Kulturlandschaft Jülicher Börde - Selfkant

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Aachen, Aldenhoven, Alsdorf (Nordrhein-Westfalen), Baesweiler, Düren, Eschweiler, Gangelt, Geilenkirchen, Heinsberg, Hückelhoven, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Niederzier, Selfkant, Stolberg (Rhld.), Übach-Palenberg, Waldfeucht, Wassenberg, Würselen
Kreis(e): Düren, Heinsberg, Städteregion Aachen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Lage der Kulturlandschaft Jülicher Börde - Selfkant in Nordrhein-Westfalen

    Lage der Kulturlandschaft Jülicher Börde - Selfkant in Nordrhein-Westfalen

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  • Brückenköpfe der Zitadelle Jülich, Kreis Düren

    Brückenköpfe der Zitadelle Jülich, Kreis Düren

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  • Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Jülicher Börde - Selfkant" in Nordrhein-Westfalen

    Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Jülicher Börde - Selfkant" in Nordrhein-Westfalen

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  • Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

    Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

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  • Das Dorf Steinkirchen in Wassenberg-Ophoven im Kreis Heinsberg im Rurtal ist noch teilweise von einem Obstwiesengürtel umgeben (2010).

    Das Dorf Steinkirchen in Wassenberg-Ophoven im Kreis Heinsberg im Rurtal ist noch teilweise von einem Obstwiesengürtel umgeben (2010).

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  • Die Kühltürme des Braunkohlenkraftwerks in Eschweiler-Weisweiler, Städteregion Aachen

    Die Kühltürme des Braunkohlenkraftwerks in Eschweiler-Weisweiler, Städteregion Aachen

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Der Kulturlandschaftsraum umfasst die fruchtbaren Börden von der Rurniederung bis zur niederländischen Grenze bzw. dem verstädterten Aachener Land. Strukturiert wird das Gebiet durch die Täler von Rur, Wurm, Inde und ihren Zuflüssen. Hervorragendes Merkmal ist der über Jahrtausende tradierte Ackerbau. Der Anbau von Sonderkulturen reicht bis in das Hochmittelalter zurück.
Neben den kaum gegliederten Börden haben die Auen einen abwechslungsreicheren Charakter und spezifische Nutzungen. In der sich nach Nordwesten weitenden Rurniederung finden sich neben dem vorherrschenden Grünland Reste von Pappel- und Korbweidenkulturen.
Aus dem großen archäologischen Fundspektrum, beginnend mit der Altsteinzeit, ist die Aldenhovener Platte als besterforschter bandkeramischer Siedlungsraum Europas hervorzuheben. Während der Metallzeiten und der römischen Epoche war das Gebiet dicht besiedelt. Von Köln kommend durchzieht eine bedeutende Römerstraße an den Atlantik den Raum, an deren Rurübergang das römische Juliacum (Jülich) gegründet wurde.
Die Siedlungsformen - vorwiegend Straßendörfer und Einzelhöfe - sind räumlich klar voneinander getrennt. Regionaltypisches Baumaterial sind dunkelbraune Ziegelsteine. Die Städte entstanden an Flussübergängen und Wegekreuzungen. Ein herausragendes städtebauliches Ensemble bildet die älteste in Deutschland erhaltene Zitadelle von Jülich. Außerorts verlaufen nur noch die Ortsverbindungen auf historischen Trassen. In der sehr offenen Landschaft entfalten Gehöfte, Feldkapellen, Wegekreuze, Windmühlen, Kirchtürme, Klöster und Schlösser eine besonders starke Wirkung. Die Verteilung der Burgen macht alte Territorialgrenzen ablesbar.
In den Tälern konzentrieren sich neben den alten Mühlenstandorten die Adelssitze. An der Rur entwickelte sich zwischen Düren und Jülich ein bedeutendes Papiergewerbe.
Der ehemalige Steinkohlenbergbau an Inde und Wurm hat vor allem im Inderevier zahlreiche historische Abbauspuren und Bergarbeitersiedlungen hinterlassen.

Eine ausführliche Beschreibung der Kulturlandschaft findet sich in der Mediengalerie (PDF-Dokument).

Internet
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in NRW (Abgerufen: 07.10.2013)

Literatur

Landschaftsverband Westfalen-Lippe; Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2007)
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Grundlagen und Empfehlungen für die Landesplanung (Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen / Fachgutachten zum Kulturellen Erbe in der Landesplanung). 57, Münster, Köln.

Kulturlandschaft Jülicher Börde - Selfkant

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 2001
Koordinate WGS84
51° 00′ 11,48″ N, 6° 07′ 47,88″ O / 51.00319°, 6.12997°
Koordinate UTM
32U 298642.14 5654100.39
Koordinate Gauss/Krüger
2509166.63 5652009.05

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„Kulturlandschaft Jülicher Börde - Selfkant”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-EK-20080619-0024 (Abgerufen: 21. Oktober 2017)
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