Liebfrauenkirche (UNESCO Weltkulturerbe Trier)

Liebfrauen-Basilika

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Trier
Kreis(e): Trier
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Statuen biblischer Figuren am Hauptportal der Trierer Liebfrauenkirche: von links nach rechts die die Kirche symbolisierende 'Ecclesia', der Apostel Petrus und Adam (2012)

    Statuen biblischer Figuren am Hauptportal der Trierer Liebfrauenkirche: von links nach rechts die die Kirche symbolisierende 'Ecclesia', der Apostel Petrus und Adam (2012)

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  • Statuen biblischer Figuren am Hauptportal der Trierer Liebfrauenkirche: von links nach rechts Eva, der Apostel Johannes und die das Judentum symbolisierende Figur der 'Synagoge' (2012)

    Statuen biblischer Figuren am Hauptportal der Trierer Liebfrauenkirche: von links nach rechts Eva, der Apostel Johannes und die das Judentum symbolisierende Figur der 'Synagoge' (2012)

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  • Abendliche Ansicht der Liebfrauenkirche Trier (Liebfrauen-Basilika) vom Domfreihof aus (2014).

    Abendliche Ansicht der Liebfrauenkirche Trier (Liebfrauen-Basilika) vom Domfreihof aus (2014).

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  • Der Trierer Dom im abendlichen Schneetreiben, rechts im Hintergrund die Liebfrauenkirche (2004)

    Der Trierer Dom im abendlichen Schneetreiben, rechts im Hintergrund die Liebfrauenkirche (2004)

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Im 13. Jahrhundert kam zu dem zuvor in ottonischer Zeit nur sporadisch ausgeführten Wiederaufbau der konstantinischen Doppelkathedrale (des heutigen Trierer Doms) ein kompletter Kirchenneubau in gotischer Ausführung hinzu, der 1270 vollendet wurde. Darüber hinaus wurde der rückwärtige Bereich im Osten des Domkomplexes großflächig gestaltet, indem ein Domkreuzgang angelegt wurde.

„Die Liebfrauen-Basilika in Trier ist die älteste gotische Kirche in Deutschland“ (www.liebfrauen-trier.de) und wurde im Baustil der Hochgotik mit einem griechischen Rosengrundriss als Zentralbau ausgeführt. Das heißt, dass es eine Ausrichtung mit dem Altar im Zentrum der Kirche gibt.
Im Zusammenhang mit der Säkularisation erfolgte im Jahre 1803 die Trennung von Dom und Liebfrauenkirche, die nun zur Pfarrkirche wurde.

Im Zweiten Weltkrieg gab es auch hier Bauschäden, die behoben wurden, was dazu führte, dass sich der Dachaufbau änderte. Anfang des 21. Jahrhunderts wurden umfangreiche Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten an der Liebfrauenkirche begonnen, so dass sie heute wieder im alten Glanz erscheinen kann.
Seit 1951 trägt sie den Ehrentitel Päpstliche Basilika Minor und seit 1986 zählt sie, wie der benachbarte Dom und weitere römische Bauwerke, zum UNESCO-Welterbe.

(Christoph Jürgens, Universität Koblenz-Landau, 2014)

Internet
www.liebfrauen-trier.de (Abgerufen: 02.05.2014)
www.rheinische-geschichte.lvr.de: Frühchristliche Graffiti in Trier (abgerufen 02.01.2017)

Literatur

Ronig, Franz J. (Red.) (1980)
Der Trierer Dom. (Jahrbuch des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz 1978/79.) S. 7, Neuss.

Liebfrauenkirche (UNESCO Weltkulturerbe Trier)

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1230 bis 1270
Koordinate WGS84
49° 45′ 20,91″ N, 6° 38′ 35,22″ O / 49.75581°, 6.64312°
Koordinate UTM
32U 330243 5514146.82
Koordinate Gauss/Krüger
2546386.12 5513446.95

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„Liebfrauenkirche (UNESCO Weltkulturerbe Trier)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-95095-20140626-2 (Abgerufen: 21. Februar 2017)
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