Stadt Overath

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Bergisch Gladbach, Engelskirchen, Kürten, Lindlar, Lohmar, Much, Overath, Rösrath
Kreis(e): Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Die Rochuskapelle und die Kirche Sankt Rochus in Overath-Heiligenhaus (2007).

    Die Rochuskapelle und die Kirche Sankt Rochus in Overath-Heiligenhaus (2007).

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  • Blick von Hufenstuhl auf Overath-Vilkerath (2015)

    Blick von Hufenstuhl auf Overath-Vilkerath (2015)

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Die Anfänge Overaths reichen in das Jahr 1064 zurück, als Erzbischof Anno II. von Köln der von ihm neu gegründeten Abtei Siegburg die Gebiete „Achera superior“ und „Achera inferior“ schenkte, also das Land an der oberen und der unteren Agger. Dabei handelte es sich um ein größeres, nur locker besiedeltes Gebiet ohne hervorgehobenen Mittelpunkt. Erst zu Beginn des 14. Jahrhunderts ist die Verwendung von Achera superior als Ortsname belegt - aus Oberachera wurde Overath.

Overath liegt im Tal der Agger und erhielt 1998 die Stadtrechte zugesprochen. Mit über 25.000 Einwohnern handelt es sich um den nach Siegen größten Ort zwischen Marburg und Köln. Da die Bundesstraße 55, die heute von Köln aus das Bergische Land erschließt, im Ortszentrum mit dem Verlauf der Brüderstraße, einem alten Handelsweg, zusammenfällt, hat sich Overath seit dem 19. Jahrhundert zu einem Mittelpunkt der Region entwickelt.

Der Ort gehörte zu den wichtigsten Stationen der Brüderstraße zwischen Siegen und Köln. Im Bericht der Hildesheimer Aachenpilger von 1489 ist er als Übernachtungsstätte mit dem Namen „Abrode” genannt.

(Jan Spiegelberg, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V. / LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit, Abteilung Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Literatur

Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. S. 846-847, Stuttgart.
Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2007)
Jakobswege. Wege der Jakobspilger in Rheinland und Westfalen, Band 5: In 7 Etappen von Marburg über Siegen nach Köln. S. 178, Köln.

Stadt Overath

Schlagwörter
Ort
51491 Overath
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1064
Koordinate WGS84
50° 55′ 57,91″ N, 7° 17′ 0,27″ O / 50.93275°, 7.28341°
Koordinate UTM
32U 379377.18 5643749.85
Koordinate Gauss/Krüger
2590264.36 5644950.45

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„Stadt Overath”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-261777 (Abgerufen: 17. November 2018)
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