach dem Aussterben der Gudenauer Linie 1735 teilten die übrigen (die inzwischen in den Grafenstand erhobene Bassenheimer und die Bornheimer) Linien die bis dahin in Gemeinschaft verwaltete Herrschaft, sodass Oberweiler, Brenk, Galenberg, Wollscheid, Hannebach Gräfflich, Nieder- und Ober-Dürrenbach, Rodeler Hof, Schellborn, Krummenthal und Buschof Freiherrlich wurden. Ober- und Niederzissen, sowie Hain wurden durch eine Grenzabstimmung in zwei Hälften geteilt, sodass jeder Teil die seinem Gebiet anliegende Hälfte erhielt. Auf der Burg Ollbrück besass schon vorher jeder Herr ein Haus.“

Zu seiner Karte Die Rheinprovinz im Jahre 1789, Uebersicht der Staatsgebiete führt Fabricius in seinen Erläuterungen die nachfolgenden neun Ortschaften samt Gemarkungsgröße in Hektar an, für die Burg Olbrück seinerzeit den Mittelpunkt der Herrschaft bildete (ebd., vgl. Abbildung):

  1. Brenk, Fuchshölle (Mayen), 307 ha
  2. Galenberg (Mayen), 228 ha
  3. Hain, Schlossruine Ollbrück (Ahrweiler)
  4. Hannebach, Wollscheid (Ahrweiler), 295 ha
  5. Nieder-Dürrenbach. Rodder (Ahrweiler), 861 ha mit Hain
  6. Nieder-Zissen (Ahrweiler), 1025 ha
  7. Ober-Dürrenbach, Buschhof, Schellborn (Ahrweiler), 682 ha
  8. Oberweiler (Mayen), ca. 140 ha
  9. Ober-Zissen (Ahrweiler), 273 ha

Hannebach und Wollscheid sind heute Teile der Ortsgemeinde Spessart, Oberweiler gehört heute als Ortsteil Weiler zu Burgbrohl, ferner sind die heutigen Orte Niederdürenbach, Niederzissen, Oberdürenbach mit Büschhöfe und Schelborn und Oberzissen im o.g. Original mit abweichenden Schreibungen angeführt.
Die gegenüber Fabricius korrigierte und verbesserte Karte des Geschichtlichen Atlas der Rheinlande Herrschaftsgebiete im Jahre 1789 weist die Reichsherrschaft Olbrück der Grafen und Freiherren von Waldbott-Bassenheim um die gleichnamige Burg in erkennbar gleicher und etwa hälftig von West nach Ost geteilten Gesamtfläche aus (Irsigler 1982, S. 4 / Nr. 58a).
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Baubeschreibung und -entwicklung
Der heute noch bestehende Baubestand datiert zumeist in das 13. und 14. Jahrhundert und geht vor allem auf den Ausbau der Burganlage unter den Herren von Eich zur Mitte des 14. Jahrhunderts zurück, darunter auch der imposante Bergfried im Zentrum der Kernburg als ältest erhaltener Teil (Friedhoff / EBIDAT).
Der 34,10 Meter hohe und auf einer Grundfläche von etwa 8 × 12,5 Metern stehende Bau mit abgerundeten Ecken wurde als Wohnturm im Sinne eines „dauerhaft bewohnten (Haupt-)Turms einer Burganlage, der gleichermaßen Wehr- und Wohneinrichtung in einem Gebäude vereint“ ausgebaut (Böhme u.a. 2004, S. 265). Seine gewölbten Geschosse sind durch eine Wendeltreppe im Nordosten verbunden.
Die von einem Zinnenkranz umgebene Wehrplatte im Obergeschoss geht auf eine 1874/75 erfolgte Renovierung zurück, bei der diese „zu kleine Zinnen“ erhielt und im Erdgeschoss des Turms eine Treppe eingebaut wurde. Ein Fachwerkerker im dritten Geschoss wurde 2001 frei rekonstruiert.
„Besondere Beachtung verdient der Hocheingang, der – wie eine Blende belegt – über eine Zugbrücke zugänglich war“ (Friedhoff / EBIDAT).

Der Zugang zur Burg erfolgte von Süden her durch ein unterhalb der Kernburg gelegenes und von einem runden Geschützturm flankiertes Tor.
„Die Südseite des Berggipfels nimmt der rechteckige Wohnbau mit zwei runden Flankentürmen ein. Bei dem in der Literatur häufig fälschlich als ‚Palas‘ bezeichneten Gebäude handelt es sich um einen unter Verwendung älterer Bauteile errichteten Neubau, der um 1690 nach der Zerstörung der Burg durch die Franzosen aufgeführt wurde. Nach Norden schließen sich Reste weiterer mittelalterlicher Wohnbauten an, u. a. ein mit Gewölberesten ausgestatteter Raum, der als ‚Kapelle‘ bezeichnet wird. Der um die Kernburg im Westen, Norden und Osten geführte Zwinger bot an der Nordostseite ausreichend Platz für langgezogene Gebäude.“ (zitiert nach Friedhoff / EBIDAT, dort ausführlich)
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Zerstörungen und Verfall zur Ruine
Die Burganlage wurde im Zuge des Dreißigjahrigen Krieges und des Pfälzischen Erbfolgekriegs in den Jahren 1632 bzw. 1689 weitgehend zerstört, wobei ein teilweiser Wiederaufbau eingestürzter Gebäude im Jahr 1660 erfolgte. Nach 1689 wurden die zerstörten Wohngebäude durch den als Ruine erhaltenen barocken Schlossbau mit den zwei flankierenden Rundtürmen ersetzt.
Während der Epoche der französischen Besetzung des Rheinlands wurde die Herrschaft Olbrück im Zuge des Ersten Koalitionskriegs 1794 de facto zerschlagen. Die bereits 1797 als Wohnsitz aufgegebene Burg wurde 1804 konfisziert und zu französischem Nationaleigentum erklärt, bevor die Anlage schließlich von der französischen Verwaltung auf Abbruch verkauft und anschließend als Steinbruch genutzt wurde.
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Renovierungen und Wiederherstellung, heutige Nutzung
Erste Maßnahmen zur Erhaltung und Renovierung der Ruine erfolgten ab den 1870er Jahren unter dem Architekten Hermann Cuno (1831-1896), der als preußischer Baurat und Ahrweiler Kreisbaumeister die vorab genannten Arbeiten am Hauptturm um 1874/75 leitete. In diesen Jahren entstand auf dem Stumpf eines das äußere Tor flankierenden Geschützturms ein weiteres Geschoss mit großformatigen Fenstern (Friedhoff / EBIDAT).

Ab 1998 wurde unter Führung der Verbandsgemeinde Brohltal ein neues Nutzungskonzept für die in fortschreitendem Verfall befindliche Ruine entwickelt, das – einher gehend mit archäologischen Untersuchungen – eine umfassende Revitalisierung und Sanierung des Burggeländes zur Folge hatte.
Seit 2001 präsentiert sich die von dem privaten Besitzer an die Verbandsgemeinde verpachtete Burgruine als regionale Touristenattraktion im Rahmen des des Vulkanparks Brohltal / Laacher See.
Die seitdem etwa 20.000 Besucher pro Jahr erwartet ein breit aufgestelltes Angebot – darunter audiovisuelle Erzählstationen zum mittelalterlichen Leben und der Historie der Burg, ein Kinderspielplatz in Form einer alten Ritterburg und ein reich bestückter Kräutergarten, ergänzt vom gastronomischen Angebot eines Burgkiosks. Teile der Burg, etwa die Burgschänke Kastellaney, können für Veranstaltungen angemietet werden.
Von dem heute als Aussichtsplattform genutzten Turm bietet sich bei guter Sicht ein „fantastischer Rundblick bis zum Siebengebirge und in die Kölner Bucht bis hin zum Kölner Dom“ (Kremer / RVDL).
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Hermann-Höfer-Allee
An dem Zuweg zur Burg von Hain aus wurde 2008 eine kleine Allee aus 18 Ahornbäumen gepflanzt und dieser Weg zu Ehren des langjährigen Landrats der Verbandsgemeinde Brohltal von 1990-2007 in „Hermann-Höfer-Allee“ benannt.
Ein gleichzeitig errichteter Gedenkstein am Weg würdigt auf der metallenen Inschriftentafel die Verdienste Hermann Höfers (1945-2007): „Aufgrund seines Engagements und persönlichen Einsatzes wurde die Burg Olbrück aufwendig restauriert und im Jahr 2001 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.“

Kulturdenkmal
Die „Burgruine Olbrück nordwestlich des Ortes“ ist als „Gesamtanlage mit Burgberg der um 1100 errichteten, 1689 zerstörten Burg“ ein eingetragenes Kulturdenkmal (Denkmalverzeichnis für den Kreis Ahrweiler, Stand 28.10.2019, S. 51).
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(Franz-Josef Knöchel, Digitales Kulturerbe LVR, 2020)

Quellen
  • Informationstafel der Tourist-Information Brohltal an der Wanderroute M „Mittleres Brohltal“, Punkt 6 „Am Fuß der Burg Olbrück“, bei Niederdürenbach-Hain zur Burgruine Olbrück und dem Burgberg als „vulkanischem Dom“ (2020).
  • Gedenkstein und Inschriftentafel „Hermann-Höfer-Allee“ (2020).

Internet
brohltal-verwaltung.de: Burg Olbrück (abgerufen 14.04.2020)
www.ms-visucom.de: Burgendatenbank EBIDAT, Burg Olbrück, Text von Jens Friedhoff (abgerufen 14.04.2020)
de.wikipedia.org: Herrschaft Olbrück (abgerufen 14.04.2020)
de.wikipedia.org: Burg Olbrück (abgerufen 14.04.2020)

Literatur

Beyer, Heinrich; Eltester, Leopold; Goerz, Adam u.a. (1874)
Mittelrheinisches Urkundenbuch (MRhUB). Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die Preußischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien, Ausgabe Coblenz, 3 Bände 1860-1874. Koblenz.
Böhme, Horst Wolfgang / Friedrich, Reinhard / Schock-Werner, Barbara / Europäisches Burgeninstitut (Hrsg.) (2004)
Wörterbuch der Burgen, Schlösser und Festungen. Stuttgart.
Burggraaff, Peter; Haffke, Jürgen; Kleefeld, Klaus-Dieter; Kremer, Bruno P. (2012)
Auf Tour Eifel. S. 30, Heidelberg.
Dietz, Wolfgang (2001)
Burg und Herrschaft Olbrück. Aufstieg, Niedergang und neue Nutzung einer der ältesten Eifelburgen (3. Auflage). Galenberg.
Fabricius, Wilhelm (1898)
Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. (2 Bände, Nachdruck 1965). Bonn.
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.) (2019)
Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Kreis Ahrweiler (Denkmalverzeichnis Kreis Ahrweiler, 28.10.2019). S. 51, Koblenz. Online verfügbar: denkmallisten.gdke-rlp.de, Ahrweiler, abgerufen am 14.04.2020
Irsigler, Franz (1982)
Herrschaftsgebiete im Jahre 1789. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, V.1.) S. 4, Köln.
Pracht, Hans-Peter (2001)
Burg Olbrück im Vulkanpark Brohltal. o. O.
Pracht, Hans-Peter (1981)
Burg Olbrück und das Zissener Ländchen. aus der Heimatgeschichte des Brohltals und der östlichen Vulkan-Eifel. Köln.
Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.) (2018)
Rheinland-Kalender 2019. Landschaft, Denkmal, Natur. Text: Bruno P. Kremer, Köln.

Burgruine Olbrück bei Niederdürenbach

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Hermann-Höfer-Allee
Ort
56651 Niederdürenbach - Hain
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Geschütztes Kulturdenkmal gem. § 8 DSchG Rheinland-Pfalz
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn 975 bis 1125

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Empfohlene Zitierweise
„Burgruine Olbrück bei Niederdürenbach”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-310610 (Abgerufen: 26. November 2020)
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